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E-world energy & water

Neue Namen findet man nur wenige bei der kommenden E-world, an Innovationen und marktfähigen Entwicklungen wird es dagegen nicht mangeln. Die Branchenmesse zeigt: Der viel beschworene Wandel der Energiewelt wurde bei sämtlichen etablierten Unternehmen vollzogen und auch die einstigen Newcomer haben sich vielfach zu erfolgreichen Technologie- und Lösungsanbietern gemausert.

eworld1Halle 3

Versorger, Handel, IT
Die großen Namen der Branche haben sich wie immer in der Eingangshalle der E-world positioniert. Neben Versorgern und Handelsplattformen erwarten hier Siemens, ABB, die SAG-Gruppe sowie sämtliche namhaften Software-Anbieter die Fachbesucher. Auch PPC und Landys&Gyr sind in Halle 3 verteten.

Halle 6+7

Smart Energy und Innovation
Smart Energy ist das erfolgreichste Gemeinschaftskonzept der E-world, in den letzten drei Jahren hat sich hier die Anzahl der ausstellenden Unternehmen mehr als verdoppelt – über 150 Unternehmen und Institutionen sind in diesem Jahr vertreten. Schwerpunkte bilden Smart Metering, Datenkommunikation, Energiespeicher, Smart City und IT-Security. Messepremiere feiert dort die Swisscom Energy Solution. Gemeinsam mit dem Digitalverband BITKOM sowie dem ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie – wird das Smart Tech Forum ausgerichtet. Auf dem Programm steht etwa das vom BMWi initiierte Pilotprojekt Einsparzähler. Weitere Themen sind Big Data, Energiespeicher, IT-Sicherheit und Smart Grids im Ausstellungsbereich auch vertreten durch janitza und Jean Müller. Im Sonderausstellungsbereich E-world Innovation präsentieren Start-Ups ihre Konzepte und Technologien – vieles davon hat sich bereits am Markt bewährt.

Halle 1+2

Gas,Wärme,Öl – und mehr
Neben den großen Gas- und Wärmeversorgern haben auch viele interessante IT-Unternehmen, wie SOPTIM, arvato oder FACTUR wieder ihre Stände in den Hallen 1 und 2 bezogen. Darüber hinaus hat sich im Übergangsbereich zur Smart Energy Area zwischenzeitlich ein Schwerpunkt für Messtechnik etabliert: Theben, EMH oder Diehl Metering stellen hier ihre neuesten Entwicklungen vor. Zum Themenbereich Smart Grid informieren hier unter anderem WAGO, Phoenix Contact und die Maschinenfabrik Reinhausen.

Alte Bekannte in der neuen Welt

Als vor einigen Jahren die ersten Unternehmen intelligente Messsysteme, Powerline-Kommunikation, (virtuelle) Energiespeicher oder intelligente Ortsnetzstationen auf der E-world präsentierten, ernteten sie oft nicht viel mehr als ein anerkennendes Lächeln. Heute sind es genau diese Lösungen, die der Messe zu neuer Dynamik verhelfen. Das zeigt sich nicht nur im Ausstellungsbereich „Smart Energy“, der in diesem Jahr erneut gewachsen ist: Hier finden die Besucher keineswegs nur mehr Unternehmen aus vormals exotischen Disziplinen wie dem intelligenten Messwesen oder der Datenkommunikation, sondern zunehmend auch langjährig etablierte Anbieter von Mess- und Regeltechnik oder Ortsnetzstationen. Traditionsfirmen wie Jean Müller, Knorr-Bremse Power Tech oder Robert Bosch haben hier ihre Stände gebucht und selbst einzelne Versorger wie etwa die EnBW oder Netzgesellschaften wie die MITNETZ Strom präsentieren sich bewusst (auch) im Kontext von Smart Metering, Smart Home, Smart Grid und Smart Market. Dass die „neue“ Energiewelt längst keine Fiktion mehr ist, wird auch in den drei anderen Hallen deutlich – nicht zuletzt an Unternehmen wie Innogy und Uniper, die ihre Existenz schließlich genau dieser Tatsache verdanken. Firmen, die sich wie Siemens, Phoenix Contact, SAG, die Maschinenfabrik Reinhausen, WAGO, PPC, die IDS-Gruppe oder Theben sehr frühzeitig mit Technologien für intelligente Netze und Zähler beschäftigt haben, passen sehr gut in dieses Bild und werden sicher konstruktive Gespräche mit vielen Stadtwerken führen. Auch bei den großen Softwarehäuser werden Themen wie etwa Gateway Administration oder Direktvermarktung 2017 wohl stärker in den Fokus rücken. Für Stadtwerke und Netzbetreiber gibt es also zahlreiche interessante Anlaufstellen und fraglos viele Anregungen, wie sich die eigenen Aufgaben in der neuen Energiewelt künftig gestalten lassen. Vielleicht wird die Besucherzahl nach 2015 und 2016 auch in diesem Jahr nicht über 25.000 steigen, sicher werden die Messegäste aber 2017 vieles in die Praxis mitnehmen können.

Innovationen

eworld2Im kommenden Jahr hat sich die E-world zum Ziel gesetzt, die Zukunftsfelder der Branche weiter auszubauen: Der neue Themenbereich Innovation vereint den Gemeinschaftsstand der jungen und innovativen Unternehmen, den Gemeinschaftsstand „E-world meets Start-ups“ sowie die Aussteller aus Wissenschaft und Forschung. In einem Fachforum diskutieren Branchenexperten neue Geschäftsmodelle, Konzepte und Ideen für die Energiezukunft.

Kongress

Auch 2017 wird zusätzlich zum Messegeschehen ein breites Konferenzprogramm angeboten – insgesamt 25 Veranstaltungen, inhaltlich entwickelt von conenergy. Den Auftakt bildet am Vortag der E-world das Führungstreffen Energie in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung. Die Energie- Agentur.NRW veranstaltet am 7. Februar den 21. Fachkongress Zukunftsenergien, Inhalte sind die Klimaschutz- und Energiepolitik des Landes sowie Trends, Märkte und neue Entwicklungen in der Energiewirtschaft.

Am 8. Februar stehen fünf Fachkonferenzen auf dem Programm: Die Fachkonferenz „IT-Sicherheit und Datenschutz“ zeigt die Anforderungen kritischer Infrastrukturen auf. Im Rahmen der Konferenz „Digitalisierung – Schöne, neue Welt?“ befassen sich Experten aus der Praxis mit den Chancen und Herausforderungen. Welche Bedeutung das Wetter für die Energiebranche hat, erfährt man beim Weather Day. Der erste Teil der Konferenz beschäftigt sich mit den traditionellen Energien, der zweite Teil mit den Erneuerbaren. Themen der Konferenz zum Europäischen Strommarkt sind unter anderem die Rolle der Energieunion, die Marktintegration erneuerbarer Energien, Investitionssignale und das europäische Netz der Zukunft. Premiere feiert am zweiten Messetag die Konferenz „Smart Infrastructure for Smart Cities“.

www.e-world-essen.com

Bilder: Rainer Schimm/MESSE ESSEN