Schneider Electric und Ashoka suchen innovative Organisationen zur Bewältigung von Energiearmut

Laut einer Schätzung des europäischen Parlaments sind in Europa zwischen 50 und 125 Millionen Menschen von Energiearmut betroffen. Elektrizität und Wärme sind für sie nicht bezahlbar – mit gravierenden Folgen für Wohlbefinden und Gesundheit. Sinkende Einkommen, steigende Energiekosten und schlechte Energieeffizienz sind die Hauptursachen. Auch in Deutschland sind die Folgen zunehmend zu spüren. 2016 wurde in über 330.000 Haushalten der Strom gesperrt. Bisher steckt die Diskussion zu dem Thema hierzulande jedoch noch in den Kinderschuhen. Hier setzen der Konzern Schneider Electric und seine Stiftung mit ihren Projekten an. Einen starken Partner hat Schneider in der NGO Ashoka gefunden. Gemeinsam suchen Ashoka und die Schneider Electric Stiftung nun 15 innovative Organisationen, die mit ihren Projekten zur Bewältigung von Energiearmut in Europa beitragen. In dem Programm „Social Innovation to Tackle Fuel Poverty“ werden in fünf europäischen Ländern Initiativen ausgewählt und gefördert, die kreative, tiefgreifende Lösungen zur Milderung von Energiearmut und zur Steigerung von Energieeffizienz umsetzen. Die ausgezeichneten Initiativen werden Teil des „Tackle Fuel Poverty Programms“. Gewinner nehmen an einem zwölfwöchigen persönlichen Mentoring-Programm teil, in dem eine effektive Skalierungsstrategie für die eigene Organisation ausgearbeitet wird. Sie werden auf der Klimakonferenz COP23 im November 2017 in Bonn öffentlich bekannt gegeben. Zum Ende des Programms stellen sie ihre erarbeiteten Skalierungsstrategien auf einer internationalen Abschlusskonferenz in Rom vor. Initiativen können sich bis zum 01.10.2017 bewerben.

www.tacklefuelpoverty.com

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