Anti-Terror-Richtlinie: GSM-Alarmgeräte mit Prepaid-SIM-Karten betroffen

Foto: wireless netcontrol GmbH

Seit dem 1. Juli 2017 ist es in Kraft gesetzt, das neue Anti-Terror-Paket in Form des „Gesetzes zum besseren Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.“ Dies hat nicht nur zur Folge, dass Käufer einer Prepaid-Karte sich ausweisen müssen, auch die Provider sind angehalten, solche Karten stärker als zuvor zu überwachen. GSM-Alarmgeräte, die auch im Energiesektor zur Fernüberwachung und Fernsteuerung von Sensoren, Zählern und Anlagen zum Einsatz kommen, verwenden keinen „Call“, sondern versenden nur SMS, was vermutlich als Auffälligkeit ausreicht, um die Provider aufhorchen zu lassen.

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Seit ca. vier Wochen erhöhen sich die Support-Fälle hinsichtlich SMS-Störmeldegeräten, die plötzlich nicht mehr funktionieren, weiß Dr. Ulrich Pilz der Geschäftsführer der wireless netcontrol GmbH zu berichten. Der Grund liegt vermutlich auch in der stärkeren Überwachung der Prepaid-SIM-Karten durch die Provider aufgrund der neuen Anti-Terror-Richtlinie. SIM-Karten, die nicht wie vorgesehen zum Telefonieren verwendet werden, sondern lediglich SMS verschicken, werden als auffällig eingestuft und vermutlich zeitweise ausgebucht. Dies hat zur Folge, dass die funktionierenden GSM-Geräte teilweise nur eingeschränkt oder verzögert SMS-Alarmmeldungen absetzen können.

Die Lösung ist laut wireless netcontrol einfach und wird von Fachleuten schon seit Jahren empfohlen: Zu den professionellen GSM SMS-Störmeldegeräten wird die Verwendung von passenden M2M-Karten für den Business-Bereich empfohlen. Mit dem Einsatz dieser SIM-Karten sind die Nutzer nicht nur durch die vertragliche Bindung auf der sicheren Seite, sondern verfügen gleichzeitig über weitere Vorteile wie etwa umfassende Roaming-Funktionalität und Überwachung der Einbuchung der Karte im Netz.

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