Solarpark Marnitz: Innovatives Konzept zur Netzintegration

Foto: IBC Solar AG

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Die Bauarbeiten am Solarpark Marnitz haben begonnen. Das Mecklenburg-Vorpommersche Sonnenkraftwerk besteht aus vier Teilanlagen und ist in mehrfacher Hinsicht ein Novum: Fünf Terawattstunden regenerativer Strom sollen zukünftig in jedem Jahr auf einem 110 Meter breiten Streifen entlang der A24 erzeugt werden. Hierfür hat die IBC Solar AG nun mit den Bauarbeiten begonnen. Insgesamt installiert das Unternehmen PV-Module mit einer Leistung von 5,35 MW in vier Teil-Anlagen. Eine Anlage mit einer Kapazität von 750 kW wird dabei als Kommunal-Solarpark betrieben, dessen Erlöse in den Haushalt der örtlichen 770-Einwohner-Gemeinde fließen. Ebenfalls innovativ ist das Konzept, mit dem der Energieversorger WEMAG die Auswirkungen der volatilen Einspeisung des Solarstroms stabilisieren will. Erstmals wird ein Längsspannungsregler im Mittelspannungsnetz implementiert. „Er übernimmt automatisch den Ausgleich der Spannungsabweichungen und ist hier eine kostengünstigere Alternative zum klassischen Netzausbau“, erklärt Holger Geetz, Leiter Netztechnik WEMAG Netz GmbH. Neben Projektentwicklung und -umsetzung wird IBC SOLAR auch die technische Betriebsführung für die kommenden 20 Jahre übernehmen.

www.ibc-solar.de

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