E-Mobilität: Software von innogy unterstützt zielgerichteten Netzausbau

Das Interesse an Elektro-Mobilität wächst. Unsicherheit besteht allerdings häufig, wenn es um das konkrete „Wann“ oder „Wo“ geht. Vor allem die Verteilnetzbetreiber stellt das vor eine Herausforderung, müssen sie die Netze doch für die notwendige Ladeinfrastruktur ertüchtigen. Eine Software von innogy will nun erstmals fundierte Prognosen darüber ermöglichen, wo sich der Bedarf an Ladepunkten besonders stark entwickeln wird Bei der innogy-Tochter Westnetz, einem der größten deutschen Verteilnetzbetreiber, fließen die Prognosen des Tools bereits in die Ausbauplanung ein. Darüber hinaus konnte mit dem regionalen Versorger ELE (Emscher Lippe Energie GmbH), zuständig für die Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck, nun ein erster Referenzkunde gewonnen werden. Ulrich Köllmann, Geschäftsführer der ELE: „Die Planung des Netzausbaus ist ein langfristiges Geschäft, bei dem eine möglichst gute Datenbasis ganz besonders wichtig ist. Durch sehr detaillierte lokale Prognosen bietet uns das Werkzeug von innogy gute Möglichkeiten, das Netz in unserer Region dort zu ertüchtigen, wo wir zusätzlichen Bedarf erkennen. So wird es möglich, zielgerichteter und kosteneffizienter in Leitungen, Trafo-Stationen oder die intelligente Kommunikation des Netzes zu investieren. Im Rahmen des Projektes mit innogy fließen die Ergebnisse des Tools daher ab sofort auch in unsere Netzplanung ein“, so der Geschäftsführer des regionalen Versorgers, an dem innogy zu rund 50 Prozent beteiligt ist. Konkret verknüpft die Software von innogy die Daten des führenden deutschen Energieunternehmens mit soziodemografischen Daten wie Alter, Kaufkraft oder Technikaffinität, die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhoben werden. Als Ergebnis entstehen regionale Prognosen darüber, wie sich die Anzahl an Ladepunkten für E-Mobile kurz- bis mittelfristig entwickeln wird. In Quadranten von 100 x 100 Metern verdeutlichen sich dann sogenannte Hotspots, in denen der Bedarf an zusätzlicher Netz-Infrastruktur, als Folge von mehr Ladepunkten, besonders groß sein wird.

www.innogy.com

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