Lemonbeat wird Mitglied bei EEBus Initiative

12.04.2017 Die Dortmunder Lemonbeat GmbH, Entwickler der gleichnamigen IoT-Infrastrukturtechnologie, wird Mitglied der EEBus Initiative e.V., dem führenden europäischen Technologieverband für das Internet der Dinge (IoT) mit Sitz in Köln. Das Unternehmen möchte sein Know-how in den Bereichen Funk- und Batteriebetrieb in das EEBUS Technologiekonzept einbringen.

Lemonbeat hat einen umfangreichen Software-Baukasten für das Internet der Dinge entwickelt, der Geräte mit eigener „Intelligenz“ ausstattet. So können mit der „Lemonbeat smart Device Language“ (LsDL) Geräte unabhängig von einer zentralen Steuerung direkt miteinander interagieren. Dadurch werden IoT Installationen zuverlässiger. Lediglich relevante Daten wie etwa für Monitoring und Analyse werden zentral, beispielsweise in die Cloud, weitergeleitet. Eine Besonderheit ist die patentierte und stromsparende Sub-GHz Funktechnologie „Lemonbeat Radio“. Sie ermöglicht hohe Bandbreiten bei großer Reichweite, ist sicher verschlüsselt und eignet sich speziell für Anwendungen in lokalen Netzwerken. Erste Einsatzgebiete finden sich in den Bereichen Smart Home, Smart Garden und durch die Kooperation von Lemonbeat mit Phoenix Contact auch im Bereich der Automatisierung gewerblicher Immobilien. Ein weiteres Anwendungsfeld ist Smart Metering.

EEBUS vereint als führende europäische Initiative, bedeutende Akteure der Energie-, Telekommunikation-, Elektronik- sowie Automobilindustrie. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern entwickelt die Initiative den offenen EEBUS Standard, welcher besonders gut für Gerätekommunikation zum effizienten Energieeinsatz geeignet ist. EEBus kooperiert mit weiteren führenden Allianzen wie dem Open Interconnect Consortium (OIC) und der Thread Group. Das von EEBUS entwickelte Technologiekonzept SPINE (Smart Premises Interoperable Neutral-message Exchange) ermöglicht die Kommunikation zwischen den Lösungen der unterschiedlichen Branchenteilnehmer. SPINE ist ähnlich wie LsDL technologieneutral und basiert auf der Auszeichnungssprache XML. Beide Lösungen setzen auf Internetstandards wie TCP/IP oder UDP auf. Dadurch sind grundsätzlich alle physikalischen Übertragungswege möglich, die diese Standards unterstützen.

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