Aktuelle News:

Vertriebskanalstudie: Jeder Sechste wechselt den Versorger am Telefon

30.06.2016  Der Wechsel des Versorgers wird immer häufiger telefonisch abgewickelt. Seit 2013 stieg der Anteil der Wechselvorgänge am Telefon im Strommarkt um 31Prozent auf 17 Prozent an. Das geht aus der Vertriebskanalstudie Energie 2016 hervor, die Kreutzer Consulting jetzt veröffentlichte. Damit ist die Telefonakquise gleichauf mit dem Door-to-Door-Direktvertrieb der zweitwichtigste Vertriebskanal im Energiemarkt. Weiterlesen →

Deutsche Großbildtechnologie zur Überwachung US-amerikanischer Netze

Bild: eyevis30.06.2016  Das Stromnetz des US-amerikanischen Energieversorgers Carroll EMC umfasst Leitungen mit einer Gesamtlänge von 8.500 Kilometern im Bundesstaat Georgia, die etwa 50.000 private und industrielle Abnehmer mit Elektrizität versorgen. Der gesamte Betrieb der Energieerzeugung und -verteilung wird von einem Kontrollzentrum in der Zentrale von Carroll EMC in Atlanta aus überwacht. Weiterlesen →

Blindleistungskompensation: Neues Steuergerät für Parallelbetrieb

epcos28.06.2016  Die TDK Corporation stellt jetzt das neue EPCOS Steuergerät VIP-3-TP vor, das die intelligente Kopplung von drei Systemen zur Blindleistungskompensation (BLK) ermöglicht. Der Parallelbetrieb von mehreren BLK-Systemen an verschiedenen Einspeisetransformatoren macht diese Kopplung notwendig, da die entsprechenden Netzabschnitte zeitweise gekoppelt sein können. Weiterlesen →

 

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Der Branchenleitfaden für Stadtwerke und Netzbetreiber

SMR-Titel
Die „gelben Seiten“ des Smart Metering-Marktes

Der Startschuss ist gefallen: Am 23. Juni 2016 wurde das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Damit ist nun die gesetzliche Verpflichtung verbunden, intelligente Messsysteme im Strommarkt einzuführen. Die Sonderpublikation der 50,2 zum „Smart Meter Rollout“ gibt einen Überblick über den Anbietermarkt und stellt für Netzbetreiber damit eine wichtige Orientierungshilfe für die Auswahl von Partnern, Dienstleistern und Lieferanten dar. Anbieterübersicht, Firmenprofile und Best Practice-Beispiele zeigen die Kompetenz der Marktteilnehmer auf. Für Unternehmen bietet die Publikation vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten. Zum Angebot →

 


Rollout-Leitfaden für die Praxis

leitfaden_kleinIm Verlag 50,2 ist das Praxishandbuch zum Smart-Meter-Rollout unter dem Titel „Intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen – Leitfaden zur Einführung bei Stadtwerken und Netzbetreibern“ erschienen.

Der Leitfaden bietet Stadtwerken und Netzbetreibern als Arbeitsbuch zur praktischen Umsetzung wichtige Unterstützung bei der Einführung der neuen Smart-Meter-Technologie.

Zur Bestellung →

TERMINE:

24. November 2016 in Bonn
OMS-Forum “Zukunftsmarkt Smart Metering mit standardisierter Kommunikation“
www.oms-forum.org
22. bis 24. Juni 2016 in München
ees Europe
www.ees-europe.com
01. und 02. Juli 2016 in Zittau
Tagung „Biomass to Power and Heat – 2016“
www.energetischebiomassenutzung.de
11. und 12. Juli in Würzburg
24. C.A.R.M.E.N.-Symposium
www.carmen-ev.de

Newsarchiv 2016

Mobiltelefon wird zum Messgerät

Bild: A. Eberle GmbH & Co. KG
Bild: A. Eberle GmbH & Co. KG

hmesse23.03.2016 Die jährlich im Stromnetz durch schlechte Spannungsqualität verursachten Schäden belaufen sich laut dem European Power Quality Survey Report allein in 16 ausgesuchten europäischen Schlüsselindustrien auf mehr als 150 Mrd. Euro. Störungen treten dabei bei Verbrauchern hauptsächlich am wenig überwachten Rand der Verteilnetze auf. Mit einem neuartigen Power Quality Messsystem WeSenseTM will A.Eberle, Anbieter für elektrische Mess- und Regelungstechnik, diese Lücke schließen. Das System erfasst direkt an der Steckdose wichtige Messgrößen zur Power Quality (PQ) sowie Störungen über eine Smartphone App. Das informiert den Benutzer komfortabel über den Netzzustand, sprich Spannung, Netzfrequenz und Oberwellen am Einsteckort und liefert zugleich eine Power Quality Analyse. Zu sehen gibt’s das WeSense-Messsystem auf der HannoverMesse in Halle 12, Stand G83. www.a-eberle.de

 

BDEW: Ausbau der Lade-Infrastruktur verliert an Dynamik

22.03.2016 Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach einer aktuellen Erhebung. So standen Fahrern von Elektromobilen zum Jahresende 2015 insgesamt 5.836 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung, lediglich 265 mehr als noch zur Jahresmitte 2015. Demnach sind mittlerweile 935 Städte und Gemeinden mit mindestens einer öffentlich zugänglichen Lademöglichkeit ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten öffentlich zugänglichen Ladepunkten (1.255), gefolgt von Baden-Württemberg (1.097) und Bayern (794). Unter den deutschen Städten sind Berlin (433), Stuttgart (370) und Hamburg (203) Spitzenreiter.

Das von der EU empfohlenen Verhältnis von öffentlich zugänglichen Ladepunkten und Fahrzeugen von 1:10 werde somit in Deutschland aktuell noch erreicht, stellt der BDEW fest. Allerdings sind die Wachstumsraten der Fahrzeuge deutlich dynamischer als bei den Ladepunkten. Im Dezember 2015 wurden insgesamt 49.470 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verzeichnet (2014: 26.006). www.bdew.de

 

E.ON: Hohe Nachfrage nach Photovoltaikanlagen-Check

Bild: E.ON
Bild: E.ON

22.03.2016 Seit einem halben Jahr bietet E.ON Eigentümern von Photovoltaikanlagen eine Überprüfung ihrer Anlagen an und trifft damit nach eigenem Bekunden auf eine hohe Nachfrage: „Wir haben deutschlandweit bereits rund 400 Anlagen geprüft beziehungsweise eine Prüfung für das Frühjahr in Vorbereitung“, berichtet Matthias Krieg, Leiter PV Wartung/Services bei der EON Energie Deutschland. Allein in den Wintermonaten seien mehrere tausend Anfragen eingegangen. Bei dem Anlagencheck werden vor Ort die Photovoltaikmodule, Unterkonstruktion, Verkabelung und Wechselrichter sowie die Dokumentation der Anlage geprüft – mit eigenen Teams und sowie in Kooperation mit dem auf Photovoltaik-Services spezialisierten Dienstleister ADLER Solar. Im Bedarfsfall bietet E.ON auch Reparaturen und Instandsetzungsmaßnahmen an. www.eon.de

 

Energy2market zertifiziert

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21.03.2016 Der Leipziger Direktvermarkter erhielt jetzt die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 und ISO IEC 27001. Damit ist Energy2market (e2m) nach eigenem Bekunden das erste und bislang einzige Unternehmen unter den derzeitig präqualifizierten Anbietern der Regelenergie in Deutschland, dass im Geltungsbereich „Energiehandel sowie Aufbau und Betrieb virtueller Kraftwerke“ ohne Einschränkungen beziehungsweise ohne Normausschlüsse zertifiziert wurde. In Anwesenheit des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung übergab Sven Reinhold von TÜV Rheinland Cert der e2m-Geschäftsführung die offiziellen Urkunden der Kombi-Zertifizierung. www.e2m.energy

 

Europäisches Offshore-Netz

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Bild: David Dixon/wikimedia

17.03.2016 Die positiven Effekte einer gemeinsamen Offshore-Stromnetzinfrastruktur und speziell einer vermaschten Hochspannungs-Gleichstromübertragungstechnologie (HGÜ) sollen im Rahmen des EU-Forschungsprojekts “PROMOTioN“ (Progress on Meshed HVDC Offshore Transmission Networks) untersucht werden. Mit einem Gesamtvolumen von über 51 Millionen Euro und 35 beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist “PROMOTioN“ aktuell das umfangreichste Energieforschungsprojekt im Rahmen des Europäischen Forschungsprogramms “Horizont 2020“. Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden vier Jahren unterschiedliche Demonstrationssysteme für HGÜ-Netztechnik, wie etwa DRU (Diodengleichrichtereinheit) konzipiert und realisiert werden, auch die Erprobung von HGÜ-Leistungsschaltern sowie von speziellen HGÜ-Gleichrichter- und Schutzsystemen ist geplant . Darüber hinaus sollen Vorschläge für regulatorische und finanzielle Rahmenbedingungen entwickelt werden, die eine koordinierte Planung zum Aufbau eines integrierten europäischen Offshore-Stromnetzes ermöglichen. www.cordis.europa.eu

 

mobileX und ConVista kooperieren

16.03.2016 Die Unternehmen mobileX und ConVista Consulting haben eine Partnerschaft geschlossen, um Netz- und Messstellenbetreiber beim Rollout intelligenter Zähler und Messsysteme zu unterstützen. Die ConVista Consulting bietet dabei im Bereich Smart Meter-Rollout Workshops zur Klärung marktrollenspezifischer Fragestellungen, Prozess- und Systemberatung sowie die Planung des Rollouts von mME und iMSys auf Basis eines erweiterten Stammdatenupdates. Von mobileX kommt ein Mobile Workforce Management-System, um den massenhaften Austausch von Ferraris-Zählern durch digitale Messeinrichtungen und -systeme zu planen, zu steuern und durchzuführen. www.mobilexag.de

 

Workshop „Intelligente Messsysteme und Energiedatennetze“

Bild: VOLTARIS
Bild: Voltaris

16.03.2016 Systemintegration, Informationssicherheit und Datenschutz sowie eichrechtliche Fragestellungen sind die Themen eines gemeinsamen Workshops des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit den Unternehmen VOLTARIS, datenschutz cert und Sirrix am 19. April 2016 in Bochum. In insgesamt sechs Fachvorträgen werden diese Schwerpunkte erläutert. Neben den Veranstaltern gehören Experten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik (OFFIS) zu den Referenten. www.dfki.de/smartmeter

 

ees AWARD: Bewerbung noch bis zum 24. März 2016

ees-AWARD-Gewinner-2015
Bild: ees-Europe

15.03.2016 Für die Gewinner ein Aushängeschild, für die Branche ein Wegweiser: Bereits zum dritten Mal in Folge wird im Rahmen der ees, Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme am 22.Juni in München der ees AWARD verliehen. Prämiert werden herausragende Produkte und Lösungen für die Energiespeicherungstechnik in den Bereichen Materialien, Fertigung, Systemtechnik, Anwendungen, Zweitverwertung und Recycling. Bewerben für den ees AWARD bewerben können sich alle Unternehmen, die 2016 auf der ees oder Intersolar als Aussteller vertreten sind. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 24.März 2016. www.ees-europe.com

 

EWE NETZ und MR realisieren umfangreiches RONT-Projekt

Bild: EWE NETZ
Bild: EWE NETZ

14.03.2016 Bei der EWE NETZ gehen bis 2017 im gesamten Netzgebiet 300 neue regelbare Ortsnetztransformatoren (RONTs) ans Netz. Nach einer Pilotphase im Jahr 2013 wurden 2015 bereits fast 200 dieser Transformatoren erfolgreich in Betrieb genommen. Die RONTs sind mit einem Stufenschalter zur Spannungsregelung der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) aus Regensburg ausgestattet. EWE NETZ-Geschäftsführer Heiko Fastje sieht in den neuen regelbaren Transformatoren einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem intelligenten Stromnetz. Der Aufbau intelligenter Lösungen sei die deutlich günstigere und effektivere Lösung als der reine Ausbau des Stromnetzes. MR brachte bereits 2012 eine serienreife Lösung für RONTs an den Markt. Seitdem wird unter dem Namen GRIDCON iTAP® ein System bestehend aus Laststufenschalter, Regler und Sensor für das Niederspannungsnetz angeboten, das zusammen mit dem Verteilungstransformator einen RONT ergibt. Anfang 2015 wurde die Technologie um neue Funktionen wie eine lokale Messwerterfassung und alternative Regelalgorithmen erweitert. www.reinhausen.com

 

HGÜ-Konverterstation verbindet das dänische und deutsche Stromnetz

Bild: ABB
Bild: ABB

11.03.2016 ABB hat von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet.dk in Dänemark und 50Hertz Transmission in Deutschland einen Auftrag im Wert von rund 140 Millionen US-Dollar für die Planung, Lieferung und Installation einer HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Konverterstation in Bentwisch in Norddeutschland erhalten. Die HVDC Light Kurzkupplungs-Konverterstation (back-to-back) ist nach Auskunft von ABB die erste ihrer Art in Europa und ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze Ostdänemarks und Deutschlands. Das HGÜ-System ist Bestandteil des Projekts „Kriegers Flak – Combined Grid Solution“, dem weltweit ersten Offshore-Interkonnektor. Dafür werden die nationalen Netzanschlüsse des künftigen dänischen Windparks Kriegers Flak und der bereits in Betrieb befindlichen deutschen Offshore-Windparks Baltic 1 und Baltic 2 miteinander verbunden. Im Jahr 2015 erhielt ABB bereits einen Auftrag in Höhe von 100 Millionen US-Dollar für ein Unterwasser-Drehstromkabelsystem zur Anbindung des Windparks Kriegers Flak. Der Interkonnektor wird eine Übertragungskapazität von 400 Megawatt (MW) aufweisen, was dem Energiebedarf von mehr als 400.000 Haushalten entspricht. Das Infrastrukturprojekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert. www.abb.com

 

Supraleitende Strombegrenzer für Birmingham (GB)

Bild: Nexans
Bild: Nexans

11.03.2016 Western Power Distribution, der Verteilnetzbetreiber für Midlands, Südwestengland und Südwales, hat zwei supraleitende Strombegrenzer (SSB) in das Stromnetz von Birmingham integriert. Die beiden SSB mit einer Nennspannung von 12 kV wurden von Nexans entwickelt und hergestellt Die SSB sind Teil des FlexDGrid-Projekts im Wert von 17 Millionen Pfund, das die Kapazität bestehender Verteilnetze in Birmingham im Hinblick auf Strom aus erneuerbaren Energien erhöhen soll. Supraleitende Strombegrenzer sind bereits an mehreren Stellen in Europa im Einsatz. Seit 2005 hat Nexans diese Technologie an fünf anderen Standorten in Großbritannien und Deutschland installiert, so etwa im Rahmen des AmpaCity-Projekts, das im März 2014 in Essen startete. www.nexans.com

 

Smart Renewable Energy auf der Intersolar Europe

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Bild: Intersolar Europe

04.03.2016 Die Intersolar Europe und die ees Europe, die zeitgleich vom 22. bis zum 24. Juni 2016 in München stattfinden, widmen dem Thema ,Smart Renewable Energy“ einen eigenen Schwerpunkt in Halle B2. Neben den Angeboten der Aussteller erwarten den Besucher Expertenvorträgen zum Schwerpunktthema. Auch auf der Intersolar Europe- und der ees-Europe Konferenz vom 21. bis zum 22. Juni 2016 sind mehrere Beiträge vernetzten Lösungen rund um die Integration Erneuerbarer Energien gewidmet. Die Intersolar Europe findet jährlich auf der Messe München statt und konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, Energiespeicher, Regenerative Wärme sowie Produkte und Lösungen für Smart Renewable Energy. Parallel zur Intersolar Europe findet 2016 zum dritten Mal die ees Europe, Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme statt. www.intersolar.de

 

Baustart in der Hamburger City

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Bild: Stromnetz Hamburg GmbH

04.03.2016 Stromnetz Hamburg modernisierte eines der wichtigsten Umspannwerke für die Hamburger City im historischen Bülowhaus. Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten sollen von März 2016 bis Juni 2018 dauern und etwa 4,2 Millionen Euro kosten. Der Projektumfang beinhaltet die komplette Neugestaltung der Anlagentechnik. So werden die 10-kV-Schaltanlage, eine umfangreiche 10-kV-Kabelmontage, die Schutz- und Leittechnik sowie die komplette Gebäudeinstallation erneuertWährend der Umbauphase muss die Verfügbarkeit der Schaltanlage uneingeschränkt gewährleistet sein, damit es nicht zu einem Stromausfall in der Hamburger Innenstadt kommt. www.stromnetz-hamburg.de

 

Neue Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ von VDE|DKE

03.03.2016 Viele neue Anwendungen, etwa im Bereich der Elektromobilität oder der Gebäudeautomatisation im Niederspannungsbereich können heute mit Gleichstrom versorgt werden. Um die normativen Voraussetzungen hierfür zu schaffen, haben der Verband Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und die Deutsche Kommission Elektrotechnik in DIN (DKE) jetzt die neue Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ herausgegeben. Die Publikation beleuchtet wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheit, Schutzkonzepte und Netzstrukturen, Anlagentopologien und Use Cases sowie Betriebsmittel und Komponenten von Gleichstromsystemen. Detaillierte Handlungsempfehlungen ermöglichen es den Normungsgremien, festgestellte Normungslücken zeitnah zu schließen. Die Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ kann kostenlos unter www.dke.de/Gleichstrom-Roadmap heruntergeladen werden. www.vde.com www.dke.de

 

Smart-Metering-Anbindung über Kabelnetz

02.03.2016 Vodafone erweitert sein Angebot für die Energiebranche: Zukünftig können Versorger ihre Smart-Meter-Infrastruktur auch über das Kabelnetz des Kommunikationskonzerns verbinden. Dabei bietet Vodafone zur Anbindung von intelligenten neben einem schnellen Mobilfunknetz auch eine Glasfaser- und Koaxialkabel Festnetzinfrastruktur an. Die gesamte Netzarchitektur von Vodafone entspricht den Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), inklusive zertifizierter Datenzentren in Deutschland. Weltweit vernetzt Vodafone bereits heute mehr als fünf Millionen Zähler bei 90 Energieversorgern. Zu den Partnern im Bereich des intelligenten Messwesens gehören Bosch Software Innovations, Fröschl, Schleupen sowie Dr. Neuhaus, Landis & Gyr sowie der Power Plus Communications AG. www.vodafone-deutschland.de

 

Constellation schließt Akquisition der SIV.AG ab

02.03.2016 Die kanadische Constellation Software Inc. hat die Akquisition der SIV.AG über ihre 100prozentige Tochtergesellschaft N. Harris Computer Corporation nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden im Zuge eines mittelbaren Kontrollerwerbs erfolgreich abgeschlossen. Nach eigenen Angaben wird die SIV.AG, die bereits seit 26 Jahren als Lösungspartner für die deutsche und internationale Energie- und Wasserwirtschaft am Markt etabliert ist, weiterhin als eigenständiges Unternehmen agieren. www.siv.de

 

BIL ist Online

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02.03.2016 Das erste bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche – BIL – startete gestern nach achtmonatiger Entwicklungszeit den Online-Betrieb. Rund einhundert geladene Gäste wohnten dem Festakt zur Inbetriebnahme im Red Dot Design Museum auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen bei. Schon jetzt sind nach Auskunft des der BIL eG. rund 80 Prozent aller Fern- und Transportleitungen der Gas-, Öl- und Chemieindustrie im Auskunftsportal hinterlegt. Auch erste Stadtwerke haben mit BIL eine Kooperation vereinbart und werden künftig ihre Versorgungsinfrastruktur im BIL-Portal hinterlegen. Die BIL eG, die das Portal als Genossenschaft der Leitungsbetreiber bereitstellt, verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht und bietet der Bauwirtschaft eine kostenlose Online-Plattform zur Einholung von Leitungsauskünften an. www.bil-leitungsauskunft.de

 

Schleupen erhält Zertifikat für Sub-CA

02.03.2016 Die Schleupen AG hat Ende Januar die Auditierung nach ISO/IEC 27001 zur untergeordneten Zertifizierungsstelle (Sub-CA) erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen, das selbst eine IKT-Komplettlösung zur Smart Meter Gateway Administration (SMGW-Admin) bietet, ist damit nach eigenen Angaben eines der ersten in Deutschland. Stadtwerke und Energiedienstleister, die ihre Prozesse über die Schleupen-Plattform abwickeln werden, können auf dieser Grundlage mit allen notwendigen Zertifikaten ausgestattet werden, die zum rechtskonformen Betrieb intelligenter Messsysteme notwendig sind. www.schleupen.de

 

Studie zur Innovationsfähigkeit von EVU

29.02.2016 Das Aachener Beratungshaus B E T hat jetzt in einer Studie die Innovationsfähigkeit von Energieversorgungsunternehmen untersucht. Befragt wurden Führungskräfte und Mitarbeiter aus 80 EVU zu den typischen hemmenden und fördernden Faktoren der Innovationsfähigkeit. Das Ergebnis: Anders als bei neuen, branchenfremden Wettbewerbern ist die Aufbruchsstimmung bei EVU noch nicht stark ausgeprägt. Den Autoren zufolge steckten viele Unternehmen in einem Dilemma: Einerseits wollten sie Innovationen entwickeln, andererseits seien viele in alten Strukturen und Prozessen gefangen. Rund 66 Prozent der befragten Unternehmen hätten sich aber bereits auf den Weg gemacht, ihre Innovationsprozesse aktiv anzugehen. www.bet-aachen.de

 

TU Braunschweig: 4,8 Millionen Euro Förderung für Batterieforschung

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Bild: TU Braunschweig

29.02.2016 Drei Forschungsprojekte für die Entwicklung und die Produktion leistungsfähiger und kostengünstiger Batteriezellen für die Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung starteten Anfang dieses Jahres an der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik (NFF) der Technischen Universität Braunschweig. Im Projekt „DaLion – Data-Mining in der Produktion von Lithium-Ionen Batteriezellen“ werden mithilfe einer zentralen Datenbank Wechselwirkungen und Zusammenhänge bei der Elektroden- und Zellproduktion von Lithium-Ionen Batteriezellen erforscht sowie mögliche Störfaktoren bei der Batterieproduktion identifiziert. Im Verbundprojekt „SigGI- – Silicon Graphite goes Industry“, das von der Volkswagen AG koordiniert wird, geht es um neue Produktionsverfahren für Silicium-Kohlenstoff-Komposit- Batterien, durch die der Energiegehalt und die Lebensdauer von zukünftigen Batteriesystemen maßgeblicherhöht werden könnte. Unter dem Titel “BenchBatt“ sollen neuartige Hochenergie- und Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien mit Post-Lithium-Ionen-Batteriesystemen verglichen werden. Gefördert werden die Verbundprojekte an der TU Braunschweig mit insgesamt 4,8 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. www.tu-braunschweig.de/blb

 

Kisters stellt Lösung für das Massendatenmanagement vor

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Bild: Kisters

29.02.2016 Für das Management und die Analyse der gigantischen Datenvolumina, die aus Smart Metern und Sensoren bei EVU und Netzbetreibern anfallen, hat Kisters jetzt mit KiBiD eine Big Data Analytic Software auf den Markt gebracht. Diese Lösung ist nach Auskunft des Unternehmens sowohl eine unbegrenzt große Zeitreihen- und Ereignisdatenbank zum Sammeln der Daten als auch eine Analysesoftware. KiBiD basiert auf einem generischen Datenmodell, führt komplett heterogene Daten zusammen und unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich Speicherplatz oder Formaten, informiert Kisters. Neben der reinen Prozessdatenarchivierung für Leitsysteme ist KiBiD sei der Lage, die im Netzleitsystem anfallenden Daten gemeinsam mit anderen Einflussgrößen zu speichern. Die Anwender sollen so die Möglichkeit erhalten, ohne Belastung des Leitsystems die Daten korreliert zu analysieren und Prognosen über den künftigen Netzzustand zu erstellen. Über dieses Szenario hinaus eignet sich KiBiD für das Management von Smart Metering-Daten oder Sensordaten im Umweltmonitoring sowie zur Bewältigung von Business-Intelligence-Aufgaben. www.kisters.de

 

Nordex wächst in Frankreich

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Bild: Nordex

29.02.2016 Im vergangenen Jahr hat die Nordex-Gruppe nach eigenen Angaben ihre Position im wachsenden französischen Markt ausgebaut. Mit einer neu installierten Leistung von rund 155 MW erhöhte das Unternehmen seinen Marktanteil von neun auf 14 Prozent. Insgesamt stieg der Zubau in Frankreich im Bereich Onshore-Wind im Jahr 2015 auf 1.073 MW. Damit gilt Frankreich weiterhin als einer der Topmärkte für Windenergie in Europa. Mit 60 installierten Anlagen im Jahr 2015 basiert ein Großteil der zuletzt realisierten Projekte von Nordex in Frankreich auf der N100/2500. Nach einem guten Auftragseingang in den vergangenen Monaten rechnet der Hersteller auch für 2016 mit einem starken Geschäftsjahr. Zuletzt hat Nordex einen 15-MW-Auftrag über sechs N100/2500 für das Projekt „Tenbonrev“ in der Champagne erhalten. Diese Anlagen wird das Unternehmen im September dieses Jahres liefern. Da die meisten neueren Windparkstandorte in Frankreich in Schwachwindgebieten liegen, rechnet Nordex insbesondere für die beiden Turbinentypen N117/2400 und N131/3000. www.nordex-online.com

 

Stadtwerke Wolfhagen: Demand Side Management-Projekt für Privatkunden

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25.02.2016 Die Stadtwerke Wolfhagen entwickeln gemeinsam mit der Firma Rockethome ein Demand Side Management System, welches innerhalb eines Forschungsprojektes mit 35 Privathaushalten getestet werden soll. Die passenden zeitvariablen Tarife der Stadtwerke sollen im Zusammenspiel mit den intelligenten Geräten und Smart Metern in den ausgestatteten Haushalten dafür sorgen, dass Haushaltsgeräte dann eingeschaltet werden, wenn der Strompreis niedrig ist. Dazu wurden die smarten Haushaltsgeräte der Firma Miele in die Smart Home-Lösung integriert. Insgesamt vier unterschiedliche Gerätetypen lassen sich sowohl über das Webportal als auch via App gesteuern und in Abhängigkeit zum Strompreis automatisieren: Gefrierschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspülmaschine. Der Nutzer kann den Automatisierungsgrad selbst auswählen. www.rockethome.de

 

Pfisterer liefert erste CrossPower-Anlage aus

CrossPower-Pressefoto
Bild: Pfisterer

25.02.2016 Die hybride Anlage wurde im Rahmen des Energieeffizienz-Programms „Smart Energy“ des NATO Energy Security Centre of Excellence Anfang Februar an Litauen übergeben. Dabei handelt es sich um ein System mit einer Leistung von rund 150 kW (bis zu 2.500 kWh pro Tag) und einer Speicherkapazität von 100 kWh. Es besteht aus einer Steuereinheit, einem Batteriespeicher, einer Windturbine und Solarpanelen sowie zwei Dieselgeneratoren. Das integrierte Energiemanagementsystem balanciert dabei die Stromerzeugung aus und stimmt sie auf den Verbrauch ab. Dabei dienen die Dieselgeneratoren nach Angaben von Pfisterer nur zum bedarfsweisen Laden der Batterie, so dass der Kraftstoffverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden kann. Alle Komponenten können für den mobilen Einsatz in zwei 20-Zoll-ISO-Containern transportiert werden. Dadurch soll erstmals eine zuverlässige regenerative Energieversorgung auch in isolierten Energienetzen, sogenannten Microgrids, ermöglicht werden. Diese kommen beispielsweise in entlegenen Regionen, Erdbebengebieten oder Flüchtlingscamps zum Einsatz und wurden bislang vorwiegend mit Dieselgeneratoren betrieben. www.pfisterer.de

 

Studie zur Nachnutzung gebrauchter Elektroauto-Akkupacks

24.02.2016 Batterien von Elektroautos weiter zu verwenden, ist ökologisch und sinnvoll. Zu diesem Schluss kommt die neue Studie „Second-Life-Konzepte für Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen“ unter der Federführung des VDE. Konkret wurde untersucht, welche Anwendungen der ausgedienten Elektrofahrzeug-Batterien möglich sind, wie diese sich in Bezug auf Rest- und Kapitalwert im Vergleich zu Neu-Batterien rechnen, welchen Einfluss die Weiterverwendung auf die Total-Cost-of-Ownership eines Elektrofahrzeugs hat und welchen Umweltvorteil die sogenannten Second-Life-Batterien besitzen. Das Ergebnis der Studie: Es besteht ein signifikantes wirtschaftliches und ökologisches Potenzial für Second-Life-Konzepte, wenn der Markt für Elektromobilität und Batteriespeicher wie vorgesehen wächst. Zwei vielversprechende Anwendungen sind die Bereitstellung von Regelleistung für Stromnetzbetreiber und der Einsatz als Hausspeicher, die an Photovoltaikanlagen gekoppelt sind. Die Studie wurde von der FfE Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. und dem EES Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der Technischen Universität München im Rahmen der Begleitforschung Schaufenster Elektromobilität der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erstellt. Sie ist kostenlos erhältlich unter www.vde.com/infocenter

 

Siemens liefert Komponenten für Kraftwerk im US-Bundesstaat Michigan

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Bild: Siemens

22.02.2016 Siemens liefert mehrere Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen sowie Leistungstransformatoren für das neue Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk Holland Energy Park im US-Bundesstaat Michigan. Das kommunale Versorgungsunternehmen Holland Board of Public Works (HBPW) ersetzt eine kohlebetriebene Anlage durch ein neues brennstoffeffizientes Kraftwerk. Bereits letztes Jahr wurde Siemens beauftragt, zwei Gasturbinen und eine Dampfturbine für das Kraftwerk zu liefern. Eine Besonderheit der neuen Anlage ist die Nutzung von Abwärme für ein städtisch betriebenes Schneeschmelzsystem. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2016 geplant. Siemens wird sein Leitsystem vom Typ SPPA-T3000 installieren. Dieses System vernetzt und steuert die gesamte Kraftwerksausrüstung und stellt die Kommunikationsverbindungen her. Über das System können die Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie die Motor Control Center überwacht und betrieben werden. www.siemens.com

 

RWE baut Angebot für Netzsteuerung aus

19.02.2016 RWE entwickelt eine Steuerbox, die mit dem Smart Meter Gateway (SMGw) des Mannheimer Anbieters PPC kommuniziert. Die neue Steuerbox ist eine Hardware-Komponente für EEG-Anlagen ab 7 kW. Das BMWi geht davon aus, dass nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zu Digitalisierung der Energiewende bundesweit etwa 3,5 Millionen Steuerboxen erforderlich sein werden. Dabei will RWE als End-to-End-Systemintegrator, den modernen Messstellenbetrieb mit Lösungen zur intelligenten Netzsteuerung verknüpfen. Mit der neuen Steuerbox und zusätzlichen Dienstleistungen rund um das Thema „Steuerung“ bietet sich RWE als Partner für Stadtwerke beim Smart Meter Rollout an.
www.rwe.com

 

Hubject: Ladestation mit freiem Parkplatz finden

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Bild: Hubject GmbH

16.02.2016 Belegte Parkplätze vor Ladestationen sind für Fahrer von Elektroautos ein überaus lästiges Ärgernis. Hubject präsentiert auf der diesjährigen E-world energy & water eine neue Lösung, die nicht Belegungsdaten von Ladestationen unterschiedlicher Betreiber zur Verfügung stellt, sondern auch über die Verfügbarkeit der Parkfläche vor der Ladestation informiert. Parksensoren in unmittelbarer Nähe der Ladestation registrieren dabei, ob eine Parkfläche vor einer Ladestation belegt ist oder nicht. Durch die Echtzeitverbindung der Sensoren mit dem Hubject-System wird der Status beider Systeme in die Navigationssysteme und Ladestationskarten von Unternehmen im Partnernetzwerk übertragen und dem Elektroautofahrer unmittelbar angezeigt. (Halle7, Stand 609-12) www.hubject.com

 

Smart-Meter-Praxistest bei Netze BW

Landis-Gyr-Feldtest

12.02.2016 Einer der bislang größten deutschen Smart Meter-Praxistests verläuft nach Auskunft des Projektpartner Landis+Gyr erfolgreich. Im Rahmen dieses Tests wurden bisher über 400 Kunden von EnBW und zwei lokalen Energieversorgern mit intelligenten Stromzählern und Smart Meter-Gateways verschiedener Hersteller ausgestattet und dabei abrechnungsrelevante Daten an die Energieversorger übertragen. Insgesamt sind vier Geräte-Anbieter an dem Feldtest beteiligt. Dabei kommen mehrere Kommunikationstechnologien parallel zum Einsatz: Daten werden sowohl per LTE-Mobilfunktechnologie, Ethernet als auch via Powerline-Technologie übertragen. Landis+Gyr verwaltet mit seiner Gateway Administrations-Software „Gridstream GWA“ die Geräteinstallation, den Betrieb und das Auslesen der Zählerwerte dieser Kunden. Auch das Smart Meter-Gateway S 560 des Unternehmens kommt zum Einsatz. „Wir wissen jetzt: Das Zusammenspiel von Zählern, Gateways, Gateway-Administrations-Software und SAP-Systemen funktioniert in der Praxis reibungslos“, erklärt Peter Heuell, Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland. www.landisgyr.de

 

Zertifikatslehrgang „Regulierungsmanager/in (FH)“

12.02.2016 Die Hochschule Schmalkalden startet mit Beginn des Wintersemesters 2016 einen Zertifikatslehrgang „Regulierungsmanager/in (FH)“. Die Studieninhalte wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Energiewirtschaft Dr.-Ing. Dirk Schramm (IfE) und dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (VBEW) entwickelt. Das Studium wird berufsbegleitend absolviert und dauert zwei Semester. Adressaten sind sowohl EVU-Mitarbeiter mit Regulierungsmanagementpraxis als auch Quereinsteiger mit Energiebranchenerfahrung. Studienziele sind die Vermittlung fundierter rechtlicher, technischer und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, so dass die Absolventen des Studiengangs in der Lage sind, strategische und operative Aufgaben im Regulierungsmanagement eigenständig zu übernehmen oder zu koordinieren. Andererseits sollen die Studierenden Optimierungsmöglichkeiten auf der Netzseite und deren Auswirkungen für die Vertriebsbereiche kennenlernen. www.ifegmbh.de

 

Elektroautos an öffentlichen Ladestationen tanken

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Bild: RWE

12.02.2016 Ein sächsisches Erfinderteam hat ein System entwickelt, mit dem das spontane Stromtanken und Bezahlen an Ladestationen vereinfacht werden kann. Der Erfindergemeinschaft aus Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden), DREWAG Stadtwerke Dresden, ENSO NETZ und Leipziger Stadtwerke wurde jetzt ein Patent für dieses Zugangs- und Abrechnungsverfahren erteilt. Die Lösung, die im Rahmen des Bundesforschungsprojekts SaxMobility II entwickelt wurde, enthält einen Algorithmus zur Authentifizierung der Nutzer an einer Ladestation und ähnelt dem TAN-Verfahren im Bankwesen. Mit dem Dienst (Stromticket) können sich Nutzer via Tablet, Smartphone oder Handy vor Ort anmelden, jederzeit Strom tanken und gleichzeitig bezahlen, vermelden die Projektpartner. Die Ladesäulen müssen dafür nicht mit einem Kartenlesegerät ausgerüstet sein und benötigen auch keine Kommunikationsanbindung zu einem digitalen Hintergrund-System. Einige Hersteller von Ladesäulen haben das System bereits in ihren Ladestationen integriert. Ähnliche Authentifizierungsverfahren sind bereits in Ticketing-Systemen des öffentlichen Nahverkehrs im Einsatz. Prinzipiell wäre das TAN-Verfahren künftig auch für die Abrechnung an Parksäulen möglich. www.gwtonline.de

 

Neue Regeln für Konzessionsverfahren

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Bild: M.Dufek/Wikipedia

11.02.2016 Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Gesetz zur Änderung der Vorschriften zur Vergabe von Wegenutzungsrechten zur leitungsgebundenen Energieversorgung  beschlossen. Mit der Novelle sollen auch Rechtsunsicherheiten bei der so genannten Rekommunalisierung der Verteilnetze beseitigt werden. Dazu wurden die Belange der örtlichen Gemeinschaften als Auswahlkriterium für Vergabeverfahren in das Energiewirtschaftsgesetz aufgenommen. Um Streitigkeiten über den Netzkaufpreis zu vermeiden, wird das objektive Ertragswertverfahren als anzuwendendes Bewertungsverfahren bestimmt. Zudem wird der Auskunftsanspruchs der Gemeinde gegenüber dem Inhaber des Wegenutzungsrechtes im Hinblick auf relevante Netzdaten konkretisiert. Auch die Regelung zur Fortzahlung der Konzessionsabgabe im Falle streitiger Netzübernahmeverhandlungen wird angepasst, um Einnahmeverluste der Gemeinde zu vermeiden. Schließlich sind Regelungen vorgesehen, die den beteiligten Unternehmen aufgeben, im laufenden Verfahren aktiv auf die Vermeidung und Ausräumung von Rechtsfehlern hinzuwirken. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung wird nun dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet. www.bmwi.de

 

LichtBlick: SchwarmManagement für BHKW

10.02.2016 Das Hamburger Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick stellt auf der E-World sein neues „Schwarm-Konzept“ für Blockheizkraftwerke mit einer installierten Leistung von mindestens 100 kWel vor. Herzstück des Angebots ist die von LichtBlick entwickelte Software zur Optimierung dezentraler Anlagen – der SchwarmDirigent. Die IT-Plattform steuert dezentrale Anlagen, wie Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher und verbindet sie mit den Energiemärkten. Auf diese Weise sollen Mehrerlöse für Kunden generiert sowie wesentliche Netzdienstleistungen erbracht werden. (Halle 4, Stand 110) www.lichtblick.de

 

Partnerschaft auf Mittelspannung

10.02.2016 Eichhoff Kondensatoren und devolo melden den Abschluss einer engen Kooperation. Die beiden Unternehmen entwickeln neue Produkte zur Datenkommunikation auf der Mittelspannungsebene. Hierbei kommt sowohl Breitband-Powerline als auch G3-Powerline zum Einsatz. Auf der E-World präsentieren devolo und Eichhoff ihr erstes gemeinsames Produkt für die Mittelspannungsebene mit Breitband-Powerline-Technologie. www.devolo.de

 

Serviceangebote zur Gateway Administration

10.02.2016 Schleupen und Soluvia Metering, Full-Service-Messdienstleister der MVV Energie Gruppe, bieten jetzt gemeinsam eine Lösung zur Smart Meter Gateway Administration (SMGW-Admin) an. Die von Schleupen entwickelte IKT-Komplettlösung kann nach Auskunft der Anbieter unabhängig von den eingesetzten ERP- und Billingsystemen eingesetzt werden. Derzeit setzt Soluvia Metering die SMGW-Admin-Plattform sowohl im Netzgebiet der Netrion in Mannheim und Offenbach als auch bei der Stadtwerke Kiel Netz ein. Zukünftig bietet Soluvia Metering modulare Services rund um die Implementierung und den Betrieb der SMGW-Admin-Plattform an, darunter eine Roll-Out-Beratung, die Unterstützung bei der Gerätebeschaffung oder den Systembetrieb. www.soluvia-metering.de www.schleupen.de

 

Smart Energy Foren auf der E-World

10.02.2016 Der Themenbereich Smart Energy wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit zwei Fachforen begleitet: dem Energy Transition Forum und dem Smart Tech Forum. Das politisch geprägte Energy Transition-Forum widmet sich dem Ausbau dezentraler Erzeugungseinheiten, neuen Marktmodellen sowie Anwendungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Energiespeicher. Das Smart Tech Forum widmet sich intelligenten Netzen von Smart Grids bis zu Smart Metern, sowie dezentraler Erzeugung. Für alle Messebesucher werden die Fachvorträge in den beiden Smart Energy-Foren frei zugänglich sein. Bei den Smart Energy Foren arbeitet die E-world mit dem ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., dem Digitalverband BITKOM, der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. – DENEFF und dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft zusammen. Weitere Informationen: Smart Tech Forum, Energy Transition Forum

 

Wilken betreut Vattenfalls Haus-Strom-Produkt

09.02.2016 Mit Haus-Strom bietet die Vattenfall Europe New Energy Services ein Produkt, bei dem nicht nur die von Blockheizkraftwerken (BHKW) vor Ort erzeugte Wärme, sondern auch der Strom direkt von Anwohnern genutzt werden kann. Für die komplette Abwicklung der dazugehörigen Stromverträge inklusive der Marktpartnerkommunikation, des Call-Managements sowie der Abrechnung sorgt jetzt die Wilken Prozessmanagement. „Wir wollten einen Partner, der sich möglichst nahtlos in unsere bestehenden Prozesse wie auch in unsere IT-Infrastruktur integrieren kann. Zudem musste er die nötige prozessuale Fachkompetenz mitbringen, um einen qualitativ hochwertigen Kundenservice sicherstellen zu können. Das alles haben wir bei Wilken gefunden.“, beschreibt Andreas Busse, bei Vattenfall zuständig für die Direktvermarktung des Haus-Stroms, die Auswahlkriterien. Auch die Besonderheiten der Marktpartnerkommunikation bei Mieterstrommodellen konnte Wilken Prozessmanagement umsetzen. Derzeit bietet Vattenfall Haus-Strom für Liegenschaften in Berlin, Hamburg und Potsdam an, die Kundenzahl soll in den kommenden Jahren deutlich gesteigert werden. www.wilken.de

 

E-world 2016 hat Branchennewcomer im Fokus

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09.02.2016 Die E-world energy & water will sich verstärkt Newcomern der Branche widmen. In Kooperation unter anderem mit dem Weltenergierat – Deutschland wollen die Veranstalter conenergy und Messe Essen Gründer mit Investoren und Industriepartnern aus ganz Europa zusammenbringen. Dazu erhalten die jungen Unternehmen am 17. Februar 2016 auf dem Energy-Transition Forum in Halle 7 die Chance, sich in kurzen Pitches der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion mit Experten den Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups. Unter dem Titel „E-world meets Start-Ups“ können Branchennewcomer am 18. Februar 2016 bei einem Brunch in Halle 7 in entspannter Atmosphäre mit potenziellen Investoren und Industriepartnern in Kontakt treten. Knapp 150 teilnehmende Unternehmen haben sich nach Angaben des Veranstalters bereits registriert. www.e-world-essen.com

 

Intelligente Rotorblätter

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Bild: DLR

09.02.2016 Im Projekt SmartBlades entwickelten und prüften die Forscher des Forschungsverbundes Windenergie (FVWE) neue Ideen für Rotorblätter, die sich dem Wind anpassen können. Entsprechende Technologien könnten Belastungen für das Material reduzieren und die Regelung der Anlagen erleichtern. SmartBlades war ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund zwölf Millionen Euro gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt. Untersucht und erprobt wurden passive Mechanismen, bei denen sich das Rotorblatt aufgrund seiner Geometrie oder der verwendeten Materialien an unterschiedliche Windverhältnisse anpasst. Ein anderer Ansatz, den die Wissenschaftler verfolgt haben, sind aktive Mechanismen wie bewegliche Hinterkanten oder Vorflügel, mit denen Anlagenbetreiber die aerodynamischen Belastungen an einem Rotorblatt steuern können. Zusätzlich haben die Forscher die Wirtschaftlichkeit der Technologieentwicklungen bewertet. In Simulationen haben sie alle Mechanismen mit einer State-of-the-Art-Referenzanlage mit einem 80 Meter langen Rotorblatt verglichen, mit dem Ergebnis, dass viele der untersuchten Mechanismen Rotorblätter in Zukunft besser machen können. In einem nächsten Schritt hoffen die Forscher, ihre Ergebnisse an Full-Scale-Rotorblättern testen zu können. www.windenergie.iwes.fraunhofer.de

 

devolo weitet Aktivitäten in Griechenland aus

griechenland03.02.2016 devolo Smart Grid expandiert in den griechischen Markt. Die dortige devolo Dependance, geleitet von Petros Kontzinos, unterstützt den Smart Grid Vertrieb in Griechenland. Das Mittelmeerland wappnet sich derzeit für die Energiewende. Mit weit über 300 Sonnentagen und stabilen Windverhältnissen verfügen die Hellenen über beste Voraussetzungen zur Nutzung Erneuerbarer Energien.

„Die ersten Netzbetreiber in Griechenland beginnen derzeit mit dem Aufbau eines intelligenten Netzes“, erläutert Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG. Mit der Integration von dezentralen Energieanlagen geht die intelligente Steuerung des Stromnetzes einher. Vor diesem Hintergrund weitet devolo seine Aktivitäten in Griechenland aus. www.devolo.de

 

EnBW: Messdatenempfang mit Lösung von Robotron

03.02.2016 Die EnBW will die Kommunikation mit den intelligenten Messsystemen (iMSys) in Kooperation mit der Robotron Datenbank-Software meistern. Im Mittelpunkt steht die Anschaffung einer Software Systemlösung, die bei Netzbetreibern wie der Tochter Netze BW oder Lieferanten als externen Marktteilnehmern den Datenempfang sichert. Nach Auskunft des Herstellers übernimmt das System den vollautomatischen Prozess der Entschlüsselung, Prüfung und mandantenscharfen Weiterleitung der empfangenen Messdaten. Integriert ist auch ein Zertifikatsmanagement mit automatisiertem Sperrlistenabgleich. Es bietet zudem die erforderliche Ankopplung an die sogenannte ‚Public Key Infrastructure‘ (PKI), die zur Ausstellung, Verteilung und Prüfung digitaler Zertifikate dient. Gemeinsam wollen der sächsische Softwareanbieter und der baden-württembergische Energieversorger die automatisierten Prozessabläufe weiter optimieren. www.robotron.de, www.enbw.com

 

E-World Halle 4, Stand 217

VOLTARIS präsentiert Messsystem-Operator

VOL_Gateway02.02.2016 Mit dem Messsystem-Operator stellt das Maxdorfer Unternehmen einen neuen Baustein in seinem Dienstleistungs- und Lösungsportfolio für den Smart Meter-Rollout vor: Das IT-System verwaltet die intelligenten Messsysteme, nimmt sie in Betrieb und betreibt sie sicher. „Der Messsystem-Operator ist in seiner Ausprägung einzigartig. Er geht weit über die Funktionen einer herkömmlichen Geräteverwaltung hinaus, da er die massentaugliche Verwaltung der intelligenten Messsysteme für alle Marktrollen ermöglicht – Netzbetreiber, Vertrieb und Messstellenbetreiber. Die Energieversorger sind so in der Lage, die „neue Welt“ sofort zu bedienen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Vortanz. Ein besonderer Mehrwert ergibt sich nach Auskunft des Unternehmens durch die Möglichkeit des Parallelbetriebs der Systeme: Der grundzuständige Messstellenbetreiber verwaltet die bisherigen Zählpunkte in seinem bestehenden Geräteverwaltungssystem – und nutzt vom ersten intelligenten Messsystem an den Messsystem-Operator parallel. Damit ist keine vollumfängliche Migration aus seiner bestehenden IT-Infrastruktur in das neue System notwendig. www.voltaris.de

 

Energiespeicher: Verbände fordern bessere Wettbewerbsbedingungen

02.02.2016 Mit einem gemeinsamen Brief fordern BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU die Politik auf, das Strommarktgesetz zu nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für Energiespeicher zu schaffen. Die Verbände kritisieren, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Betrieb von Batterien, Pumpspeicherwerken oder auch Power-to-Gas-Anlagen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als „Letztverbraucher“ belaste Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben, was den wirtschaftlichen Betrieb gefährde. .Aktuell seien beispielsweise systemrelevante Pumpspeicherwerke von Stilllegung bedroht, heißt es in der Veröffentlichung, Neubauprojekte würden gestoppt und andere Speichertechnologien wie etwa Batterien oder Power-to-Gas-Anlagen kämen nur sehr langsam in den Markt. Die Ursache sehen die Verbände vor allem die gesetzlich festgelegten Abgaben: Derzeit fallen Netzentgelte sowohl für das Beladen des Speichers als auch nach der Ausspeicherung beim Verbraucher an. Die Doppelabrechnung von Netzentgelten benachteiligt Speicher auch innerhalb Europas: Im europäischen Ausland fallen für Energiespeicher teilweise keine oder erheblich geringere Netzentgelte an. Aus Sicht der Verbände dürfen Speicher deshalb nicht als Letztverbraucher eingestuft werden. www.bdew.de , www.bee-ev.de , www.bne-online.de , www.bves.de , www.vdma.org

 

Forschungswasserkraftanlage

TU Braunschweig und Salzgitter AG errichten Forschungswasserkraftanlage

02.02.2016 Am Allerwehr in Bannetze/Hornbostel im Landkreis Celle beginnt Ende Oktober 2016 die Errichtung einer Forschungswasserkraftanlage durch die Salzgitter AG in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig. Mit neu entwickelten Stahl-Hochleistungswasserrädern sollen dort technisch und wirtschaftlich bisher nicht nutzbare Wasserkraftpotenziale in Flussläufen mit niederen Fallhöhen und großen Durchflussmengen erschlossen werden. Das in der Anlage eingesetzte 500 kW Stahl-Hochleistungswasserrad besitzt mit 60 m³/s das 10-fache Schluckvermögen gegenüber klassischen Wasserrädern. Die erwartete Jahresstromproduktion der Forschungswasserkraftanlage beläuft sich auf 2.500.000 kWh. Die Investitionen in den Bau der Anlage und die Begleitforschung belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro. Das Forschungsvorhaben wird durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Mit der Fertigstellung ist 2017 zu rechnen. www.tu-braunschweig.de

 

ArndtNeuhaus

Arndt Neuhaus verlässt RWE

02.02.2016 Im Zuge der Neustrukturierung des RWE-Konzerns hat Dr. Arndt Neuhaus, Vorsitzender des Vorstandes der RWE Deutschland AG, sein Mandat zum 31. Januar 2016 nach 14 Jahren im Konzern niedergelegt. Der Aufsichtsrat der RWE Deutschland AG stimmte in seiner Sitzung vom 28.1. 2016 einer vorzeitigen Beendigung des Vorstandsmandates und des Vorsitzes des Vorstands zu. Neuhaus bekleidete diese Position seit Januar 2011, von Anfang 2014 bis Oktober 2015 leitete er gleichzeitig das internationale Vertriebsgeschäft. Die Aufgaben von Arndt Neuhaus werden bis auf Weiteres von Finanzvorstand Bernd Böddeling übernommen. www.rwe.com

 

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Bild: Stephan Rudolph-Kramer/WEMAG

WEMAG-Speicher zeigt Schwarzstartfähigkeit

28.01.2016 Erstmals soll in Deutschland ein stationärer Großspeicher in Kombination mit EEG-Anlagen und Gas- und Dampfturbinenkraftwerken (GuD ) dafür sorgen, dass das Stromnetz nach Großstörungen schnell wiederhergestellt wird. Bislang wird hierfür rein konventionelle Kraftwerkstechnik genutzt. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes „Kickstarter“ erhält das WEMAG-Batteriekraftwerk in Schwerin ein Upgrade seiner Steuerungssoftware sowie seiner technischen Anlagen durch das Berliner Unternehmen Younicos. Dadurch soll der Großsspeicher um Funktionen wie Schwarzstartfähigkeit, Inselfähigkeit und Integration Erneuerbarer im Rahmen von Netzwiederaufbau-Szenarien erweitert werden. Da neben dem täglichen Netzbetrieb großflächige reale Versuche nur bedingt durchgeführt werden können, beteiligt sich die Universität Rostock mit einer Simulationsplattform an dem Projekt. Dort können anhand eines dynamischen Netzmodells verschiedene Störsituationen unter realistischen Bedingungen simuliert werden. Das Projekt „Kickstarter“ wird vom BMWI mit 800.000 Euro gefördert und eine Laufzeit von drei Jahren haben. www.wemag.com

 

Ansgar-Hinz

Ansgar Hinz wird neuer VDE-Chef

28.01.2016 Ansgar Hinz wird zum 1.4.2016 Mitglied des VDE-Vorstands und zum 14.4.2016 neuer Vorstandsvorsitzender des VDE. Er tritt die Nachfolge von Dr. Hans Heinz Zimmer an, der altersbedingt in den Ruhestand geht. „Mit Ansgar Hinz haben wir einen international erfahrenen Manager gefunden, der auf zahlreiche Erfolge in der Geschäftsfeld- und Organisationsentwicklung sowie der Steuerung dezentraler Einheiten weltweit zurückblicken kann“, verkündet Dr. Bruno Jacobfeuerborn, Präsident des Verbandes, für das Präsidium. Als Vorstandsvorsitzender wird Ansgar Hinz die VDE-Gruppe mit weltweit 1.200 Mitarbeitern, zu der unter anderem das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut gehört, leiten, als Elektroingenieur die Geschicke des technisch-wissenschaftlichen Verbandes mit seinen 35.000 Mitgliedern und 1.300 Unternehmen. Ziel des neuen VDE-Vorstandsvorsitzenden ist es, den VDE als Dienstleister und Kompetenzzentrum für die Elektro- und Informationstechnik international weiter zu stärken. www.vde.com

 

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An dem Teststand simuliert das System die Umgebungssignale einer realen Windenergieanlage. Bild: Deutsche Windtechnik AG

Virtuelle Windkraftanlage

26.01.2016 Der Serviceanbieter Deutsche Windtechnik hat eine virtuelle Windenergieanlage entwickelt. Das System simuliert die Umgebung einer Windenergieanlagensteuerung und dient in erster Linie der Prüfung von Umrichter-Steuerungsteilen. Dank der Neuentwicklung kann das Unternehmen nach eigener Auskunft jetzt als erster herstellerunabhängiger Servicedienstleister Steuerungsteile von Umrichtern reparieren. Mit der virtuellen Windenergieanlage prüft die Deutsche Windtechnik die Funktion der reparierten Umrichtersteuerungen und sichert die Qualität der Reparatur: Das System kommt in Viöl (Schleswig-Holstein) zum Einsatz simuliert neben dem Wind auch die Spannungen und Ströme des Energienetzes. Außerdem generiert die virtuelle Windenergieanlage den Pitchwinkel, die Drehzahl und die Spannungen und Ströme des Generators. www.deutsche-windtechnik.de

 

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Bild: FNN

VDE|FNN veröffentlicht aktualisierte Karte des deutschen Höchstspannungsnetzes

21.01.2016 Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat die Wandkarte „Deutsches Höchstspannungsnetz“ aktualisiert und mit Stand 1. Januar 2016 veröffentlicht. Die Karte umfasst die Höchstspannungsleitungen mit 380 und 220 Kilovolt der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission, Amprion, Tennet TSO und TransnetBW. Neben den bestehenden Leitungen sind auch die im Bau und bereits in der Umsetzungsplanung befindlichen Leitungen dargestellt. Kraftwerke sind nur noch abgebildet, wenn sie an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind.
Im Bereich der Ostsee und der Nordsee ist in den letzten beiden Jahren ein deutlicher Zubau an Leitungen für den Anschluss von Offshore-Windenergieanlagen zu verzeichnen. Der Netzausbau an Land schreitet dagegen langsam voran. Fertig gestellt ist beispielsweise der erste Teil der Südwestkuppelleitung (Thüringer Strombrücke). Der thüringisch-bayerische Abschnitt von Altenfeld nach Redwitz befindet sich derzeit noch im Bau. Auch der südliche Teil einer 380 Kilovolt-Leitung von Wesel (Nordrhein-Westfalen) nach Meppen (Niedersachsen) befindet sich jetzt in der Bauphase. In diesem Abschnitt, in der Nähe der Gemeinde Raesfeld, liegt auch das erste in Bau befindliche Pilotprojekt zur Teilverkabelung von Höchstspannungsleitungen mit Wechselstrom – eines der vier Pilotprojekte nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von 2009. www.vde.com

 

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Label für interoperable Smart-Meter-Produkte

20.01.2016 Die OMS-Group, in der sich seit 2007 über 50 deutsche und europäische Smart-Metering-Anbieter, Versorger und Messdienstleister zusammengeschlossen haben, wird auf der E-world 2016 ein OMS-Produktlabel einführen (Halle 4 / Stand 4-112). Mit dem OMS-Label werden Produkte ausgezeichnet, deren Konformität zur Open Metering System Spezifikation nachgewiesen wurde. Die OMS-Spezifikation ist der einzige Kommunikationsstandard, der herstellerübergreifend die Verbrauchserfassung von Elektrizität, Gas, thermischer Energie und Wasser vereint und eine Schnittstelle zum intelligenten Gebäude bietet. Sie wurde auf Basis der EN 13757-x entwickelt und ist mit dem KNX Standard ISO 14543-3/EN 50090 kompatibel. Vor der Vergabe des Labels steht ein Testverfahren, mit dem die Konformität zur OMS-Spezifikation nachgewiesen und zertifiziert werden muss. Zertifizierungsstelle ist die DVGW CERT in Bonn, eine Einrichtung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Mit dem Zertifikat beantragt der Hersteller bei der OMS-Group das Label und einen Eintrag in die Liste zertifizierter Produkte, die auf der OMS-Website veröffentlicht wird. www.oms-group.org

 

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Bild: NATURSTROM

Stadtwerke Osnabrück und NATURSTROM künftige Partner der Gemeindewerke Wallenhorst

19.01.2016 Die Gemeinde Wallenhorst hat zwei Unternehmen ausgewählt, mit denen sie in Zukunft die Energieversorgung im Gemeindegebiet gestalten will: die Stadtwerke Osnabrück und NATURSTROM, die sich als Bietergemeinschaft in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt hatten. Einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterzeichneten die beteiligten Unternehmen am 15. Januar. Dieser sieht zunächst die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft vor, die ab dem 1. Januar 2017 den Strom- und Gasnetzbetrieb in Wallenhorst übernehmen soll. Wenn diese Netzgesellschaft den Zuschlag im Konzessionsvergabeverfahren der Gemeinde erhält, wird sie den bisherigen Konzessionär RWE ablösen und künftig für 477 Kilometer Stromnetz und 205 Kilometer Gasnetz zuständig sein. www.naturstrom.de

 

Neuer Geschäftsführer Vertrieb bei der E.ON Metering

19.01.2016 Paul-Vincent Abs leitet seit dem 1. Januar 2016 gemeinsam mit Robert Pflügl die Geschäfte der E.ON Metering GmbH. Abs übernimmt die Verantwortung für den Geschäftsbereich Vertrieb und soll das Unternehmen noch stärker als Dienstleister für intelligentes Messwesen am Markt positionieren. Bereits in den Jahren von 2000 bis 2014 war Abs im E.ON Konzern tätig. So leitete er unter anderem als Geschäftsführer die Geschäfte von E WIE EINFACH sowie der E.ON Inhouse Consulting. Vor seiner Rückkehr zu E.ON arbeitete Abs als Geschäftsführer und Gesellschafter von Bluberries, einer auf die Energiewirtschaft spezialisierten Konzept- und Umsetzungsberatung. www.eon.com

 

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Höhere Investitionen in Energieeffizienz geplant

18.01.2016 Unternehmen in Deutschland wollen in den kommenden 12 Monaten wieder mehr in Energieeffizienz investieren. Dies hat die aktuelle Erhebung des Energieeffizienz-Indexes EEI ergeben. Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erhebt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zum Thema Energieeffizienz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland. An der aktuellen Erhebung zum EEI nahmen 631 und damit doppelt so viele produzierende Unternehmen teil wie im Sommer 2015. Insgesamt ist der EEI im letzten Halbjahr von 1,3 auf 2,8 gestiegen, was nach Auskunft der Wissenschaftler für ein positives Stimmungsbild für das Jahr 2016 spricht. Über 40 Prozent der befragten Unternehmen wollen mindestens ein Zehntel ihres gesamten Investitionsvolumens für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einsetzen. Schwerpunkte liegen der Studie zufolge bei Energieeffizienz-Netzwerken und Audits. www.eep.uni-stuttgart.de

 

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Bild: Trianel

Stadtwerke-Kooperation übernimmt Solarpark Pritzen

15.01.2016 Die Trianel Erneuerbare Energien (TEE), ein Zusammenschluss von 38 Stadtwerke und Kommunalversorgern sowie der Trianel, hat den Solarpark Pritzen im Bundesland Brandenburg erworben. „Wir haben damit das TEE-Portfolio um die erste PV-Freiflächenanlage mit einer installierten Leistung von 10 Megawatt erweitert. Unsere Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien werden wir bis 2018 auf 275 Megawatt ausbauen und konzentrieren uns auf Wind und Sonne“, berichtet Dr.-Ing. Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore. Der Solarpark Pritzen mit über 38.000 Solarmodulen hat Ende September 2015 den Betrieb aufgenommen. Der erzeugte Strom wird ins Verteilnetz der MITNETZ STROM (Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH) am Umspannwerk Großräschen eingespeist. Die Planungen gehen von einer Jahresproduktion von rund zehn Millionen Kilowattstunden aus. www.trianel.com

 

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Bild: Uli Benz / TUM

Röntgenblick in die Kunststoff-Solarzelle

13.01.2016 Solarzellen aus Kunststoff sind leicht, einfach zu installieren und können ohne großen Aufwand mit einem industriellen Drucker produziert werden. Noch sind sie herkömmlichen Solarmodulen in der Effizienz unterlegen. Mithilfe von Röntgenstrahlung ist es Forschern der Technischen Universität München (TUM) gelungen, die Moleküle und deren Prozesse während des Druckens eines Kunststoff-Films in Echtzeit sichtbar zu machen. Dabei identifizierte er verschiedene Phasen, die beim Trocknen des Films ablaufen. „Die Geschwindigkeit der Herstellung spielt eine wichtige Rolle“, erklärt Stefan Pröller, Doktorand an der Munich School of Engineering (MSE). Eine langsamere Strukturbildung wirke sich positiv auf die Effizienz der Solarzellen aus. Die Forscher wollen nun die gewonnenen Kenntnisse der Abläufe nutzen, um gezielt mit weiteren Parametern die Kontrolle über die Anordnung der Materialien zu bekommen. Diese Ergebnisse können dann in die industrielle Herstellung übertragen und diese damit optimiert werden. www.opv.mse.tum.de

 

BBSR-Modellvorhaben realisieren regionale Energiekonzepte

13.01.2016 Regionale Energiekonzepte unterstützen die Energiewende vor Ort, indem sie den Ausbau Erneuerbarer Energien, Energieverbrauch, Energiespeicherung und Netzausbau zusammenführen. Der Regionalplanung kommt dabei eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Energiewende zu. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlichte Forschungsarbeit. Sie präsentiert übertragbare Ansätze aus Sicht der Planungspraxis. Das Forscherteam untersuchte in den Modellregionen Mecklenburgische Seenplatte, Havelland-Fläming, Bautzen, Rhein-Neckar und Südlicher Oberrhein, wie sich regionale Energiekonzepte planen, umsetzen und deren Wirkungen messen lassen. Der Ergebnisbericht ist als BMVI-Online-Publikation 9/2015 erschienen und ist auf der BBSR-Website in der Rubrik Veröffentlichungen abrufbar. www.bbsr.bund.de

 

Startup-Bus zur E-World

12.01.2016 Die Deutsche Energie-Agentur (dena) bietet in Kooperation mit der Energiemesse „E-world“ Startup-Unternehmern aus dem Raum Berlin die Möglichkeit, Kontakte zur klassischen Energiewirtschaft zu knüpfen und neue Ideen für die Energiewende vorzustellen und zu entwickeln. Die Fahrt dauert von Mittwochmorgen, 17. Februar bis Donnerstagabend, 18. Februar. Auf der E-World sind verschiedene Termine im Rahmen des Programms für Startups vorgesehen, zum Beispiel eine Diskussionsrunde zum Thema Energiewende, die Verleihung des Energy-App-Award und ein Treffen mit Investoren und Vertretern der Industrie. Die Teilnehmer können den Messestand der dena für Verabredungen und Gespräche nutzen. Interessenten können sich bis zum 31. Januar auf der Webseite www.dena-startup-bus.de anmelden. www.dena.de

 

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Bild: BDEW

Hildegard Müller wechselt zu RWE

12.01.2016 Hildegard Müller, seit 2008 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), wird zum 1. Mai 2016 in den RWE-Konzern wechseln und im Zuge der anstehenden Umstrukturierungen eine Vorstandsfunktion in einer Konzerngesellschaft übernehmen. Über weitere Einzelheiten will das Unternehmen zu gegebener Zeit informieren. www.rwe.com

 

Ericsson bietet Betrieb von Smart-Meter-Infrastrukturen

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11.01.2016 Der schwedische Telekommunikationsanbieter Ericsson hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein neues Dienstleistungsangebot Betrieb von modernen Smart-Meter-Infrastrukturen vorgestellt. Unter der Bezeichnung „Smart Metering as a Service“ bietet das Unternehmen Versorgern und Stadtwerken künftig eine komplette Service-Lösung für den Betrieb ihrer Smart-Meter-Infrastruktur inklusive Management der anfallenden Daten. Dieses Angebot soll nach Auskunft des Unternehmens die Einführung von neuen Kundenservices beschleunigen und gleichzeitig Kosteneinsparungen von über 20 Prozent erzielen. www.ericsson.com

 

RWE beteiligt sich an Greenergetic

11.01.2016 Die RWE Vertrieb und das in Bielefeld ansässige Start-up Greenergetic werden ab sofort als strategische Partner zusammenarbeiten. Das 2012 gegründete Unternehmen bietet Energieversorgungsunternehmen (EVU) ein digitales Geschäftsmodell für Dienstleistungen im Bereich Photovoltaik an. Der Kern des Angebots ist ein Portal, das in die Homepage des EVU integriert wird und es Kunden dann ermöglicht, eine Photovoltaik-Anlage zu konfigurieren und zu bestellen. Ergänzend können weitere Leistungen sowie optional auch ein BaFin geprüftes PV-Pachtmodell in Anspruch genommen werden. Mittlerweile ist die White-Label-Lösung von Greenergetic nach Auskunft des Unternehmens bei 60 EVU im Einsatz. Derzeit wird das PV-Portal mit drei Entwicklungspartner ausgebaut. www.greenergetic.de

 

Südwest-Kuppelleitung kann teilweise in den Testbetrieb gehen

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05.01.2016 Im Gebiet des Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB) 50Hertz konnte der dritte Abschnitt der Leitung – vom Umspannwerk Altenfeld bis zur bayerischen Landesgrenze – bereits kurz vor Weihnachten mit einem Stromkreis fertiggestellt werden. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem für den bayerischen Teil der Leitung zuständigen Übertragungsnetznetzbetreiber TenneT, so dass ein System der Leitung vorfristig den Testbetrieb aufnehmen konnte. Der zweite Abschnitt der Leitung ist gleichzeitig in den Dauerbetrieb überführt worden. Die ursprünglich für 2016 vorgesehene Inbetriebnahme wird nach Auskunft des ÜNB damit teilweise vorgezogen, um den Stromtransport zwischen Nord- und Süddeutschland noch vor der kritischen Winterzeit zu verbessern und zur Netzstabilität im Norden Bayerns nach der Abschaltung des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld beizutragen. Ein weiterer Grund für die vorgezogene Aufnahme des Testbetriebes sei die Begrenzung der sprunghaft angestiegenen Kosten für Eingriffe in Netz und Markt: Die Kosten für diese Eingriffe lagen in 2015 allein im 50Hertz Netzgebiet bei über 300 Millionen Euro, bundesweit werden sie über 800 Millionen Euro betragen. www.50hertz.com

 

Windkraft: ENERTRAG, GESY und Trianel beteiligen sich an Präqualifikation

05.01.2016 Gemeinsam mit dem Direktvermarkter GESY Green Energy Systems (GESY) und der Stadtwerke-Kooperation Trianel, hat das windkraftunternehmen ENERTRAG ein neues Verfahren entwickelt, um mit Windenergie am Sekundär- und Minutenreservemarkt teilzunehmen. Nach Asukunft von ENERTRAG wurde das neue technische Verfahren wurde an unterschiedlichen Windenergieanlagen von ENERTRAG getestet und geht über das herkömmliche Zusammenschalten der Anlagen über ein virtuelles Kraftwerk hinaus. Das Verfahren soll die genaue Ermittlung von Einspeiseleistungen und damit eine hohe Prognosequalität ermöglichen. www.enertrag.com

 

BDEW veröffentlicht erste Zahlen zur Erzeugung 2015

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04.01.2016 Der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix ist 2015 erneut gestiegen. Nach vorläufigen Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kamen im vergangenen Jahr 30 Prozent des Stroms aus regenerative Anlagen (2014: 25,9 Prozent). Der weitere Anlagenzubau und die günstigen Witterungsverhältnisse haben den Erneuerbaren diesen Rekordwert beschert. Insgesamt stieg die Bruttostromerzeugung in diesem Jahr auf 647,1 Milliarden kWh (2014: 627,8).
Insbesondere die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen an Land macht aktuell einen Anteil von 12 Prozent aus. Hinzu kommen 1,3 durch Offshore-Windenergieanlagen. Photovoltaikanlagen liegen aktuell bei 5,9 Prozent. In absoluten Zahlen stieg die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf 194,1 Mrd. kWh (2014: 162,5).
Braunkohlekraftwerke kamen auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 24,0 Prozent (24,8). Steinkohlekraftwerke trugen 18,2 Prozent (18,9) bei. Der Anteil von Kernenergie liegt bei 14,1 Prozent (15,5). Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung ist erneut gesunken auf 8,8 Prozent (9,7). www.bdew.de

Österreich: Projekt SmartMeterIDS soll Sicherheit bei Smart Metern verbessern

Die Fachhochschule St. Pölten (AU), die Wels Strom und die eww haben im Forschungsprojekt SmartMeterIDS Methoden entwickelt, mit denen der Betrieb von Smart-Meter-Netzwerken laufend überwacht und damit die Sicherheit bestmöglich gewährleistet werden soll.
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Versorgertag auf der INTERGEO

Auf der diesjährigen Intergeo, der wichtigsten Branchenmesse der Geoinformationswirtschaft, findet am Mittwoch, dem 12. Oktober 2016 erstmals ein eigenes Fachsymposium für die Versorgungswirtschaft statt. Gemeinsam mit den beiden Fachzeitschriften BUSINESS GEOMATICS – Wirtschaftszeitung für Geoinformatik und 50,2 – Das Magazin für intelligente Stromnetze organisieren die Veranstalter ein Branchensymposium im Intergeo-Forum. Themen sind die Leitungsauskunft bei Netzbetreibern sowie INSPIRE in der Versorgungswirtschaft. Die Leitungsauskunft erfährt in Deutschland derzeit einen Paradigmenwechsel. So setzt das bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche – BIL – neue Maßstäbe. Gleichzeitig erhöht sich der Druck auf Leitungsbetreiber, Fachverbände und Lösungsanbieter. Das Symposium gibt einige Antworten auf strategische Fragestellungen.
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