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Weidmüller Gruppe übernimmt Bosch Rexroth Monitoring Systems

16.08.2016 Die Weidmüller Gruppe übernimmt die Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH von Bosch Rexroth. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten beide Unternehmen dafür am 01. August 2016. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen. Die Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH mit Sitz in Dresden beschäftigt derzeit rund 25 Mitarbeiter und entwickelt, fertigt und vertreibt Condition Monitoring Systeme für Windenergieanlagen. Diese überwachen insbesondere den Zustand der Rotorblätter und bieten unter anderem die Möglichkeit, Eisansatz an den Rotorblättern zu diagnostizieren. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,8 Millionen Euro und belieferte insbesondere Windturbinenhersteller in Europa. Die im Markt verfügbaren Lösungen der Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH sind vor allem unter der Marke BLADEcontrol bekannt. Die Weidmüller Gruppe möchte mit der Übernahme des zukünftig unter dem Namen „Weidmüller Monitoring Systems GmbH“ am Markt vertretenen Unternehmens ihre Aktivitäten im Windbereich verstärken. Darüber hinaus soll das Lösungsportfolio der Weidmüller Gruppe rund um Condition Monitoring Technologien erweitert werden

www.weidmueller.com

Thüga führt Tochterfirmen zusammen

15.08.2016 Die beiden Servicegesellschaften Thüga MeteringService und Thüga Energieeffizienz sollen stufenweise bis Anfang 2017 zusammengeführt werden. Auslöser für diese Entscheidung sind die steigenden Anforderungen an Stadtwerke im Zuge der Liberalisierung, Regulierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung. „Diese vier Treiber wirken sich nicht nur auf das Geschäft unserer Partnerunternehmen aus, sondern auch auf das unserer Servicegesellschaften. Mit der Zusammenlegung bauen wir unsere strategische Lösungskompetenz aus“, so Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. In Vorbereitung auf die endgültige Zusammenführung wurde Franz Schulte, Geschäftsführer der Thüga Energieeffizienz, zum 1. August auch zum Geschäftsführer der Thüga MeteringService GmbH ernannt. Er wird das Unternehmen zusammen mit dem langjährigen Geschäftsführer Peter Hornfischer führen. www.thuega.de

Onshore-Windenergieausbaus steigt vor dem Wechsel ins Ausschreibungssystem

15.08.2016 Die Deutsche WindGuard präsentierte jetzt die im Auftrag von Branchenverbänden erhobenen Zahlen zum aktuellen Status des Windenergieausbaus in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland an Land 726 Windenergieanlage mit einer Leistung von 2.053 MW errichtet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 wurde damit 73 Prozent mehr Leistung zugebaut. Im ersten Halbjahr 2016 wurden damit an Land die höchsten Ausbauzahlen in der Geschichte der Windenergie in Deutschland erreicht. Begründet sei dieser Anstieg durch die erfolgte Umstellung von einer einmaligen Absenkung des Vergütungssatzes am Jahresende zur quartalsweisen Degression, heißt es in der Veröffentlichung. Insgesamt sind in Deutschland zum 30.06.2016 an Land rund 44 GW an Windenergie installiert. Die meisten Windenergieanlagen wurden im ersten Halbjahr 2016 in Niedersachsen errichtet, das mit einem Brutto-Leistungszubau von 421 MW bereits jetzt den Jahreszubau von 2015 überschreitet. Schleswig-Holstein und Brandenburg bekleiden mit 322 MW bzw. 254 MW die Ränge zwei und drei. Die Bundesländer im Norden Deutschlands vereinen so mit 876 MW insgesamt 42,7 Prozent des Gesamtzubaus auf sich. Allerdings geht auch der Ausbau im Süden der Republik voran: Baden Württemberg steigerte sich mit einem Zubau von 186 MW enorm und kletterte von Platz zehn im Vorjahr auf Platz fünf der Rangliste. www.windguard.de

SmartEnCity

12.08.2016 SmartEnCity heißt ein neues europäisches Projekt, das vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union gefördert wird. 35 Partner aus sechs Ländern arbeiten daran, intelligente und energieneutrale Städte in Europa Realität werden zu lassen. Nach dem Schneeballprinzip werden die Maßnahmen zunächst in den drei Demonstrationsstädten Vitoria-Gasteiz, Tartu und Sønderborg gestartet. Es folgen Lecce und Asenovgrad, die von den Praxiserfahrungen profitieren. Die guten Beispiele werde für weitere Nachahmer zur Verfügung gestellt. Interessierte Städte können sich im SmartEnCity-Netzwerk registrieren und erhalten Projektergebnisse und Hilfestellungen aus erster Hand. SmartEnCity zielt darauf ab, Strategien zu entwickeln, die in weiteren europäischen Städten konkret und effektiv angewendet werden können. Ziel ist es, den Energieverbauch nachhaltig zu verringern und insgesamt die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen zu erhöhen. Dabei stehen besonders kleine und mittelgroße Städte im Fokus. Die Aktivitäten der Projektpartner umfassen neben der Sanierung von Gebäuden auch intelligente integrierte Infrastrukturen, nachhaltige Mobilität und die Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien). www.smartencity.eu

Onshore-Windenergieausbaus steigt vor dem Wechsel ins Ausschreibungssystem

12.08.2016 Die Deutsche WindGuard präsentierte jetzt die im Auftrag von Branchenverbänden erhobenen Zahlen zum aktuellen Status des Windenergieausbaus in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland an Land 726 Windenergieanlage mit einer Leistung von 2.053 MW errichtet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 wurde damit 73 Prozent mehr Leistung zugebaut. Im ersten Halbjahr 2016 wurden damit an Land die höchsten Ausbauzahlen in der Geschichte der Windenergie in Deutschland erreicht. Begründet sei dieser Anstieg durch die erfolgte Umstellung von einer einmaligen Absenkung des Vergütungssatzes am Jahresende zur quartalsweisen Degression, heißt es in der Veröffentlichung. Insgesamt sind in Deutschland zum 30.06.2016 an Land rund 44 GW an Windenergie installiert. Die meisten Windenergieanlagen wurden im ersten Halbjahr 2016 in Niedersachsen errichtet, das mit einem Brutto-Leistungszubau von 421 MW bereits jetzt den Jahreszubau von 2015 überschreitet. Schleswig-Holstein und Brandenburg bekleiden mit 322 MW bzw. 254 MW die Ränge zwei und drei. Die Bundesländer im Norden Deutschlands vereinen so mit 876 MW insgesamt 42,7 Prozent des Gesamtzubaus auf sich. Allerdings geht auch der Ausbau im Süden der Republik voran: Baden Württemberg steigerte sich mit einem Zubau von 186 MW enorm und kletterte von Platz zehn im Vorjahr auf Platz fünf der Rangliste. www.windguard.de

Stromzähler von devolo

Bild: Devolo
Bild: devolo AG

12.08.2016 Die Aachener devolo AG erweitert ihr Produktportfolio im Geschäftsbereich Smart Grid. Mit einem intelligenten Stromzähler bietet der Hardware-Hersteller nun von der Datenerfassung über die Datensicherheit bis hin zur Datenkommunikation die gesamte Hardware für das Smart Metering. Der FNN-konforme 3. HZ Basiszähler kann als moderne Messeinrichtung eingesetzt werden. Mit dem integrierten Doppeltarifzählwerk kann der Energieversorger dem Kunden einen Doppeltarif anbieten, ohne dass ein intelligentes Messsystem installiert sein muss. Der 3-phasige devolo 3. HZ Basiszähler kann darüber hinaus als Bestandteil des intelligenten Messsystems eingesetzt werden. Die integrierte Hutschiene bietet Platz für ein Smart Meter Gateway sowie eine Steuerbox oder die Kommunikationstechnik. Die beiden Einsatzmöglichkeiten des devolo Stromzählers, als moderne Messeinrichtung oder im intelligenten Messsystem, reduzieren die Komplexität bei der Beschaffung und Installation der Geräte. Dem Messstellenbetreiber wird somit größtmögliche Flexibilität geboten. Im attraktiven grün-grauen Gehäuse stellt devolo seinen neuen Stromzähler auf den ZVEI Metering Days vom 20. – 21. September 2016 in Fulda vor. www.devolo.de