Halle 6+7

Mit über 150 Ausstellern ist der Smart Energy-Sektor der wichtigste Wachstumsbereich der E-World – und die interessanteste Anlaufstelle für Netzbetreiber. Neben zahlreichen namhaften Smart Metering-Anbietern präsentieren sich auch die EnBW, innogy, die MITNETZ Strom und Vodafone im Kontext von Smart Metering, Smart Home, Smart Market und Smart Grid. Innovationen speziell zu diesem Thema zeigen hier SAE IT, janitza, Jean Müller und Knorr- Bremse Power Tech. Ebenfalls einen Besuch wert: Der Sonderausstellungsbereich E-World Innovation für Start-ups.

 

50,2 auf der E-world
Halle 6, Stand 519

Im Ausstellungsbereich Smart-Energy ist das Magazin 50,2 auch in diesem Jahr wieder mit eigenem Messestand vertreten.

Know-how für den Rollout

teamFachbesucher finden am Stand 6-519 selbstverständlich alle aktuellen Publikationen, darunter auch die Sonderausgabe mit Anbieterübersicht zum Smart Meter-Rollout sowie den Praxis-Leitfaden „Intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen“. Über 200 Unternehmen nutzen das Werk bereits, um ihre Prozesse für den Smart Meter Rollout systematisch zu planen und umzusetzen.

Was bewegt den Markt?

Wo sehen Sie die Herausforderungen für 2017? Welche Meilensteine wollen Sie erreichen? Was bereitet Ihnen Sorge? Das 50,2-Team freut sich auf Ihre Fragen und Anregungen sowie auf viele spannende Gespräche mit Ausstellern, Stadtwerken und Netzbetreibern. www.50komma2.de

 

Pixolus
Zähler digital verwalten
Halle 7, Stand 713

Das Kölner Start-up pixolus stellt am Messestand seine mobile Zählerstandserfassung vor. Jüngste Ergänzung ist die Scanfunktion für Zähler mit rollierenden LCD-Anzeigen inklusive Erkennung des OBIS-Codes. Die Zähler selbst werden per Barcode-Reader identifiziert. Zudem gibt es ein Belegfoto. Versorger können die Bilderkennung von pixolus sowohl in Kunden-Apps als auch in Ablesesoftware verwenden. Yello, rhenag und die Stadtwerke Kaiserslautern bieten ihren Kunden bereits die Scanfunktion in ihren Apps an. Partner für die Ablesesoftware sind BTC, Lovion sowie Bittner + Krull. EWE und Gelsenwasser setzen die Bilderkennung zur Turnusablesung ein, wesernetz Bremen bei der Marktraumumstellung. Für die Verbrauchserfassung bietet pixolus nun auch eine Cloud-Lösung an. www.pixolus.de

 

VOLTARIS
Systemlandschaft für den intelligenten Messstellenbetrieb
Halle 6, Stand 306

Auf den Smart Meter Rollout und die Gateway-Administration konzentriert sich auch der Messeauftritt von VOLTARIS: Das Unternehmen stellt eine Systemlandschaft für den intelligenten Messstellenbetrieb sowie die VOLTARIS Anwendergemeinschaft vor, an der sich Stadtwerke und Netzbetreiber beteiligen können.

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio bietet nach Auskunft von VOLTARIS alle notwendigen Kernelemente, um den intelligenten Messstellenbetrieb reibungslos und ressourcenschonend auszuprägen – sowohl für den grundzuständigen (gMSB) als auch für den wettbewerblichen Messstellenbetreiber (wMSB). Die Lösungen werden stufenweise – orientiert am Interims- und Zielmodell der Marktkommunikation – weiterentwickelt, was die Investitionssicherheit erhöht. Der modulare Aufbau ermöglicht es den Stadtwerken, genau diejenigen Dienstleistungsbausteine auszuwählen, die für die Umsetzung tatsächlich benötigt werden. Die modularen Dienstleistungen umfassen Beratung, Gerätebeschaffung und -management, Datenmanagement (MDM, EDM), IT-Systeme, Montage, Betrieb der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme sowie Portallösungen.

Anwendergemeinschaft Messsystem

Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 30 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken mit dem Ziel, den intelligenten Messstellenbetrieb im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen zu gestalten. „Die Teilnehmer profitieren neben praxisnahen Services und Mehrwertleistungen vor allem von Synergien und Skaleneffekten, um beim Rollout der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Preisobergrenzen zu bleiben“, erläutert Karsten Vortanz, Geschäftsführer von VOLTARIS. Anfang 2017 startet die Anwendergemeinschaft mit Workshops zur Rolloutplanung und Maßnahmenentwicklung.

VOLTARIS übernimmt auch die Aufgabe der Gateway-Administration als Full Service. Hier werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben und technischen Richtlinien alle Leistungselemente bereitgestellt, um die Smart Meter Gateway-Administration zu erfüllen. „VOLTARIS ist in der Lage, jede Herausforderung innerhalb des klassischen und intelligenten Messstellenbetriebs zu lösen, und das für alle Prozesse der Wertschöpfungskette des gMSB und wMSB“, betont Peter Zayer, ebenfalls Geschäftsführer von VOLTARIS. www.voltaris.de

 

KNORR-BREMSE POWERTECH
Im Zeichen von Smart Energy
Halle 6, Stand 402

Converting energy into efficiency: Mit diesem Anspruch präsentiert sich Knorr-Bremse PowerTech auf der E-world energy & water. Mit im Messegepäck: Bewährte und innovative Umrichter für effiziente Energiegewinnung und -speicherung sowie für Stromversorgung und Netzkompensation. Die PowerTech-Umrichter wandeln die Energie aus dem jeweiligen Generator, Motor oder einer erneuerbaren Energiequelle in elektrische Energie um, die ins Netz gespeist werden kann. Dabei sind die Produkte für die Energieumwandlung von Wind- bis Wasserkraft ebenso geeignet wie für industrielle Speichersysteme. Dazu zählen neben Batterielösungen auch Schwungradspeicher, Power-to-Gas-Anlagen und weitere innovative Entwicklungen. Alle angebotenen Umrichter entsprechen den internationalen strengen Richtlinien für die Netzspeisung und Netzverträglichkeit (Grid Codes). Bei Bedarf lassen sich die modular aufgebauten Umrichter an kundenspezifische Anforderungen anpassen und sind damit zukunftssicherer und kostensparender als standardisierte Produkte, informiert der Hersteller.

„Unsere Stromrichter sind ein zentrales Bindeglied im Energiekreislauf der Industrie, indem sie Energiequelle, Verbraucher und Speicheranwendung im Sinne von Smart Energy zusammenführen“, erklärt Jure Mikolcic, Geschäftsführer von Knorr-Bremse PowerTech. www.kb-powertech.com

 

smartOPTIMO
Stadtwerke-Netzwerk auf dem Erfolgsweg
Halle 6, Stand 102

smartOPTIMO hat sich im Markt für das intelligente Messwesen zu einem wichtigen Player entwickelt. „Die Anzahl der kommunalen Energieversorger, die sich für uns entschieden haben, ist stark gestiegen, die Anzahl der damit verbundenen Zählpunkte beläuft sich auf rund drei Millionen”, berichtet Geschäftsführer Dr. Fritz Wengeler.

Auf der E-world präsentiert sich das Stadtwerke-Netzwerk als kompetenter Gateway-Administrator mit einem umfangreichen Dienstleistungsportfolio rund um das Thema intelligentes Messwesen. „Unsere Kunden werden umfassend mitgenommen, von Messtechnik, über Prozesse für Netz und Vertrieb bis hin zu Lösungen zur rollout-begleitenden Kundenkommunikation. Von zentraler Bedeutung für unser Konzept sind die Partnerschaften mit den Stadtwerken und der Netzwerkgedanke”, erläutert Dr. Wengeler. Bei den vielen Stadtwerken, die sich dem Netzwerk schon angeschlossen haben, dreht sich bereits alles um konkrete Einzelheiten der gemeinsamen Rollout-Vorbereitung und erster Umsetzungsschritte. Ein Thema, das aktuell in den technischen Kooperationsworkshops breiten Raum einnimmt, ist die Anbindung der ERP-Systeme der Stadtwerke an das Gateway-Administrationssystem. Hier bereitet smartOPTIMO Standardlösungen für Softwaresysteme verschiedener Hersteller vor. Großer Wert wird im smartOPTIMO-Konzept darauf gelegt, dass der Vertrieb von Beginn an in die Rollout-Projekte einbezogen wird. www.smartoptimo.de

 

SAE IT-systems
Innovationen für das intelligente Netz
Halle 6, Stand 321

Die ideale Komponente zur Automatisierung von Verteilnetzen belegt wenig Platz im Schaltschrank, ist schnell parametrierbar, gewährleistet hohe Flexibilität und IT-Sicherheit und ist zudem noch kostengünstig. Mit dem net-line FW-5-GATE-4G will die SAE IT-Systems aus Köln auf der Messe eine Antwort auf diese Wünsche präsentieren. Das System – eine Weiterentwicklung des marktbewährten FW-5-GATE – ist mit einem internen LTE-Modem ausgestattet und damit Fernwirkstation, Router, Gateway und Modem in Einem. Durch die vollständige Parametrierung aller Bestandteile des Gerätes in setIT entfällt die Integration und Adaption eines externen Modems, VPN-Tunnel und Ende-Ende-Verschlüsselungen können – entsprechend dem BDEW Whitepaper – einfach aus der Station heraus aufgebaut werden. Alle verfügbaren Informationen des Mobilfunkmoduls lassen sich zudem in den Diagnosefunktionen von setIT nutzen.

Auf der Hutschiene im Schaltschrank benötigt die Komponente nur 65 Millimeter, es wird keine zusätzliche Spannungsversorgung für ein externes Modem benötigt und das Verbindungskabel zwischen Station und Modem entfällt. Vor Ort müssen nach Angaben des Herstellers nur noch die Spannungsversorgung und die Antennen montiert, die SIM-Karte gesteckt und die Firmware geladen werden. Zur einfachen Überprüfung des Systems stehen in der Frontplatte neue LED’s für Systemmeldungen zur Verfügung.

Weitere Neuentwicklungen, die auf der E-World präsentiert werden, sind das neue SAE-Feldleitgerät net-line BCU-50 für die Überwachung und Steuerung im Mittel- und Hochspannungsbereich gemäß IEC 61850-3 sowie die SAE-Anlagenvisualisierung visIT für HTML5-fähige Endgeräte. Zudem können sich Fachbesucher vor Ort zum erweiterten Modus „Protokollwandler“ im FW-5-GATE informieren – eine intelligente Erweiterung für die transparente Wandlung vom 101er- zum 104er-Protokoll mit ergänzenden Sicherheitsfunktionen, bei der im Gegensatz zu einer Fernwirkstation keinerlei Prozesspunkte oder gar spezifische Informationen der übertragenden Signale eingestellt werden müssen. www.sae-it.de

 

econ solutions
econ solutions präsentiert Tool für innovative Energiedienstleistungen
Halle 7, Stand 520 D5

Mit dem econ portal können Energieversorger und Energiedienstleister ihren Sondervertragskunden ab 100.000kWh neue Services und Unterstützung beim betrieblichen Energiemanagement sowie im Rahmen von Energieaudits anbieten. Anders als bei vielen marktüblichen Lösungen ist seitens des Kunden kein Log-In notwendig, er erhält die Informationen direkt auf seinen PC oder Laptop. Auch für die Anbieter sei der Aufwand denkbar gering: Das econ portal, so vermeldet das Unternehmen, ist kostengünstig und erfordert weder Software-Installation noch -Pflege.

Die Funktionsweise ist einfach: Der Energieversorger oder Energiedienstleister sendet die vorliegenden Lastgangsdaten an das econ portal und erhält verschiedene Auswertungen zurück. Dabei entscheidet jedes Unternehmen selbst, in welcher Form diese an die Sondervertragskunden weitergegeben werden – als einfache E-Mail oder als personalisierte Nachricht mit passenden Angeboten und Informationen.

Die Auswertungen umfassen im Basispaket einen 15-Minuten Lastverlaufsbericht, eine Verbrauchsanalyse und eine Spektralanalyse. Weitere Auswertungen und Berichte bis hin zum Aufbau einer permanenten Erfassung von Untermessungen lassen sich jederzeit hinzufügen. Darüber hinaus unterstützt das econ portal die Anbieter bei Vertrieb und Akquise, etwa durch optimal zugeschnittene Angebote auf der Basis realer Verbräuche. Besucher können das econ portal auf dem Stand live testen. www.econ-solutions.de

 

Discovergy
Intelligentes Messsystem für 99 Euro
Halle 7, Stand 722

Die Discovergy GmbH möchte Deutschlands führender Messstellenbetreiber werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der Komplettanbieter für Smart Metering-Lösungen ein BSI-zertifiziertes, intelligentes Messsystem im Paket mit weiteren Dienstleistungen (etwa Einbau beim Endkunden) für 99 Euro an. Das gab das Aachener Unternehmen zur E-world energy & water bekannt. Das Angebot richtet sich an Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber, die Teile oder die gesamte Smart Metering-Dienstleistung outsourcen möchten.

Schon heute verfügt Discovergy über ein eigenes Gateway, das die Verbrauchsvisualisierung von Echtzeit-Daten ermöglicht. Im Hintergrund hat das Unternehmen eine IT-Architektur geschaffen, die bereits weit über 100 Milliarden Messungen verarbeitet hat. Dazu hat Discovergy eine Messaging-Architektur entwickelt, die auf die Anforderungen im Echtzeit-Metering ausgelegt ist. Die Skalierung auf mehrere Millionen Messstellen ist nach Auskunft des Unternehmens ohne Probleme möglich. Das Unternehmen mit Sitz in Aachen und Heidelberg hat bereits heute ein eigenes Smart Meter Gateway (Meteorit), und macht damit schon jetzt digitale Strom- und Gaszähler intelligent. Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem den bundesweiten Messstellenbetrieb für Strom und Gas, Visualisierungs- und Abrechnungslösungen, aber auch Komplettpakete – etwa zur Realisierung von Mieterstromprojekten oder auch für intelligente Messsysteme. Das intelligente Messsystem mit BSI-zertifiziertem Smart Meter-Gateway wird voraussichtlich ab Oktober 2017 erhältlich sein. Im Komplettpaket für 99 Euro enthalten, sind neben der Hardware (Basiszähler, Smart Meter-Gateway) auch der Zählereinbau beim Endkunden, die Smart Meter-Gateway-Administration, die WiM-Prozesse einschließlich der Messwertübermittlung an berechtigte Marktteilnehmer sowie die Kundenkommunikation. In Kürze wird Discovergy den Zertifizierungsprozess beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beginnen.

Als Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen hat Discovergy bereits über 20.000 intelligente Zähler verkauft und überwacht diese in Echtzeit. Endkunden profitieren von laufenden Innovationen, so dass die Einsparpotenziale etwa durch Branchenlösungen, durch Geräteerkennung (NILM) oder intelligente Benachrichtigungen konsequent ausgebaut werden.

Zu den Kunden von Discovergy zählen neben den Energieverbrauchern (Privat, Gewerbe, Industrie, Filialisten) auch Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber sowie Mobilfunkanbieter. Das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Die Geschäftsführung bilden Ralf Esser, Nikolaus Starzacher und Bernhard Seidl. www.discovergy.com

 

co.met
Leinen los!
Halle 6, Stand 208

Die Crew und das Instrumentarium stehen bereit, alle Vorbereitungen sind getroffen, willkommen an Bord und Leinen los – der Rollout intelligenter Messsysteme kann starten! So lautet die Messebotschaft der co.met. Der Messdienstleister positioniert sich auf seinem als Schiff gestalteten Stand als Navigator, der kleine und mittelgroße Stadtwerke auf der großen Fahrt begleitet und dafür sorgt, dass alle Klippen sicher umschifft werden. Die co.met ist nach erfolgreicher Absolvierung eines Audits gemäß ISO/ IEC 27001:2013 nun auch formal befähigt, sämtliche Services und IT-Systeme für den Rollout intelligenter Messsysteme sowie die Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) für Kunden und Partner bereitzustellen. Die Zertifizierung umfasst die Bereitstellung von Managed Services für die SMGWA gemäß Messstellenbetriebsgesetz. Der Geltungsbereich beinhaltet die Fachprozesse des SMGWA gemäß BSI TR-03109-6 und der Sub-CA gemäß BSI TR-03145 sowie den Betrieb und die Bereitstellung der jeweils dazugehörigen ITK-Infrastruktur und Anwendungen. Der gesamte technische Part ist im SMART ENERGY NETWORK (SEN) abgebildet, eine von co.met in Kooperation mit Partnern entwickelte Komplettlösung. Per Software-as-a- Service können Kunden die voll ausgeprägte und in zahlreichen Pilotprojekten erprobte Systemlösung bestehend aus dem Modul für Gateway-Administration (GWA) und Modul für externe Marktteilnehmer (EMT) nutzen. Die Gateway-Administration (GWA) kann überdies auch als Full-Service Dienstleistung gebucht werden.

Systematische Vorbereitung auf den Rollout

Bild: co.met
Bild: co.met

Auch beim Thema Projektplanung sieht man sich bei co.met bestens aufgestellt. Mit ihrem Werkzeuge- und Maßnahmenkatalog zur systematischen Rollout-Vorbereitung wollen die Saarbrücker Vertrauenspunkte sammeln. In der aktuellen Situation ist es für die Versorgungsunternehmen extrem wichtig, Wissen aufzubauen und erste Vorbereitungen zu treffen. Das von der co.met-Mannschaft verfasste Rollout-Handbuch stellt eine gute Orientierungshilfe dar, was ein Messstellenbetreiber beim Rollout alles bedenken muss und in welcher Reihenfolge welche Schritte sinnvoll umzusetzen sind. Unabhängig von noch zu treffenden strategischen Entscheidungen können Stadtwerke sich aber auch schon konkret auf den Rollout vorbereiten, indem sie sich einen Überblick über ihren Bestand an umzurüstenden Messstellen verschaffen. Möglich macht dies die Inventarisierungs- App von co.met. Damit lässt sich die Situation an den Messstellen in allen Einzelheiten strukturiert erfassen und auswerten. „Die gewonnenen Informationen sind später eine wichtige Richtschnur beim Beschaffen der Geräte und der technisch-organisatorischen Durchführung des Rollouts“, so Hemmer.

Workshops für Projektleiter

Aktuell führt co.met mit gewonnenen und potentiellen Smart Metering-Kunden Projektleiter- Workshops durch. Die Veranstaltung soll Verantwortliche in den Stadtwerken in die Lage versetzen, das Rollout-Projekt erfolgreich zu planen und umzusetzen. Dabei stehen nicht nur technisch-prozessuale Aufgaben und deren Umsetzung auf der Tagesordnung, sondern auch Planung und Organisation des Projektes. Ein wichtiger Seminarinhalt ist etwa das Change Management. Fachkundige interne und externe Referenten vermitteln an anderthalb Veranstaltungstagen Expertenwissen und geben praxisnahe Tipps.

Die Projektleiter-Workshops sind Bestandteil eines umfassenden Informations-, Beratungs- und Netzwerkprogramms, das co.met aktuell aufsetzt. „Das Bedürfnis nach Information, Betreuung und Austausch wird mit zunehmender Konkretisierung der Rollout- Projekte und auch während der Durchführung sicherlich wachsen“, begründet Hemmer den Schritt.

Leistung und Chemie müssen stimmen

Keine Frage: kleine und mittelgroße Stadtwerke brauchen beim Smart Metering einen Partner, um die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen zu können. Doch welcher ist der Richtige? co.met-Geschäftsführer Peter Backes: „Viele Unternehmen benötigen in weiten Teilen der Prozesskette umfassende Unterstützung. Sie brauchen einen Dienstleister, der die Praxis der alten und neuen Welt des Messwesens spartenübergreifend beherrscht und verbindet. Zahlreiche Unternehmen wünschen sich darüber hinaus eine System- und Prozesslandschaft, die sie unkompliziert mitnutzen können. Doch mindestens genauso wichtig ist, dass die Partner kulturell auf einer Wellenlänge liegen. Aus langjähriger Erfahrung als bundesweit tätiger Messdienstleister wissen wir, dass die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe erwartet werden. Diese partnerschaftliche Haltung ist seit vielen Jahren die Basis unserer erfolgreichen Geschäftstätigkeit.“

Kein erfolgreicher Segeltörn ohne kompetente und zupackende Mannschaft. Gerade Smart Meter-Rollout-Projekte erfordern Teamwork. Deshalb sind auf dem co.met- Messestand die Partnerunternehmen Next Level Integration GmbH (GWA-Software), Deutsche Leasing (Finanzierungslösungen) und MST System Solutions GmbH (Energiemanagement, Portallösungen) mit an Bord. www.co-met.info

 

GWAdriga
GWAdriga zeigt Gateway-Administration in der Praxis
Halle 6, Stand 510

Mittendrin statt nur dabei: Im Fokus des Messeauftritts von GWAdriga in Essen steht die konkrete Umsetzung der Smart Meter-Gateway-Administration (SMGA). Wie sich diese in der Praxis gestalten lässt, zeigt der Berliner Full-Service Dienstleister am Beispiel von EWE NETZ. In diesem ersten Projekt wird der gesamte Prozess mit Unterstützung von GWAdriga implementiert und abgewickelt. Die technische Integration der von GWAdriga eingesetzten Lösung BTC | AMM erfolgt bei EWE NETZ über Bosch BPM für Energy. Bei weiteren Projekten wie etwa bei RheinEnergie wird dies mithilfe von SAP IM4G umgesetzt. Über die Standardschnittstelle von BTC können aber auch weitere Branchenlösungen angebunden werden.

„Wie die Integrationsstrategie im Einzelnen aussehen soll, hängt stark von der individuellen Umgebung des jeweiligen Versorgungsunternehmens ab. Neben der technischen Integration ist aber vor allem auch die optimale Gestaltung der Kommunikationsschnittstellen zwischen den intern involvierten Mitarbeitern und dem externen Prozessdienstleister erfolgsentscheidend“, erklärt GWAdriga-Geschäftsführer Dr. Ralfdieter Füller. „Die Unternehmen sollten aber nicht nur an die Pflicht denken, sondern auch an die Kür. Denn auf der Gateway-Administration werden wir künftig zahlreiche datenbasierte Mehrwertdienste aufsetzen“, ergänzt sein Geschäftsführerkollege Dr. Michał Sobótka. Auch hier gibt GWAdriga auf der E-world erste Ausblicke, etwa auf die Steuerung von Einspeisern und -verbrauchern über das Smart Meter Gateway. An der GWAdriga-Zählerwand können sich die Fachbesucher ein Bild davon machen, wie Gateway Administration und Messdaten- Management praktisch aussehen werden. An der Wand sind unterschiedliche intelligente Messsysteme von Gateway-Herstellern wie Theben, PPC und EMH installiert. Die Geräte entsprechen im Großen und Ganzen bereits den Systemen, wie sie nach der erfolgreichen Zertifizierung durch BSI zur Verfügung stehen werden, auch wenn einzelne Funktionen noch nicht implementiert sind. www.gwadriga.de

 

Rhebo
Lückenloses Echtzeit-Monitoring von KRITIS-Steuernetzen
Halle 7, Stand 712

Die kritischen Infrastrukturen (KRITIS) stehen mit der digitalen Transformation vor einem Paradigmenwechsel der Betriebsführung. Einst autark geführte Steuernetze werden untereinander vernetzt, in die Unternehmens-IT integriert und somit auch indirekt an das Internet angeschlossen. Für Energieversorger bedeutet dies sowohl optimierte Betriebsabläufe und neue Geschäftsmodelle als auch eine Verschärfung der Sicherheitsanforderungen. Industrie 4.0 und das industrielle Internet of Things (IIoT) halten in der Energiebranche Einzug. Dem dadurch entstehenden Innovationsdruck auf die Energie- und Wasserbranche trägt in diesem Jahr auch erstmalig die E-world Rechnung. Im eigens geschaffenen Themenbereich „E-world Innovation” stellen Unternehmen neue Trends und intelligente Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre vor. Das High-Tech-Unternehmen Rhebo präsentiert in diesem Rahmen mit Rhebo Industrial Protector eine intelligente Lösung für das lückenlose Echtzeit-Monitoring von KRITIS-Steuernetzen. Dabei setzt Rhebo Industrial Protector auf eine vollständige Überwachung der Kommunikationsflüsse innerhalb der Steuernetze bis auf Inhaltsebene. Mittels maschinellen Lernens identifiziert Industrial Protector binnen weniger Minuten die erlaubte Standardkommunikation im Steuernetz und meldet zuverlässig jede Abweichung von diesem Normalzustand. Zusätzlich erhalten Unternehmen über jede Anomalie die vollständigen Informationen für die forensische Analyse und Berichtspflicht, wie sie im IT-Sicherheitsgesetz gefordert wird. Dr. Frank Stummer, Mitgründer von Rhebo, wird am 8. Februar mit dem Fachvortrag „Sicherung von Verfügbarkeit und Cybersicherheit mittels selbstlernender Anomalieerkennung in KRITIS-Netzwerken” im Rahmen des Forums „IT-Sicherheit und Datenschutz” die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Energiebranche vertiefen und Lösungsansätze skizzieren. www.rhebo.com