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Qualitätssicherung in der Instandhaltung

Ein spezielles Compliance- Management- System für Instandhaltungsund Betriebsprozesse im Netz soll die Datenqualität in SAP PM überwachen und verbessern.

Der Begriff Compliance Management stammt ursprünglich aus dem US-amerikanischen Bankwesen. Er beschreibt ein System, welches sicherstellen soll, dass geltende Gesetze, Richtlinien und intern festgelegte Regeln eingehalten werden. Inzwischen bewähren sich Compliance Management Systeme (CMS) überall dort, wo Geschäftsprozesse durch komplexe Regularien und Vorgaben gesteuert werden. Allerdings: „Die Compliance in der Instandhaltung von Energieversorgungsnetzen bietet erfahrungsgemäß viel Raum für Verbesserungen“, sagt Carsten Maßloff, Geschäftsführer der Ceyoniq Consulting. Mit einem optimierten Compliance Management könnten Unternehmen einerseits Risiken minimieren und andererseits Kosten senken – doch würden die sich bietenden Potenziale viel zu selten genutzt, weil die dafür benötigten Werkzeuge fehlen.

Der „Stresstest“ in Anlehnung an den Prüfungsstandard 980 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) setzt genau an diesem Punkt an: „Unternehmen benötigen belastbare Kennzahlen für strategische Entscheidungen – nur setzt dies eine entsprechend hochwertige Datenbasis voraus“, erläutert Maßloff. Geeignete Tools für eine strukturierte und wiederkehrende Qualitätssicherung der in SAP PM vorgehaltenen Stamm- und Bewegungsdaten fehlten jedoch häufig. Mögliche Folgen: Fehlentscheidungen bei der Unternehmenssteuerung, Mehrkosten durch zusätzliche Datenaufnahmen, Nachkorrekturen bei systemgestützten Auswertungen oder die Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften.

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Grundelemente eines Compliance Management- Systems nach IDW PS 980

Mit der Einführung eines wirkungsvollen CMS im Umfeld der Instandhaltungs- und Betriebsprozesse könnten solche Risiken reduziert werden. Hierfür unterstützt die Ceyoniq Consulting Netzbetreiber und Energieversorger bei der langfristigen Sicherung der Datenqualität in SAP PM. Dabei stehen die Kernprozesse Risiko- und Abweichungsanalyse sowie der Umgang mit Ausnahmesituationen und Eskalationen im Mittelpunkt. Durch die entsprechenden Prüfungen und Reports will man Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und beheben. „Daraus ergeben sich letztlich positive betriebswirtschaftliche Effekte für das Unternehmen“, sagt Maßloff und verweist auf das Template für die Qualitätssicherung, in dem Ceyoniq ein umfangreiches Set von Werkzeugen zur kontinuierlichen Verbesserung der Datenqualität gebündelt hat. Mit Hilfe des Templates würden die Stamm- und Bewegungsdaten von technischen Anlagen in SAP PM in vielerlei Hinsicht überwacht und verbessert. Es könne sichergestellt werden, dass alle technischen Objekte über alle relevanten Informationen verfügen. Dies kann das Vorhandensein des korrekten Wartungsplans oder der notwendigen Messpunkte sein.

Durch das Toolset wird darüber hinaus der Datenbestand im System geprüft, Mängel werden aufgezeigt und revisionssicher dokumentiert. Diese können dann manuell oder automatisiert nach festgelegten Kriterien behoben werden. Zusätzlich verhindern Echtzeitprüfungen von Anlagen oder bei der Pflege technischer Objekte die Falsch- oder Nichteingabe von wichtigen Daten bereits bei der Erfassung. Sämtliche Prüfregeln und Kriterien sind dabei individuell an das Unternehmen anpassbar. Das Toolset basiert komplett auf Customizing-Tabellen und kann ohne zusätzlichen Programmieraufwand um zusätzliche Regeln und Kriterien, aber auch Anlagen erweitert werden.

Kontakt:
Ceyoniq Consulting GmbH, Carsten Maßloff, 33613
Bielefeld, +49 (0) 521-93 186 000,
info-consulting@ceyoniq.com

Bild: Heidas/Wikipedia