Österreich schraubt Ziele für den Smart Meter-Rollout zurück

Die österreichische Regierung hat jetzt die Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) novelliert, die die Einführung digitaler Stromzähler regelt. Ursprünglich sollten 70 Prozent der Haushalte bis Ende 2017 und 95 Prozent bis 2019 ausgestattet sein. Nun habe man die Pläne an die EU-Vorgaben angepasst, heißt es aus Wien. Bis 2020 sollen dementsprechend mindestens 80 Prozent der Haushalte einen Smart Meter erhalten, bis Ende 2022 müssen 95 Prozent umgerüstet werden. Wie die österreichische Regulierungsbehörde E-Control mitteilt, können Kunden den intelligenten Stromzähler aber früher erhalten. Wenn umgekehrt ein Kunde den digitalen Stromzähler ablehnt, muss dieser so konfiguriert werden, dass keine Monats-, Tages- und Viertelstundenwerte gespeichert und übertragen werden und die Abschaltfunktion deaktiviert ist. Die neue Verordnung tritt am 1.Januar 2018 in Kraft.

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