Alfen liefert Second-Use-Energiespeichersystem für Nuon

Leider können Windturbinen manchmal sogar an windigen Tagen nicht verwendet werden. Die erzeugte Energie ist höher als das Stromnetz absorbieren kann und geht verloren. Dieses Problem wird nun Prinses Alexia Windpark des niederländischen Energieversorgers Nuon in Zeewolde, Niederlande, gelöst. Das holländische Unternehmen Alfen hat ein Mega-Energiespeichersystem entwickelt, indem eine große Anzahl von BMW-Autobatterien miteinander verbunden wurde. Das System speichert die überschüssige Energie, sodass sie verwendet werden kann, wenn das Stromnetz sie zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.

Zusammen mit BMW und Nuon hat Alfen sein 3-Megawatt-Energiespeichersystem im Prinses Alexia Windpark in Zeewolde Ende Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Das System wird in der nächsten Phase auf 12 Megawatt erweitert, wodurch es zum größten Speicherprojekt in den Niederlanden wird. Es handelt sich dabei um das zweite Projekt, das einen Energiespeicher mit einer Windfarm verbindet. Im Mai dieses Jahres hat Alfen ein 1 Megawatt-Speichersystem mit der Winfarm Giessenwind in Giessenburg verbunden.

Für seine Zusammenarbeit mit Nuon hat Alfen sein Energiespeichersystem mit BMW-Batterien kompatibel gemacht. Andreas Plenk, verantwortlich für den weltweiten Vertrieb von Energiespeichersystemen bei Alfen: „Unser System ist mit vielen Batterien kompatibel. Die hervorragende Zusammenarbeit mit Nuon und BMW ermöglichte es, dieses innovative System in kurzer Zeit zu verwirklichen. Zusätzlich verfügt es über ein modulares Set-up, wodurch es in Zukunft einfach erweiterbar ist.“

www.alfen.com

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