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„Digital ist da“: VOLTARIS auf dem Fachkongress ZMP

Foto: Voltaris GmbH
Foto: Voltaris GmbH

26.04.2017 Das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ verpflichtet zum Einbau moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme (iMsys). Doch was in der Theorie Fakt ist, wirft in der Praxis noch viele Fragen auf. Der Fachkongress Zählen I Messen I Prüfen (ZMP), der am 10. und 11. Mai in Leipzig stattfindet, widmet sich den aktuellen Entwicklungen und künftigen Herausforderungen. In einer Kombination aus Vortragsprogramm, Fachforen, Metering Talks und begleitender Fachausstellung werden auf der ZMP an zwei Veranstaltungstagen aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen der Energiebranche diskutiert und passende Lösungen der Hersteller präsentiert.

Die VOLTARIS GmbH informiert in einem Vortrag zu den Herausforderungen für die Anwender und am Messestand über ihre Metering- und Rollout-Dienstleistungen. Peter Zayer, VOLTARIS-Geschäftsführer und Vorsitzender des Lenkungskreises „Zähl- und Messwesen“ im FNN, wird am ersten Veranstaltungstag einen Vortrag halten zum Thema „Metering – Vorreiter der Digitalisierung in der Energiewirtschaft – Herausforderung für die Anwender“.

In der begleitenden Ausstellung haben Fachbesucher zudem die Gelegenheit, sich am Messestand von VOLTARIS ausführlich zu den Lösungen rund um moderne Messeinrichtungen, iMSys, Gateway-Administration, Datenmanagement (EDM, MDM) und Metering zu informieren. „Auf der ZMP informieren wir insbesondere zu unseren Dienstleistungen für den intelligenten Messstellenbetrieb – sowohl für den grundzuständigen als auch für den wettbewerblichen Messstellenbetreiber“, ergänzt VOLTARIS-Geschäftsführer Karsten Vortanz. Das Lösungspaket „iMSB Basis“ bietet alle notwendigen Kernelemente der neuen Marktrollen inklusive der Übernahme der Gateway-Administration und Empfang und Bereitstellung der Messwerte. Dies beinhaltet auch einen zertifizierten Betrieb der entsprechenden IT-Systeme und Prozesse sowie die notwendige Anbindung an eine Sicherheitsinfrastruktur und das begleitende Zertifikatsmanagement.

www.voltaris.de

E.ON Metering bindet erste intelligente Messsysteme bei Celle-Uelzen Netz erfolgreich an die IT-Systeme an

Foto: E.ON SE
Foto: E.ON SE

25.04.2017 Die E.ON Metering GmbH hat die ersten intelligenten Messsysteme bei ihrem Pilotkunden Celle-Uelzen Netz GmbH erfolgreich an die IT-Systeme angebunden. Somit besteht eine Tiefenintegration zwischen dem ERP-System von Celle-Uelzen Netz und dem BSI-zertifizierten Gateway-Administrationssystem von E.ON. Eine wichtige Voraussetzung für den anstehenden Smart-Meter-Rollout für den Netzbetreiber ist damit erfüllt.

Beide Unternehmen haben im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, die gesetzlichen Anforderungen für die Einführung der intelligenten Messsysteme bei Celle-Uelzen Netz umzusetzen. Ein Expertenteam testete die Kommunikationsstrecken über die WAN-Systeme PLC und LTE, im Fokus stand zudem das komplexe Zusammenspiel der Systeme von Celle-Uelzen Netz und E.ON. Anschließend konnten die ersten intelligenten Messsysteme montiert und über LTE oder PLC an das Wide Area Network (WAN) von E.ON angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme der intelligenten Messsysteme erfolgt mittels des ERP-Systems von Celle-Uelzen Netz. „Herausfordernd bei der Anbindung sind die Vielzahl der involvierten Kommunikationsstrecken und die hohen Sicherheitsanforderungen, die der Gesetzgeber vorgibt“, sagte Paul-Vincent Abs, Geschäftsführer der E.ON Metering. „Durch die enge Zusammenarbeit mit E.ON bei der Integration von intelligenten Messsystemen vergrößern wir unsere Kompetenz auf diesem Gebiet, das wird uns langfristig von großem Nutzen sein“, so Paul Kroll, Projektleiter Smart- Meter-Rollout der Celle-Uelzen Netz.

www.eon.com

Bitkom-Studie: Industrieunternehmen als Stromlieferanten

24.04.2017 In Deutschland könnten in den kommenden Jahren Tausende neue Stromproduzenten entstehen. Vier von zehn Industrieunternehmen (45 Prozent) können sich vorstellen, künftig selbst Strom zu erzeugen und an andere Unternehmen oder Privathaushalte zu verkaufen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 506 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Industrieunternehmen erkennen die Chancen aus der Digitalisierung der Energieversorgung. Für die Unternehmen bieten sich völlig neue Einnahmequellen durch die Energiewende“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Vor allem größere Unternehmen sehen ein mögliches Geschäftsfeld. Unter den Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern können sich rund zwei Drittel (65 Prozent) vorstellen, selbst Strom zu produzieren und auf dem Strommarkt anzubieten. Allerdings ist der Großteil der Industrie noch skeptisch. Zwar können sich nur 7 Prozent überhaupt nicht vorstellen, künftig selbst Strom zu produzieren. Aber 48 Prozent sagen, dass sie sich das eher nicht vorstellen können. Dagegen spricht aus Sicht dieser Unternehmen vor allem, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen (64 Prozent) oder die hohen Investitionskosten scheuen (41 Prozent). Daneben werden das Ertragspotenzial als zu gering eingeschätzt (24 Prozent) oder fehlende rechtliche Voraussetzungen beklagt (22 Prozent). Jedes zehnte Unternehmen (10 Prozent), das sich eine eigene Stromproduktion nicht vorstellen kann, gibt als Grund fehlende Technologien zur einfachen Abrechnung an. „Unternehmen müssen nicht alles selbst machen. Die digitale Energiewende ist eine Chance für neue Dienstleistungen, gerade auch kleine und mittelständische Betriebe sollten dazu mit Spezialisten kooperieren“, sagt Rohleder. Industrieunternehmen können zum Beispiel Dritten die Dächer ihrer Produktionshallen vermieten, damit diese dort Solarstrom erzeugen und verkaufen.

www.bitkom.org

FZI: Datenschutzwächter sichert Smart Homes

21.04.2017 Kommen die Bewohner bald nach Hause, regelt sich die Heizung hoch, die Waschmaschine schaltet sich ein, wenn der Strom am günstigsten ist, und der Fernseher bietet ein individuelles Programm – Smart Homes können die Wohnqualität erhöhen und zur effizienteren Energienutzung beitragen. Aber die vernetzte Haustechnik birgt auch Gefahren: Sie bietet Angriffsflächen für Datendiebe. Wissenschaftler des FZI Forschungszentrums Informatik haben im Forschungsprojekt SHODAN gemeinsam mit den Partnern Martin Elektrotechnik GmbH und escos automation GmbH ein Gerät entwickelt, dass die Datenübertragung überwacht.

Foto: FZI Forschungszentrum für Informatik
Foto: FZI Forschungszentrum für Informatik

Der Datenschutzwächter ist ein kleiner quadratischer Kasten, den der Nutzer zwischen Smart-Home-Geräten und seinem Router anbringen kann. Dort überwacht er, welche Daten im Smart Home gesammelt und übertragen werden. Datenübertragungen einzelner Sensoren oder Geräte werden zu verständlichen Ereignissen zusammengefasst und dem Benutzer auf einer Web-Oberfläche angezeigt. Auf dieser Oberfläche kann der Benutzer gewünschte Datenflüsse erlauben und unerwünschte unterbinden. Erkennt der Datenschutzwächter neue oder ungewöhnliche Datenflüsse, wird der Benutzer gewarnt und gefragt, ob er diese zulassen will. „Der Datenschutzwächter prüft auch permanent, ob von den zur Weitergabe bestimmten Daten zwar nicht einzeln, aber in ihrer Kombination dennoch sensible Informationen abgeleitet werden können, die der Benutzer gar nicht weitergeben möchte.“, sagt Dr. Matthias Huber, Leiter des FZI Living Labs smartSecurity. Ist es unerlässlich, Daten aus dem Smart Home über das Internet zu übertragen, beispielsweise bei der Sturzerkennung in der Altenpflege, bietet der Datenschutzwächter darüber hinaus eine weitere wichtige Funktion: Er kann Daten auch so verschlüsseln, dass sie nicht von Dritten mitgelesen werden können.

Das Gerät ist momentan noch ein Prototyp. „Marktreif wird der Datenschutzwächter voraussichtlich in ein bis zwei Jahren sein“, schätzt Huber. Das fertige Produkt wollen die Projektpartner Martin Elektrotechnik GmbH und escos automation GmbH auf den Markt bringen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt SHODAN mit rund 600.000 Euro im Rahmen von KMU-innovativ.

www.fzi.de

E.ON investiert in Flugwindenergie

20.04.2017 E.ON wird in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Demonstrationsfläche für Flugwindenergie im Bezirk Mayo in Irland investieren. Gleichzeitig hat E.ON einen Kooperationsvertrag mit dem Anlagenentwickler Ampyx Power aus den Niederlanden als Erstnutzer des entstehenden Teststandorts geschlossen.

Bei der Flugwindenergietechnik wird Windenergie über einen festen Flügel oder ein festes Segel nutzbar gemacht– sie ist mit Drachensteigen in Höhen von bis zu 450 Metern vergleichbar. Diese neuartige Technologie hat nach Einschätzung von E.ON das Potenzial, den gesamten globalen Markt für die Offshore-Windenergieerzeugung zu verändern, denn Flugwindanlagen sind günstiger in der Herstellung und leichter zu warten als herkömmliche Windturbinen. Noch dazu können sie leichter in den tiefen Gewässern vor Portugal, Japan und den USA eingerichtet werden. Natürlich lässt sich Flugwindenergie auch an Land nutzen.

Die Entwicklung eines Teststandorts erlaubt es E.ON, eng mit den führenden Technologieentwicklern zusammenarbeiten und einen Beitrag zu leisten, dass fliegende Kraftwerke reif für den Energiemarkt werden können. Das Projekt eröffnet darüber hinaus eine Plattform für die Kooperation mit Forschungs- und Regierungseinrichtungen.

Die Investition in einen Teststandort und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Ampyx Power ist das zweite große Engagement von E.ON auf dem Feld der Flugwindenergie. Bereits 2016 hatte sich E.ON am schottischen Start-up Kite Power Systems (KPS) beteiligt. „Flugwindenergie kann einen Beitrag leisten, die Kosten für erneuerbare Energie deutlich zu senken. Wir möchten die Technologie nicht nur gegenüber herkömmlicher Windenergie wettbewerbsfähig machen, sondern auch mit Behörden und Gesetzgebern zusammenarbeiten, um diese Systeme auf den Markt zu bringen und sie letztendlich ausschreibungsfähig zu machen“, erklärt Anja-Isabel Dotzenrath, CEO von E.ON Climate & Renewables.

www.eon.com

EnBW bietet smarten Messstellenbetrieb für knapp 7.500 Euro im Jahr

20.04.2017 Ein Einsteigerpaket für den Betrieb von bis zu 100 intelligenten Messsystemen hat die EnBW entwickelt. Für 7.450 Euro im Jahr bietet ‚Smartpack100‘ die komplette Abwicklung bei der Gateway-Administration sowie dem Empfang von Messwerten. Laut Lothar Siebert, dem Vertriebsleiter Dienstleistungen Operations, können Messstellenbetreiber damit Anfang 2018 „schnell und flexibel ins Interimsmodell starten, ohne das Zielmodell aus dem Blick zu verlieren“.

Foto: EnBW AG
Foto: EnBW AG

Ganz bewusst als „schlankes Produkt“ umfasse Smartpack100 speziell die Aufgaben, die für kleinere und mittlere Messstellenbetreiber (MSB) kaum mehr allein zu bewältigen seien. Dabei kommt das bereits seit Februar 2017 zertifizierte Gateway-Administrations-System der EnBW zum Einsatz. Daneben stellt der Abwicklungsdienstleister das selbst entwickelte „smartPortal für Messstellenbetrieb“ bereit. Damit können grundzuständige wie wettbewerbliche MSB neue Prozesse wie den elektronischen Bestell- oder Lieferschein schnell und einfach selbst umsetzen. Auch die Bereitstellung und den Betrieb mobilfunk-basierter Infrastruktur für Datenübertragung der Smart Meter Gateways übernimmt die EnBW im Rahmen des Pakets. Anpassungen der Backend-Systeme und damit einhergehende hohe Investitionen sind nicht erforderlich. „Von einer Reihe kleinerer und mittlerer Netzbetreiber wissen wir, dass sie sich in den ersten Jahren des Rollouts genau in der Größenordnung von bis zu 100 intelligenten Messsystemen bewegen“, so Siebert. Aber auch für größere könne es eine ideale Option sein, zunächst „mit leichtem Gepäck“ in den smarten Messstellenbetrieb einzusteigen. Die Laufzeit sei bewusst auf drei Jahre beschränkt mit der Option, die Leistungen jederzeit flexibel zu erweitern. „So sind Netz- und Messstellenbetreiber nicht nur für das Interimsmodell, sondern auch für die stufenweise Einführung des Zielmodells optimal gerüstet“.

www.enbw.com

Hannover Messe: Halle 27, Stand 71: Energielösungen auf Basis leistungsstarker Batteriespeichersysteme

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Foto: ADS-TEC GmbH

19.04.2017 ADS-TEC präsentiert bei der Energy – der Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität –präsentiert auf dem Baden-Württemberg Pavillon seine Lithium-Ionen-Batteriespeicherlösungen für Heim und Gewerbe sowie Industrie und Infrastruktur. Das StoraXe® Produktportfolio beginnt bei sechs beziehungsweise neun Kilowattstunden Speicherkapazität im Heimbereich, geht über 19, 28 und 47 Kilowattstunden für größere Einheiten oder Gewerbe und reicht bis in den Multi-Megawatt-Bereich für Industrie und Infrastruktur. Durch die konstant hohe Leistungsfähigkeit der professionellen StoraXe® Systemtechnologie seien weitreichendere Nutzungskonzepte als die der einfachen Eigenverbrauchsoptimierung möglich, meldet das Unternehmen – zum Beispiel das Schnellladen von E-Fahrzeugen, die globale Vernetzung in Schwarmlösungen bis hin zur zentralen Anbindung an die ADS-TEC Cloud-Plattform Big-LinX. Speicherlösungen aus dem Bereich „Industrial & Infrastructure“ von ADS-TEC kommen vor allem bei Lastspitzenkappung, dem Lastmanagement, bei Notstromanwendungen und zur Kombination mit größeren PV-Anlagen zum Einsatz. Die Systeme decken Bandbreiten zwischen 100 Kilowattstunden und mehreren Megawattstunden ab. Für großformatige Anwendungen liefert ADS-TEC kundenspezifische Lösungen beispielsweise im 20 oder 40 Fuß-Container, unter anderem für Regelenergie und Hybrid-Kraftwerke.

Alle StoraXe® Batteriespeicher von ADS-TEC können mit einem eigens entwickelten Energy Management System (EMS) gesteuert und überwacht werden. Darüber hinaus lassen sich komplexe verteilte Systeme online über die Cloud-Plattform Big-LinX® von ADS-TEC anbinden und managen. Die Software hilft bereits bei der Planung mit Simulationstools, übernimmt im laufenden Betrieb das Monitoring, erstellt Berichte und Auswertungen und hält viele Möglichkeiten für zukünftige Geschäftsmodelle und Integrationen bereit. Auch für den Leistungsbedarf der künftigen E-Mobilität bietet ADS-TEC mit dem kompakten Outdoor-System „PowerBooster“ eine Batterielösung mit hohen Leistungen für Schnell-Ladestationen selbst am leistungsbegrenzten Verteilnetz. Neu hinzu kommt nun der „PowerBooster+“, der als geschlossene Schnell-Ladestation mit mehreren integrierten Ladeeinheiten dient. Gleichzeitig kann das intelligente System für netzdienliche Zwecke als Grid-Service-Station eingesetzt und nahezu überall direkt an das 400 Volt-Verteilnetz angeschlossen werden. Weitere Funktionen wie Spannungshaltung, Verzögerung zur optimalen Bandbreiten-Nutzung des Netzes, Frequenzregelung, Blindleistungserbringung oder Spitzenkappung sind möglich. Gerade bei temporär überlasteten Verteilnetzen sind diese Leistungen gefragt, um bestehende Netze besser auszunutzen. Als Komplettlösung sind Umrichter, Temperaturregelung, Steuerungselektronik, Sicherheits- und Energiemanagementsystem integriert.

www.ads-tec.de

Lemonbeat wird Mitglied bei EEBus Initiative

12.04.2017 Die Dortmunder Lemonbeat GmbH, Entwickler der gleichnamigen IoT-Infrastrukturtechnologie, wird Mitglied der EEBus Initiative e.V., dem führenden europäischen Technologieverband für das Internet der Dinge (IoT) mit Sitz in Köln. Das Unternehmen möchte sein Know-how in den Bereichen Funk- und Batteriebetrieb in das EEBUS Technologiekonzept einbringen.

Lemonbeat hat einen umfangreichen Software-Baukasten für das Internet der Dinge entwickelt, der Geräte mit eigener „Intelligenz“ ausstattet. So können mit der „Lemonbeat smart Device Language“ (LsDL) Geräte unabhängig von einer zentralen Steuerung direkt miteinander interagieren. Dadurch werden IoT Installationen zuverlässiger. Lediglich relevante Daten wie etwa für Monitoring und Analyse werden zentral, beispielsweise in die Cloud, weitergeleitet. Eine Besonderheit ist die patentierte und stromsparende Sub-GHz Funktechnologie „Lemonbeat Radio“. Sie ermöglicht hohe Bandbreiten bei großer Reichweite, ist sicher verschlüsselt und eignet sich speziell für Anwendungen in lokalen Netzwerken. Erste Einsatzgebiete finden sich in den Bereichen Smart Home, Smart Garden und durch die Kooperation von Lemonbeat mit Phoenix Contact auch im Bereich der Automatisierung gewerblicher Immobilien. Ein weiteres Anwendungsfeld ist Smart Metering.

EEBUS vereint als führende europäische Initiative, bedeutende Akteure der Energie-, Telekommunikation-, Elektronik- sowie Automobilindustrie. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern entwickelt die Initiative den offenen EEBUS Standard, welcher besonders gut für Gerätekommunikation zum effizienten Energieeinsatz geeignet ist. EEBus kooperiert mit weiteren führenden Allianzen wie dem Open Interconnect Consortium (OIC) und der Thread Group. Das von EEBUS entwickelte Technologiekonzept SPINE (Smart Premises Interoperable Neutral-message Exchange) ermöglicht die Kommunikation zwischen den Lösungen der unterschiedlichen Branchenteilnehmer. SPINE ist ähnlich wie LsDL technologieneutral und basiert auf der Auszeichnungssprache XML. Beide Lösungen setzen auf Internetstandards wie TCP/IP oder UDP auf. Dadurch sind grundsätzlich alle physikalischen Übertragungswege möglich, die diese Standards unterstützen.

www.lemonbeat.com

Größtes Lithium-Ionen-Batteriesystem in Kontinentaleuropa am Standort Jardelund

12.04.2017 In Schleswig-Holsteinwird der größte Lithium-Ionen-Batteriespeicher Kontinentaleuropas errichtet. Das Land wird ein Teil des Projekts mit bis zu zwei Millionen Euro unterstützen. „Dieses Pilotprojekt ist ein Meilenstein für die nächste Phase der Energiewende“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck.

Das niederländische Energieversorgungsunternehmen Eneco und der japanische Mischkonzern Mitsubishi Corporation haben sich für den Bau des Lithium-Ionen-Batteriespeichers zusammengeschlossen und das Unternehmen EnspireME GmbH mit Sitz in Kiel gegründet. Die EnspireMe wird am Standort Jardelund (Kreis Schleswig-Flensburg), in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark, ein Batteriespeichersystem mit einer Leistung von 48 Megawatt und einer Speicherkapazität von über 50 Megawattstunden errichten. Die Landesregierung wird sich an einem Teilprojekt im Rahmen eines Forschungsvorhabens zur „Optimierung der Windenergieerzeugung unter Einbeziehung innovativer Lithium-Ionen-Technologie“ mit einer Förderung von rund zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beteiligen. EnspireMe will mit dem Bau des Batteriesystems schon im Juni beginnen und hofft, bereits Ende 2017 mit den ersten Tests starten zu können.

„Wir müssen mit der schwankenden Produktion von Sonnen- und Windstrom eine stabile Energieversorgung etablieren. Die Batteriespeichertechnologie in den notwendigen Dimensionen steht aber erst am Anfang – und dieser Anfang wird in Schleswig-Holstein gemacht: Mit dem Pilotprojekt ist es möglich, den Stromverbrauch von rund 5.300 Haushalten für einen kompletten Tag zu sichern“, sagte Habeck.

Die Investoren von EnspireME bekennen sich bewusst zum Standort Schleswig-Holstein und sehen hier, dank der unmittelbaren Nähe zu den zahlreichen Windparks und Erneuerbaren Energieanlagen sowie der vorhandenen Netzinfrastruktur mit dem vom Netzbetreiber TenneT TSO GmbH betriebenen Höchstspannungsumspannwerk, optimale Bedingungen für die geplanten Forschungsuntersuchungen und den späteren kommerziellen Einsatz des Batteriespeichersystems.

www.schleswig-holstein.de

BTC Software Technology Shanghai nimmt Geschäft auf

12.04.2017 Die BTC Business Technology Consulting AG weitet mit der Gründung einer Niederlassung in China ihre Asienaktivitäten aus. Die 100-prozentige BTC-Tochter BTC Software Technology (Shanghai) Co. Ltd. ist seit Mitte März 2017 im chinesischen Handelsregister eingetragen und hat nun die operativen Geschäfte aufgenommen. Als chinesische Vertriebs- und Supportgesellschaft wird die BTC Software Technology vor allem zwei Märkte intensiv angehen, den Energie- sowie den Automobilmarkt. Der Automobilmarkt mit starkem Fokus auf Elektromobilität ist der Zielmarkt der BTC Embedded Systems AG in China. Hans Jürgen Holberg, Chief Sales Officer (CSO) im Vorstand der BTC Embedded Systems und Legal Representative der neuen Gesellschaft ist sich sicher: „Der chinesische Markt hat ein riesiges Potenzial für den Absatz unserer Software-Testprodukte, mit denen wir den Ausbau der E-Mobility in China unterstützen können.“

Für den chinesischen Energiemarkt sind vor allem die Netzleittechnik BTC PRINS, die Softwarelösung BTC VPP Virtual Power Plant, die dezentrale Verbraucher und Erzeuger in einem Virtuellen Kraftwerk bündelt, sowie der BTC | GRID Agent Netzregler interessant. Kooperationen mit chinesischen Unternehmen sollen die Vermarktung vereinfachen. Den Bedarf an ausgereiften Lösungen schätzt Dr. Jörg Ritter, Vorstand der BTC AG, als sehr groß ein: „Auch in China ist die Energiewende ein wichtiges Thema. Wir können mit unseren Lösungen viel zu ihrem Gelingen beitragen.“

www.btc-ag.com