SINTEG-Projekt DESIGNNETZ startet

Designetz startet in die Projektphase (v. r.): Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, und Dr. Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technik & Operations der innogy SE. Foto: innogy SE

Designetz startet in die Projektphase (v. r.): Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, und Dr. Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technik & Operations der innogy SE. Foto: innogy SE

Heute wurde in Ibbenbüren im Kreis Steinfurt die Projektphase von DESIGNETZ gestartet. „Unser Ziel ist es, mit DESIGNETZ die Blaupause für die Energiewende zu entwickeln“, betonte Hildegard Müller, Vorstand für Netz & Infrastruktur der innogy SE, bei der Auftaktveranstaltung. innogy ist Konsortialführer des Projekts und arbeitet mit 45 Partnern aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Stadtwerken zusammen. Aus 30 Einzelprojekten wie smarten Verteilnetzen, Energiespeichern oder digitalen Steuerungen soll bis zum Jahr 2020 ein innovatives Gesamtkonzept gebildet werden.

Kernelement von DESIGNETZ sind die Datenknoten. Sie vernetzen die Einzelprojekte und über sie können die jeweiligen Energiebereiche gezielt angesteuert werden. Für diesen Zweck werden Algorithmen entwickelt, die erkennen, welche Elemente zu welchem Zeitpunkt eingesetzt werden sollten.

Am Standort Ibbenbüren wird als einer der DESIGNETZ-Bausteine seit dem Jahr 2015 die Speicherung von regenerativen Energien erprobt. In einer Power to Gas-Anlage wird nicht direkt verwertbarer Strom aus Wind- oder Sonnenenergie genutzt, um Wasserstoff mittels Elektrolyse zu erzeugen. Anschließend wird dieser Wasserstoff in das Erdgasnetz eingespeist. Die eingebrachte Energie kann so zwischengespeichert und später bei Bedarf wieder zur Stromerzeugung genutzt werden. Die bisherigen Projektergebnisse sind sehr vielversprechend: Die in Ibbenbüren realisierte Systemlösung zur Speicherung von regenerativem Strom erzielt über die komplette Speicherkette einen Nutzungsgrad von 86 Prozent. Entlang der insgesamt rund 30 DESIGNETZ-Einzelprojekte wird es eine sogenannte „Route der Energie“ geben, die mit Informationsangeboten die Energiewende greifbar machen soll. In der Nähe jedes Einzelprojekts wird es eine innovative Informationsstele geben, die im Zusammenspiel mit einer App spielerisch erklären soll, was vor Ort passiert und inwiefern das Projekt die Energiewende weiterbringt. Die erste dieser Haltestellen wurde ebenfalls heute in Ibbenbüren eröffnet.

www.innogy.com

Lesen Sie auch: