Dena-Studie zum Demand Side Management: Frankreich und Schweiz bieten bessere Voraussetzungen für Vermarktung flexibler Stromlasten als Deutschland

In Frankreich und der Schweiz herrschen gegenwärtig noch bessere Marktbedingungen für die Vermarktung von flexibler Stromnachfrage als in Deutschland. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu den Möglichkeiten für grenzüberschreitenden Handel mit flexiblen Lasten in Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich. Aufgrund des zunehmenden Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wird künftig mehr Flexibilität im Stromsystem benötigt, um das Netz zu stabilisieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Eine Option, Flexibilität bereitzustellen, ist eine gezielte Steuerung der Stromnachfrage, das sogenannte Demand Side Management (DSM). „Wir brauchen klare politische Signale, um die Vermarktung flexibler Lasten voranzubringen. Einheitliche und einfache Marktteilnahmebedingungen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Mit ihren Flexibilitätspotenzialen können Industrieunternehmen maßgeblich zur Stabilisierung des Energiesystems beitragen. Ein flexibel steuerbarer Stromverbrauch ist gleichzeitig auch eine wichtige Grundlage für einen funktionierenden europäischen Strombinnenmarkt, wie er von der EU-Energieunion angestrebt wird.“ Die Studie steht auf der dena-Website zum Download bereit (https://www.dena.de/fileadmin/dena/Dokumente/Meldungen/DSM-BW_Studie_Grenzue berschreitender_Handel.pdf)

www.dena.de

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