E.ON: Solarstrom ohne Batterie speichern

Foto: E.ON SE

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E.ON bietet seinen Kunden jetzt an, den eigenen Solarstrom ohne die bisher übliche Batterie zu speichern. Ab sofort können die Besitzer von Photovoltaikanlagen ihre Energie direkt und ohne Limit in die E.ON SolarCloud einspeisen. Auf dieses virtuelle Stromkonto lässt sich nicht nur für den Energiebedarf zu Hause, sondern auch an anderen Orten zugreifen. E.ON wird die Produktneuheit zuerst auf den Energiemärkten in Deutschland und Italien anbieten. Eine Cloud-Lösung hat E.ON bereits seit einem Jahr im Programm, allerdings bisher ausschließlich in Verbindung mit dem Batteriespeicher E.ON Aura. Hierbei wird der eigene Solarstrom erst dann in die Cloud geladen, wenn der Aura-Speicher komplett gefüllt ist. Beim neuen System ist kein Speicher mehr erforderlich, Kunden sparen somit die Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten. Zudem haben sie die Möglichkeit, ein Stromguthaben für den Winter zu günstigen Konditionen anzusparen und sich zu 100 Prozent mit Solarstrom aus ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu versorgen. Wirkungsgradverluste gibt es nicht mehr, verspricht E.ON.

Mit der E.ON SolarCloud zielt E.ON auf ein großes Marktpotenzial. Allein im deutschen Markt gibt es heute mehr als 1,6 Millionen Betreiber von Solaranlagen. Nach Einschätzung von E.ON und auf Basis der Daten aus der Sunroof-Kooperation von E.ON und Google gibt es in Deutschland noch weitere 10 Millionen Dächer, die sich für die Installation von Photovoltaikanlagen eignen. E.ON bietet das Produkt in verschiedenen Konfigurationen an. In der Basisvariante in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage fallen monatliche Kosten von 30.99 EUR an. Kunden, die ihr System dennoch mit einer Batterie betreiben wollen, können diese Lösung auch weiterhin beziehen. Dazu setzt E.ON seine Kooperation mit dem deutschen Batterie-Hersteller SOLARWATT fort. E.ON wird das Angebot auch während der E-world vorstellen.

Stand 3-214

www.eon.com

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