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Retrofit im Stromnetz: Geräte mit serieller Schnittstelle ins intelligente Netz integrieren

29.03.2017 Die devolo AG erweitert den Funktionsumfang ihres G3-PLC Modems zur Datenkommunikation im Niederspannungsnetz. Erstmals können Geräte mit serieller Schnittstelle ins intelligente Stromnetz integriert werden. Zähler und andere Geräte mit einer solchen seriellen Datenschnittstelle können nun an das G3-PLC Modem 500k angeschlossen werden. Dieses wandelt die Daten auf TCP/IP um. So ergeben sich neue Möglichkeiten für alte Geräte im intelligenten Netz. Dies gilt nach Auskunft von devolo zum Beispiel für den den hohen Bestand an installierten Lastgangzählern (RLM), die im Rahmen der Übergangsfristen zum iMsys noch ohne SMGW betrieben werden dürfen und auch nicht vor Ablauf der Frist ausgetauscht werden sollen. Mit der geplanten Abkündigung der analogen Festnetzanschlüsse, über die in der Vergangenheit der Großteil der Lastgangzähler kommuniziert hat, ergeben sich neue Kommunikationsbedarfe. Diese lassen sich mit Powerline-Kommunikation abdecken. Ein weiterer Anwendungsbereich ist das „Submetering“. In großen Gebäudekomplexen finden sich in hoher Anzahl Wohnungs- oder Etagenzähler für die unterschiedlichen Sparten, die per seriellem RS485-Bus vernetzungsfähig sind. Pro Etage sammelt ein G3-PLC Modem 500k alle Zählerdaten ein und sendet sie über die Hausstromleitung bis zum Router im Kellergeschoss. Auf diese Weise können die Verbrauchszähler eines großen Wohn- oder Bürokomplexes ohne großen Aufwand kostengünstig und schnell erfasst und bearbeitet werden. Zudem kann den Kunden auf diese Art eine monatliche, verbrauchsbasierte Kostenabrechnung angeboten werden.

Große Relevanz hat das Thema „Retrofit“ auch bei der Netzüberwachung und -steuerung. Viele installierte Mess- und Schaltgeräte verfügen nur über eine serielle Schnittstelle. Mit dem devolo G3-PLC Modem 500k ist nun die Kommunikation zu den Geräten über das Internet möglich. devolo präsentiert sein G3-PLC Modem 500k im neuen grünen Gehäuse auf den Metering Days in Fulda. Diese finden vom 20. bis 21. September 2016 statt.

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ABB präsentiert weltweit ersten digitalen Verteilertransformator

29.03.2017 ABB gab heute die Einführung des weltweit ersten digitalen Verteilertransformators auf der ABB Customer World in Houston, Texas, bekannt. Der neue TXpert-Transformator von ABB ist mit intelligenter Sensor- und Überwachungstechnologie ausgestattet, die einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Zuverlässigkeit, Betriebs- und Wartungs-kosten sowie zur effizienten Anlagenverwaltung leisten sollen. Die neuste Innovation basiert auf den digitalen Möglichkeiten von ABB Ability, mit der eine Vielzahl von Kunden dank Cloud Computing und internetfähiger Geräte relevante Daten erhalten.

Der Transformator speichert und analysiert die durch Sensoren gesammelten Leistungsdaten und gibt Auskunft über seinen Betriebszustand. «Verteilertransformatoren gehören zu den Kernkomponenten der elektrischen Wertschöpfungskette. Mit unserer neusten Innovation erweitern wir unser digitales Portfolio sowie unser auf ABB Ability basierendes Angebot und bestätigen unsere Position als weltweit führender Anbieter von Transformatoren», sagte Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB. «Sie bekräftigt zugleich den strategischen Schwerpunkt unserer Next-Level-Strategie, leistungsfähigere, intelligentere und umweltfreundlichere Netze zu ermöglichen.»

TXpert ist Teil des Portfolios Transformer Intelligence von ABB. Das Portfolio umfasst modernste Sensoren, Überwachungsplattformen und Softwaretools, die auf dem profunden Branchenwissen und der umfassenden Erfahrung von ABB aufbauen. Es wird einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Transformatorperformance leisten und die Vorhersehbarkeit sowie Zuverlässigkeit steigern.

www.abb.com

Siemens und SAP bieten EVU Meter-Data-Management

Foto: Siemens AG
Foto: Siemens AG

29.03.2017 Siemens und SAP haben eine globale Wiederverkäufervereinbarung unterzeichnet, die es SAP ermöglicht, künftig das Meter-Data-Managementsystem EnergyIP von Siemens zusammen mit seiner Unternehmenssoftware für Energieversorger zu vertreiben. Diese Kombination adressiert durchgängig digitale Geschäftsszenarien für Energieversorgungsunternehmen (EVU) weltweit. Die Lösung wird direkt bei SAP verfügbar sein und vereinfacht für die Kunden sowohl den Kauf- als auch den Supportprozess. Die Softwarelösung für Energieversorger wird unter dem Namen SAP Meter Data Management by Siemens vermarktet. Erwartet wird, dass die Lösung im Laufe des zweiten Quartals 2017 verfügbar sein wird. Als Teil der Vereinbarung planen Siemens und SAP zudem, die Entwicklung ihrer Roadmaps anzugleichen. Die Partnerschaft soll Energieversorger dabei unterstützen, eine riesige, von Millionen vernetzter Zähler und Sensoren erzeugten Datenmenge in Echtzeit verarbeiten zu können.

www.siemens.com

Kooperation zur Stilllegung von Atomkraftwerken

24.03.2017 GE Hitachi Nuclear Energy (GEH) und Bechtel haben heute eine Partnerschaft bekanntgegeben, in deren Rahmen Dienstleistungen für die Stilllegung sowie den Rückbau von Atomkraftwerken in Deutschland und in Schweden angeboten werden sollen. Die beiden Unternehmen mit Hauptsitz in den USA können nach eigener Auskunft in der Atomindustrie gemeinsam auf mehr als 100 Jahre Erfahrung zurückblicken. Die Partnerschaft wird die volle Bandbreite von Dienstleistungen für die Stilllegung von Atomkraftwerken abdecken. Dazu zählen Planungen im Vorfeld, Lizenzierungen, Projektentwicklung und -management, Rückbau, Abriss, Abfallbeseitigung sowie die Restabwicklung der Anlagen.

www.ge.com

BDEW: Mehr öffentliche Stromtankstellen

24.03.2017 Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge steigt: Zum Jahresende 2016 standen nach einer BDEW-Erhebung 7.407 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Seit Mitte 2016 sind damit 890 neue Ladepunkte hinzugekommen, das entspricht einer Steigerung von knapp 12 Prozent. 292 der neuen Anlagen sind DC-Schnellladepunkte, an denen Strom mit einer Ladeleistung von mehr als 22 Kilowatt an ein Elektromobil übertragen werden kann.

Nach Angaben des BDEW haben die Energieversorger mittlerweile 1.142 Städte und Gemeinden mit mindestens einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den insgesamt meisten Ladepunkten (1.603), gefolgt von Baden-Württemberg (1.494) und Bayern (1.080). Unter den deutschen Städten ist Berlin (536) Spitzenreiter. Auf Platz zwei und drei folgen Stuttgart (375) und Hamburg (292). „Der Zuwachs an Ladepunkten zeigt, dass die Energiebranche ein entscheidender Treiber der zukunftsweisenden und klimaschonenden Antriebstechnologie ist. Der Betrieb öffentlicher Ladesäulen ist aufgrund der geringen Anzahl von E-Fahrzeugen aber nur selten wirtschaftlich. Das von der Bundesregierung aufgelegte Ladesäulen-Förderprogramm ist deshalb enorm wichtig. Nach dem erfolgreichen Start Anfang März 2017 mit einem Fördervolumen von zehn Millionen Euro für Normalladepunkte sowie 2.500 Schnellladepunkten sollte der zweite Förder-Aufruf jetzt schnellstmöglich erfolgen und ein deutlich größeres finanzielles Volumen haben, um den Ausbau zu beschleunigen“, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute in Berlin.

www.bdew.de

Windindustrie bundesweit starker Beschäftigungsfaktor

23.03.2017 Die Onshore- und Offshore-Windindustrie in Deutschland zählte 2015 insgesamt 143.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und erwirtschaftete etwa 13 Milliarden Euro Umsatz.. Das ist das Ergebnis der Analyse „Beschäftigung in Deutschland durch Windenergie“, die der Bundesverband WindEnergie (BWE), VDMA Power Systems und die Offshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA) nun vorgelegt haben. Die Analyse für das Jahr 2015 wurde durch die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Sie ergänzt die Ende 2016 durch das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichten Gesamtzahlen.

Die Endfertigung der Anlagenhersteller erfolgt zwar überwiegend im Norden, die Zulieferindustrie hingegen verteilt sich auf alle Bundesländer mit den Schwerpunkten NRW, Baden-Württemberg und Bayern. Aber auch viele Unternehmen in Ostdeutschland sind wichtige Lieferanten für die Windindustrie. Während sich Service und Betrieb für Offshore-Parks langfristig an der Küste angesiedelt haben, verteilen sich Betreiber und Onshore-Servicefirmen über das ganze Land. Nachweislich schafft Windenergie so Beschäftigung auch in Ländern wie Baden-Württemberg (9.490 Beschäftigte) Bayern (11.820) oder Sachsen-Anhalt (13.120). Selbst Windenergie auf See hat substanzielle Beschäftigungseffekte auch in Ländern wie Nordrhein-Westfalen (2.420 Beschäftigte), Bayern (1.440) und Baden-Württemberg (1.150) sowie im klassischen Onshore-Land Schleswig-Holstein (2.470 durch Offshore-Windenergie).

www.owia.de

FNN-Fachkongress ZMP, 10. – 11. Mai 2017: Landis+Gyr: Neues Zählerportfolio für den Rollout

Foto: Landis+Gyr AG
Foto: Landis+Gyr AG

23.03.2017 Landis+Gyr präsentiert auf dem FNN-Fachkongress „Zählen Messe Prüfen“ (ZMP) vom 10. bis 11. Mai 2017 erstmals öffentlich ein neues Zählerportfolio, das speziell für den Smart Meter-Rollout entwickelt wurde. Das Produktkonzept soll die Kosten und den Aufwand beim Einbau sowie der Lagerhaltung erheblich reduzieren. Basiszähler und moderne Messeinrichtung wurden so konzipiert, dass Schnittstellen, Design und Hardware nahezu identisch sind.. Vervollständigt wird das Geräteportfolio durch das Smart Meter-Gateway S560. Es verfügt neben den gesetzlich geforderten Features über eine Reihe von Zusatzfunktionen. „Für den Smart Meter Rollout brauchen Energieversorger jetzt Geräte, die die gesetzlichen Vorgaben erfüllen und gleichzeitig einen schnellen Einbau und eine zukunftssichere Nutzung ermöglichen“, unterstreicht Thorsten Klöpper, Chief Sales and Marketing Officer von Landis+Gyr Deutschland. „Das Smart Meter Gateway S560 bietet Versorgern diese entscheidenden Wettbewerbsvorteile.”

Landis+Gyr hat den Basiszähler für den Einsatz bei verschiedenen Verbrauchsgruppen konzipiert: Energieversorgern stehen für den Einbau bei kleineren Verbrauchsgruppen ein Basiszähler sowie eine moderne Messeinrichtung für 60 Ampere-Stromstärke zur Verfügung. Die 100-Ampere-Variante ist für den Einsatz bei hohen Verbrauchsgruppen ausgelegt. Ebenfalls für hohe Verbrauchsgruppen konzipiert ist der Basiszähler mit Wandler-Ausführung.

www.landisgyr.de

Co.met und iS Software kooperieren

23.03.2017 Der Metering-Dienstleister co.met GmbH und der Branchensoftware-Spezialist iS Software GmbH arbeiten ab sofort eng zusammen und bieten so eine Gesamtlösung für den Rollout, die Gateway Administration und den Betrieb intelligenter Messsysteme.

Der Saarbrücker Messdienstleister bringt nach eigenem Bekunden sein gesamtes Dienstleistungsportfolio im Bereich Smart Metering in die Kooperation ein. Dirk Weiße, Geschäftsführer der IS Software: „Wir bieten unseren Kunden für die bevorstehenden Herausforderungen des digitalisierten Messwesens ein Komplettpaket auf Basis der Branchensoftware WinEV, das alle Prozesse von der Rollout-Planung, der Beschaffung und der Montage über den Regelbetrieb und die Marktkommunikation bis hin zur Abrechnung hochintegriert abbildet.“ Die co.met GmbH hat in den vergangenen Jahren im Rahmen ihrer Lösungsplattform SMART ENERGY NET-WORK (SEN) eine professionelle und kosteneffiziente Branchenlösung für den Rollout und Betrieb intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen entwickelt. Die als modulare Cloud-Lösung konzipierte Software- und Systemlandschaft ist bereits nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert und beinhaltet unter anderem Bausteine für Smart Meter Gateway Administration, PKI-Service, Gerätemanagement, Marktkommunikation, Workforce Management als Messsystem-Rollout-Unterstützung und die benötigten Portal-Anwendungen. Somit werden alle Anforderungen aus den unterschiedlichen Marktrollen (MSB, VNB, LF, Dritte-EMT) bedient.

Mit zum Lösungspaket zählen beispielsweise auch praxisnahe Workshops und Beratungsdienstleistungen sowie ein spezielles Finanzierungs- und Leasingmodell für den Messsystem-Rollout.

www.co-met.info

Studie: Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

23.03.2017 Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Die Zukunft der Energie: Was Verbraucher wirklich wollen“ der Unternehmensberatung AXXCON, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden. „Weitgehend unabhängig vom Alter zeigen die Kunden ein starkes Interesse an neuen Versorgungs-, Erzeugungs-, Einkaufs- und Preismodellen“, erklärt Dieter Murr, Partner und Energieexperte bei AXXCON.

Noch beziehen die Kunden von ihrem Energieversorger vor allem Commodities (Strom, Gas, Wasser und Wärme). Die Studie zeigt jedoch, dass für Versorgungsunternehmen gute Chancen bestehen, ihre Angebotspalette zu erweitern. Wichtig dabei: der ökologische Aspekt. Diesen berücksichtigen nach eigenen Angaben acht von zehn Stromkunden bei der Wahl ihres Stromanbieters. Etwa jeder Dritte bezieht bereits Ökostrom. Für die Eigenversorgung aus Sonnen- und Windenergie interessieren sich 27 Prozent der Befragten. Was die Versorgung über einen Nachbarschaftsverbund betrifft, können sich zwei Drittel der Befragten vorstellen, ihren Strom auf diese Weise unabhängig von einem Unternehmen zu erhalten. Lediglich wenn sie selbst aktiv werden sollen, um eine Energiegemeinschaft zu gründen, die eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk betreibt, fällt ihre Zustimmung zögerlicher aus. Hier sagen 40 Prozent der Befragten: „Nein, das ist mir zu kompliziert“. 24 Prozent erklären: „Nur, wenn ich mich nicht selbst darum kümmern muss.“ 36 Prozent antworten mit „ja“. Hier können Versorger bei der Organisation und Umsetzung helfen und im Contracting sogar längerfristiges Geschäft realisieren.

Darüber hinaus kann sich mehr als jeder zweite der befragten Verbraucher seinen Stromanbieter als Einkaufsplattform vorstellen, auf der er – ähnlich wie bei großen Onlinehändlern – vielfältige Produkte und Dienstleistungen zum Thema Energie erwerben kann. Am ehesten würden die Kunden erstaunlicherweise in diesem Fall Elektrogeräte als zusätzliche Produkte erwarten. Aber auch Photovoltaik- und Heizungsanlagen, Elektroautos sowie Smart-Home-Lösungen sehen vor allem die jüngeren Stromkunden im möglichen Portfolio der Versorgungsunternehmen. 80 Prozent der Kunden ist der Begriff Smart Home bekannt. Rund 60 Prozent wären grundsätzlich bereit, die Steuerung von Alarmanlage, Licht, Rollläden und Elektrogeräten über eine App von ihrem Energieversorger nutzen. Rund zwei Drittel der Befragten können sich vorstellen, auch Internet- und Telekommunikationsdienstleistungen von ihrem Stromanbieter zu beziehen. Aufgeschlossen sind die Kunden zudem für neue Abrechnungsmodelle wie eine Flatrate. 74 Prozent der Kunden finden ein solches Angebot interessant. Die Zustimmung zu diesem Punkt steigt mit der Haushaltsgröße.

www.axxcon.com

Hubject vernetzt elf Energieversorger zum größten österreichischen Ladenetz für Elektrofahrzeuge

21.03.2017 Das vom österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützte Vernetzungsprojekt der elf führenden Landesenergieversorger und der Berliner Hubject GmbH ermöglicht in Österreich ab April 2017 ein flächendeckend zugängliches Netz von Ladestationen für Fahrer von Elektrofahrzeugen. Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ) bündeln ihre Ladestationen zu einem integrierten Netzwerk mit mehr als 1.300 Ladepunkten zwischen Wien und Bregenz. Die Ladestationen werden zudem an das internationale Ladenetzwerk „intercharge“ von Hubject angeschlossen. Die elf BEÖ-Mitgliedsunternehmen Energie AG Power Solutions, Energie Burgenland, Energie Graz, Energie Steiermark, EVN AG, IKB, KELAG, Linz AG, die Salzburg AG, VKW und die Wien Energie GmbH bringen ihre gesamten Ladestationen in das intercharge-Netzwerk ein und setzen damit ein Zeichen für kundenfreundliches Laden von Elektrofahrzeugen. Damit sind bereits über 1.300 Ladepunkte (2.000 bis Ende 2017) in Österreich digital und in Echtzeit vernetzt. Die Kooperation zwischen dem BEÖ und Hubject ermöglicht es den Kunden der BEÖ-Mitgliedsunternehmen künftig, Ladestationen in Österreich und im europäischen intercharge-Netzwerk zu nutzen.

Foto: Hubject GmbH / Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ)
Foto: Hubject GmbH / Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ)

Ab April 2017 können Elektroautofahrer mit nur einem Kundenvertrag von einem Emobility Provider, der sein Service österreichweit anbietet, Strom aus 100% erneuerbaren Energiequellen an allen Ladestationen der

BEÖ-Mitgliedsunternehmen laden. Dabei wird der Ladevorgang ganz einfach über eine Smartphone-App oder mit einer Ladekarte (RFID-Karte) gestartet. Außerdem sind alle Ladepunkte und ihre Verfügbarkeit in Echtzeit in den gängigen Navigationssystemen und Lade-Apps zu sehen. Ist ein Elektroautofahrer aus dem internationalen Ausland ohne passenden Fahrstromvertrag unterwegs, kann er zukünftig per Kreditkarte und mit anderen (Direkt-)Bezahldiensten an den Ladesäulen in Österreich Strom laden. „Elektromobilität hört nicht an den Landesgrenzen auf. Daher setzen wir mit unseren Mitgliedsunternehmen auf das intercharge-Netzwerk und unterstützen mit unserer Zusammenarbeit vor allem die digitale und kundenfreundliche Vernetzung unserer Ladestationen in Österreich“, sagt Jürgen Halasz, Vorstandsvorsitzender des BEÖ – Bundesverband Elektromobilität Österreich, stellvertretend für elf beteiligten Energieunternehmen. Das vom Klima- und Energiefonds unterstützte Projekt startete im Januar 2016. Während des vergangenen Jahres wurde ein einheitliches, kundenfreundliches Lade- und Verrechnungssystem für die österreichischen Ansprüche entwickelt und die Backend-Systeme aller Akteure vernetzt.

Hubject gewährleistet mit intercharge die voll automatisierte Kommunikation zwischen Ladestationsbetreibern und Fahrstromanbietern.

www.hubject.com