Discovergy entschlüsselt Geräte-Fingerabdruck

Echtzeit-Visualisierung von Einspeisung und Verbrauch im Webportal. Foto: Discovergy GmbH

Discovergy, der Aachener Komplettanbieter für Smart Metering, demonstriert im Rahmen der E-world wie Algorithmen heute schon in der Lage sind, gerätespezifische Fingerabdrücke zu entschlüsseln und welche Mehrwertdienste damit für den Endanwender möglich werden.

Echtzeit-Visualisierung von Einspeisung und Verbrauch im Webportal. Foto: Discovergy GmbH

Discovergy GmbH ist der derzeit einzige Anbieter, der sämtliche Produkte und Dienstleistungen rund um Smart Metering selbst entwickelt – vom Smart Meter-Gateway über die Gateway-Administration und Visualisierungslösungen bis hin zu Spezialangeboten für Mieterstrom, die Wohnungswirtschaft oder Filialisten. Nach Angaben des Unternehmens wurden seit 2010 mit 150 Partnern mehr als 25.000 intelligente Stromund Gaszähler installiert. Auch mehr als 100 Mieterstrom-Projekte wurden realisiert. Dabei übernimmt Discovergy nicht nur die Installation intelligenter Strom- und Gaszähler und die Echtzeit-Visualisierung. Auf Wunsch kümmert der Dienstleister sich auch um die Entwicklung des Messkonzepts, die Kommunikation mit Netzbetreibern und eine individualisierte Abrechnung.

„Beim Infrastruktur-Ausbau für das digitale Energiesystem der Zukunft sind wir somit an unzähligen Stellen federführend involviert und grenzen uns damit von anderen Anbietern, die sich auf die Vermarktung zugekaufter Lösungen konzentrieren, entscheidend ab“, sagt Geschäftsführer Nikolaus Starzacher.

Geräteerkennung wird live demonstriert

Das Smart Meter-Gateway Meteroit. Foto: Discovergy GmbH

Eine aktuelle Innovation in der Echtzeit-Visualisierung der Verbrauchsdaten im Web-Portal ist die Darstellung einzelner Stromverbraucher. Wie das funktioniert, demonstriert Discovergy im Rahmen der E-world energy & water mit mehreren unterschiedlichen Haushaltsgeräten im Live-Betrieb. Die Lösung basiert auf dem intelligenten Stromzähler, bestehend aus einer modernen Messeinrichtung und dem selbst entwickelten Gateway Meteroit – einer Lösung, die vor allem für Privatkunden ausgelegt ist.

Um wirksam Energie zu sparen, ist es fraglos hilfreich zu wissen, dass der Kühlschrank abgetaut werden sollte, oder welchen Nutzen es bringt, die Wäsche häufiger bei 60 Grad anstatt bei 90 Grad zu waschen. Die Herausforderung der gerätespezifischen Verbrauchserkennung liegt also darin, aus den erfassten Energiedaten, die Informationen herauszufiltern, die dem Endanwender beim Energie sparen helfen. Im Fachjargon wird dabei von Disaggregation gesprochen. „Grundsätzlich hinterlässt jedes Haushaltsgerät einen eindeutigen Fingerabdruck. Das Verbrauchsverhalten eines Kühlschranks unterscheidet sich in Höhe und Art signifikant von dem einer Spülmaschine oder eines Trockners“, erläutert Nikolaus Starzacher. Bislang – so der Geschäftsführer – ließen sich die einzelnen Geräte mit der Echtzeit-Visualisierung im Web-Portal von Discovergy durch kontinuierliche Beobachtung erahnen, aber nicht zuverlässig und komfortabel erkennen. Hier ist man einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: „Die Entschlüsselungsquote schwankt dabei noch – bei vielen Kunden, vor allem kleineren und mittelgroßen Haushalten, können bereits mehr als 50 Prozent eindeutig zugeordnet werden“, berichtet Starzacher. Noch im ersten Quartal 2018 soll die Funktion im Web-Portal für Smart Meter-Kunden freigeschaltet werden.

Angebot für Energievertriebe und Messstellenbetreiber

An Energievertriebe, grundzuständige und wettbewerbliche Messstellenbetreiber richtet sich das Discovergy-Angebot „Moderne Messeinrichtung Plus“. Dabei handelt es sich um White-Label-Lösungen, die es ermöglichen, den Kunden beim verpflichtenden Einbau moderner Messeinrichtungen Echtzeit-Visualisierung und Geräteerkennung als Mehrwert zu bieten. Auch diese Lösung zeigt Discovergy.

Halle 6, Stand 220

Kontakt: Discovergy GmbH, Nikolaus Starzacher, 69115 Heidelberg, Tel. +49 6221 7787480, ns@discovergy.com

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