Erste PV-Auschreibungsrunden: „Erfreulich viele Projekte sind realisiert“

Die Bundesnetzagentur hat jetzt bekannt gegeben, dass 96 Prozent der in der ersten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächen bezuschlagten Projekte realisiert worden sind.

„Die hohe Realisierungsrate zeigt, dass die Ausschreibungen funktionieren. Dieser erfreuliche Ausgang stimmt uns auch im Hinblick auf die Realisierung der 145 Projekte aus den fünf folgenden Runden optimistisch“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der Pilotausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Zeitraum 2015 bis 2016 insgesamt sechs Ausschreibungsrunden durchgeführt. Für die erste Ausschreibungsrunde ist am 6. Mai 2017 die Frist für die Stellung eines Antrages auf Förderberechtigung der bezuschlagten Gebote abgelaufen. Für 24 der 25 bezuschlagten Gebote wurden nun Förderberechtigungen mit einem Volumen von 151 Megawatt erteilt. Lediglich für einen Zuschlag konnte kein Projekt realisiert werden, für dieses fällt eine Strafzahlung an, die dem EEG-Konto gutgeschrieben wird. Insgesamt wurden 35 Förderberechtigungen ausgestellt, da einige Zuschläge auf mehrere Projekte aufgeteilt wurden. Auch die Flexibilität des Verfahrens hat nach Angaben der BNetzA die hohe Realisierungsrate begünstig. Viele Projektentwickler hätten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf einer anderen Fläche zu realisieren als bei Gebotsabgabe geplant.

Das hohe Wettbewerbsniveau in den bisherigen Photovoltaik-Ausschreibungsrunden führt zu stetig sinkenden Zuschlagspreisen, von 9,17 ct/kWh in der ersten Runde bis zu aktuell 6,58 ct/kWh in der Runde vom Februar 2017.

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