Regionalität und umweltfreundliche Mobilität

Auf der E-world 2018 präsentiert TÜV SÜD Zertifizierungs- und Prüfleistungen für Energieprodukte wie Ökostrom, Biomethan, erneuerbare Wärme und grünen Wasserstoff (GreenHydrogen), aber auch Biokraftstoffe und Erzeugnisse unter Einsatz erneuerbarer Rohstoffe sowie die Nutzung von Erneuerbaren Energien für Dienstleistungen und für die Herstellung von Produkten. Im Mittelpunkt stehen der Zertifizierungsstandard „Energiewendeunternehmen (EWU)“ und die Verbraucher-Zertifizierung „Bilanzierung EE“. Zudem will der Dienstleister künftig verstärkt auf Regionalität und die umweltfreundliche Mobilität setzen. „Regionalität gewinnt zunehmend an Bedeutung, wie auch die künftigen gesetzlichen Regelungen für Regionalitätsnachweise zeigen. Zurzeit baut das Umweltbundesamt ein Regionalnachweisregister auf. In diesem Register werden künftig die regionalen Herkunftsnachweise für EEG-geförderten Strom verwaltet. Damit können Stromanbieter ihren Kunden zumindest für den EEG-Anteil von derzeit ca. 45 Prozent nachweisbar Ökostrom aus ihrer Region anbieten“, sagt Klaus Nürnberger, Leiter der Abteilung Carbon Management Service der TÜV SÜD Industrie Service GmbH.

Die Zertifizierung „Bilanzierung EE“ richtet sich bevorzugt an große Energieverbraucher, die weitgehend unter Einsatz von Erneuerbaren Energien produzieren oder ihre Dienstleistungen unter Nutzung von Erneuerbaren Energien anbieten wollen. Mit dieser Verbraucher-Zertifizierung können die Unternehmen die bereits erreichte Umsetzung ihrer Ziele dokumentieren. Diese Zertifizierung wird vorzugsweise für innovative und umweltfreundliche Mobilitätsdienstleistungen verwendet, die Ökostrom, Biomethan oder grünen Wasserstoff einsetzen.

Halle 1, Stand 1-413

www.tuev-sued.de

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