Netzbetreiber von E.ON erklären Grundzuständigkeit als Messstellenbetreiber

Die Netzbetreiber von E.ON in Deutschland haben im Juni die Rolle als grundzuständige Messstellenbetreiber bei der Bundesnetzagentur angezeigt und sind somit formal startklar für den Smart-Meter-Rollout. Der eigentliche Rollout startet, nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) den Markt erklärt hat. Grundzuständige Messstellenbetreiber sind anschließend verpflichtet, die Umstellung auf die neuen elektronischen Zähler für die relevanten Messstellen bis 2032 durchzuführen. In den deutschen E.ON-Netzen werden rund 20 Prozent aller Geräte durch intelligente Messsysteme ersetzt. Bis zum offiziellen Start bereiten die E.ON-Netzbetreiber den Smart Meter-Rollout vor, von der Kundenansprache über die Montage der Zähler bis hin zur Abrechnung. „Wir sind gut vorbereitet auf die Umstellung“, so Paul-Vincent Abs, der im E.ONKonzern das Projekt zum Rollout leitet. „Die E.ON-Netzbetreiber haben im Rahmen von Pilotprojekten bereits rund 900 elektronische Zähler bei unseren Kunden installiert.“ Parallel zur Erklärung der Grundzuständigkeit plant E.ON, auch die Rolle als wettbewerblicher Messstellenbetreiber anzunehmen, um Kunden in Deutschland attraktive Produkte und Preise anbieten zu können.

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