Mit „NanoBat“ zu verbesserten Batterie-Materialien

„NanoBat – Nanostrukturierte Batteriematerialien“ ist der Titel eines neuen Forschungsprojekts, bei dem in den kommenden drei Jahren verbesserte Materialien für Batterien entwickelt werden sollen. Federführend ist das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster, beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit knapp drei Millionen Euro.

Lithium-Ionen Batterien sind die Schlüsseltechnologie für Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung. Gefordert sind dabei Batterien mit möglichst hoher Energiedichte, Effizienz und Lebensdauer. Im Rahmen von NanoBat sollen Komponenten und Fertigungsprozesse zur Herstellung verbesserter Batterien entwickelt werden. Konkret geht es um Techniken zur Herstellung hochstabiler funktionaler und gleichzeitig ultradünner Beschichtungen von Anoden- und Kathodenmaterialien, die die Oberflächeneigenschaften der Aktivmaterialien optimieren und deren elektrochemische Eigenschaften entscheidend verbessern.

MEET und das Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich gehören zu den Ausrichtern der Tagung „Advanced Battery Power – Kraftwerk Batterie“ am 10. und 11. April in Münster. Expertinnen und Experten aus der Batterieforschung und -entwicklung stellen den Stand der Forschung vor und diskutieren Anwendungsfelder, innovative Materialien und neuartige Batteriesysteme.

www.fz-juelich.de

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