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N-ERGIE und Thüga MeteringService kooperieren bei Gateway Administration

09.11.2016 Die N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg geht mit der Thüga MeteringService GmbH eine strategische Kooperation zur Abwicklung der künftigen Gateway Administration (GWA) ein. Nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags beginnt nun die Projektphase zum Aufbau der IT-Systeme. Die Thüga MeteringService stellt dabei die Hardware, die Rechenzentren und die Software für die Gateway Administration in einem „Software as a Service Model“ bereit. Die N-ERGIE kümmert sich um den operativen Betrieb, wie zum Beispiel das Ausbringen der intelligenten Messsysteme (Rollout), Bedienung des Gateway Administrations-Systems und die erforderlichen Anpassung der Prozesse rund um das Messwesen. Die Beschaffung der intelligenten Messsysteme erfolgt über den gebündelten Einkauf der Thüga Aktiengesellschaft.

www.thuega.de

Die Thüringer Kooperation im Messwesen (TKM) und Bosch testen den intelligenten Messstellenbetrieb als SaaS

08.11.2016 Kooperationen im Messwesen werden seit langem von Stadtwerken praktiziert, um gemeinsam eine kritische Menge von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen zu erreichen, die den Betrieb eines eigenen Messstellenbetriebs wirtschaftlich sinnvoll machen. Aktuell haben sich der regionale Netzbetreiber Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG und 18 Stadtwerke in der Thüringer Kooperation im Messwesen (TKM) zusammengeschlossen. Gemeinsam stehen sie für 1,1 Mio. Zählpunkte Strom und 250.000 Zählpunkte Gas im Netzgebiet Thüringen. Bereits seit Juni 2016 läuft der einjährige Testbetrieb, auf dessen Grundlage die Entscheidung für den Rollout der TKM bis 2032 fallen wird. Die TKM nutzt das komplette Metering Portfolio der Bosch Software Innovations: Der Rollout der Mess-Infrastruktur kann mit dem Rollout Process Manager geplant, umgesetzt, gesteuert und optimiert werden. Für die Smart Meter Gateway Administration kommt der Meter Gateway Manager zum Einsatz, die Messdatenverarbeitung wird mit dem Metering Data Hub umgesetzt. Die Marktkommunikation rundet das Portfolio für den intelligenten Messstellenbetrieb (iMSB) ab. Das modulare System, das auf der inubit BPM Software beruht, wird von TKM als Software as a Service genutzt. Für den Testbetrieb wurden mehrere Mandanten eingerichtet. Die Mandantenfähigkeit der Plattform erlaubt es der TKM eine Erweiterung auf Multi Utility umzusetzen, später Metering-Dienstleistungen anzubieten und neue Geschäftsmodelle zu realisieren.

www.bosch-si.com

E.ON hilft finanziell schwachen Kunden

Bild: E.ON
Bild: E.ON

08.11.2016 Geraten Kunden in eine finanzielle Schieflage, kommt ihnen E.ON mit einem umfangreichen Zahlhilfe-Programm entgegen. Nach eigener Auskunft ist E.ON das bundesweit erste Energieunternehmen mit einem entsprechenden Programm. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und Schuldnerberatungen von Wohlfahrtsverbänden bietet E.ON seinen Kunden Hilfe zur Selbsthilfe und Unterstützung. Das flexible Programm wird kundenindividuell eingesetzt und beinhaltet neben Ratenplänen und einem eigenen Zahlhilfe-Team auch die Möglichkeit, unbürokratisch Teilbeträge auf die Energierechnung in Filialen von REWE, Penny oder dm in bar zu leisten. Jobcentern und Wohlfahrtsverbänden steht zudem ein spezialisiertes E.ON-Beraterteam zur Verfügung. Meldet sich ein Kunde bei einer dieser Einrichtungen, helfen die E.ON-Mitarbeiter dabei, die Ursachen für Energieschulden frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden, bevor es zu einer Sperrung kommt.

www.eon.de

EDNA-Startup-Initiative wächst weiter

08.11.2016 Mit neuen Ideen bereichern jetzt zwei weitere Startups, ECONES und IVU Softwareentwicklung GmbH, den EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V..  ECONES hat eine neue Generation des getriebelosen Windgenerators entwickelt, der sich aus einzelnen, fertig vormontierten Segmenten zusammensetzt. Die Kleinwindenergieanlage zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus und ist somit besonders geeignet für raue Bedingungen und abgelegene Standorte. Gegenüber den klassischen Windmühlen sind die Anlagen von ECONES als Senkrechtachser konstruiert, die sowohl in Punkto Lärmbelastung als auch bei Schattenwurf, Flügelgeschwindigkeit, Sichtimmision und Umweltverträglichkeit deutlich besser abschneiden, als herkömmliche Anlagen. Deswegen können sie als Kleinanlage ab 0,5 kW auch zur privaten Energieproduktion für den Eigenverbrauch in Städten eingesetzt werden.

Die IVU Softwareentwicklung GmbH ist ein im Jahr 2015 gegründetes IT-Unternehmen im Bereich Messdatenerfassung und Messdatenverarbeitung. Sie beschäftigt sich einerseits mit der Entwicklung von Firmware für intelligente Zähler und Kommunikationsmodule sowie andererseits mit der Entwicklung eines hochskalierbaren Serversystems zur Gerätesteuerung und zentralen Zählerdatenerfassung. Für die Anbindung von Feldgeräten an das Backendsystem wird heute ein breites Spektrum an Protokollen und Medien wie DLMS, SML, M-Bus, IEC870-5-104 u.v.m. unterstützt. Seit Mitte 2015 liegt jedoch ein neuer Schwerpunkt der Entwicklung auf dem Aufbau eines innovativen LoRa Funksystems, welches den besonderen gesetzlichen Anforderungen des neuen Messwesens in Deutschland entspricht.

www.edna-bundesverband.de

Neues Fachbuch zum Anlagenrecht

02.11.2016 In ihrem neuesten Fachbuch „Anlagenplanung, Anlagenbau, Anlagenbetrieb für Unternehmen“, das nun im Berliner de Gruyter Verlag erschienen ist, nehmen sich die Rechtsanwältinnen Dr. Ines Zenke und Dr. Miriam Vollmer die maßgeblichen Vorschriften „rund um die Anlage“ vor. Von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und der Stilllegung wird der gesamte Lebenszyklus einer Anlage aus dem juristischen Blickwinkel heraus betrachtet. „Beim Schreiben des Buches haben wir uns in die Lage eines Anlagenbetreibers versetzt und uns gefragt: Woran kann es haken, was ist der typische Stolperstein? So ist es uns, denke ich, gelungen, einen hilfreichen Überblick über die aktuellen Regelungen zu geben“, kommentiert Dr. Ines Zenke.

www.beckerbuettnerheld.de

Strom tanken an der Autobahn

Bild: innogy
Bild: innogy

28.10.2016 Im Rahmen der Kooperation mit dem Betreiber Tank & Rast wird innogy 82 weitere Autobahnraststätten mit Schnellladesäulen für Elektroautos ausstatten. Bislang wurde die Ladeinfrastruktur an rund 50 Standorten des Raststättenbetreibers aufgebaut. „Damit wird auch die Langstrecke für Elektroautos attraktiv und komfortabel. So erhält die Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub“, sagt Dr. Dietrich Gemmel, Leiter Privatkunden Deutschland bei innogy. Insgesamt sollen rund 400 Standorte mit Stromtankstellen ausgestattet werden. Die Schnellladesäulen sind dafür mit allen gängigen Steckerstandards versehen – vom Gleichstromstecker CCS über Chademo bis hin zum Typ-2-Stecker. Je nach Fahrzeugmodell dauert es lediglich 20 Minuten, bis die Batterien wieder aufgeladen sind.

www.innogy.com

Industriebetriebe erzeugen rund ein Zehntel des Stroms

28.10.2016 Im Jahr 2015 haben Produktions- und Bergbaubetriebe 50 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 10,4 Prozent an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland, inklusive der öffentlichen Kraftwerke. Damit war der Anteil des Industriestroms an der gemeldeten Bruttostromerzeugung um 1,8 Prozentpunkte höher als 2005. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe oder an das öffentliche Netz abgegeben.  Auch die Zusammensetzung der eingesetzten Energieträger hat sich seit 2005 verändert: Der Anteil von Erdgas stieg von 33 Prozent im Jahr 2005 auf nunmehr 47 Prozent. Erdgas ist somit der wichtigste Energieträger in der Industrie. Der Anteil der Energie, die durch Stein- und Braunkohle gewonnen wurde, ist hingegen von 28 Prozent (2005) auf 8 Prozent im Jahr 2015 zurückgegangen.

www.destatis.de

mobileX und pixolus schließen Technologie- und Vertriebspartnerschaft

27.10.2016 In der Zusammenarbeit wollen die mobileX AG und die pixolus GmbH Netz- und Messstellenbetreibern künftig einen geschlossenen, digitalen Workflow zur Zählerablesung und Rückmeldung von Zählerständen zur Verfügung stellen. Die Bilderkennungssoftware von pixolus ist ab der Version 5.0 der Mobile Workforce Management-Suite direkt in der Branchenlösung mobileX-MIP for Metering für den Einsatz auf Android-Smartphones und -Tablets verfügbar. Damit können Monteure Zählerstände per Kamera automatisch erfassen und zugleich Zähler per Barcode identifizieren. Die erfassten Zählerstände sowie Belegfotos werden anschließend direkt in das Backend-System übertragen. Zusätzlich bietet mobileX-MIP for Metering per Smartphone oder -Tablet Zugriff auf alle relevanten Daten aus SAP IS-U und PM. Die Einsatzplanung für die Zähleraufträge können Netz- und Messstellenbetreiber mit der grafischen Dispositionslösung mobileX-Dispatch vornehmen. Sie bietet dem Meister oder Disponenten auch einen Überblick über den aktuellen Fortschritt der Einsätze und ermöglicht eine optimierte Tourenplanung.

www.mobilexag.de

www.pixolus.de

E.ON übernimmt Fernwartung für Photovoltaikanlagen

27.10.2016 Mit einer eigenen Leitwarte in München baut E.ON den Service für neue und bestehende Photovoltaikanlagen jeder Größenordnung weiter aus. Der neue Virtuelle Leitstand VCOM der meteocontrol dient nicht nur der Analyse der eingehenden Alarmmeldungen, sondern auch dem gesamten Störfallmanagement. „Mittlerweile kümmern wir uns deutschlandweit bereits um mehr als 230 Anlagen, die rein rechnerische eine mittelgroße Kleinstadt ein ganzes Jahr mit Strom versorgen könnten“, erklärt Matthias Krieg, Leiter PV Wartung/Services bei der EON Energie Deutschland. „Dank unseres zentralen Monitorings können wir die zuverlässige Betriebsführung sowohl für kleinere Anlagen auf Firmendächern als auch für große Solarparks sicherstellen.“

www.eon.de

nkt cables übernimmt Hochspannungskabelgeschäft von ABB

25.10.2016 Bereits im September hat nkt cables einen Vertrag zur Übernahme von ABB HV Cables, einer hundertprozentigen Tochter der ABB Group mit einem Unternehmenswert von 712 Millionen Euro, unterschrieben. Die Vereinbarung beinhaltet auch ein neues hochinnovatives Kabelverlegeschiff für 124 Millionen Euro, das im ersten Quartal 2017 bezahlt und ausgeliefert wird. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf insgesamt 836 Millionen Euro. ABB HV Cables ist ein führender Anbieter im Premium-Segment der Hochspannungskabelsysteme für Gleich- und Wechselstrom im On- und Offshore Bereich. Im Jahr 2015 lag der Umsatz von ABB HV Cables bei 472 Millionen Euro. Am 30. Juni 2016 hatte ABB HV Cables einen Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Euro. Dies entspricht dem 2,4-fachen Umsatzvolumen in Relation zum Umsatz von 2015. Durch den Zusammenschluss mit ABB HV Cables gewinnt nkt cables unmittelbaren Zugang zur Gleichstromtechnologie. Dieses Know How ist von zentraler Bedeutung, um eine aktive Rolle in der Entwicklung der europäischen Netzinfrastruktur spielen zu können, heißt es seitens des Unternehmens.

www.nktcables.de