Baden-Württemberg fördert Photovoltaikanlagen und Speicher

Das baden-württembergische Umweltministerium hat ein Förderprogramm für die Jahre 2018 und 2019 in Höhe von gut zwei Millionen Euro gestartet. Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung für Privat-, aber auch Gewerbekunden sowie Kommunen und Gemeinden den Anreiz zu Investitionen in den Neubau von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen schaffen.

Die Landesregierung fördert nun die Speicher – in Verbindung mit dem Neubau einer Photovoltaikanlage – mit einem Festpreis je Kilowattstunde. Das heißt konkret, dass kleinere Speicher, die über eine Nennleistung von 30 Kilowatt peak verfügen, 2018 mit 300 Euro pro Kilowattstunde und größere mit 400 Euro pro Kilowattstunde gefördert werden. 2019 beträgt die Fördersumme allerdings nur noch 200 Euro für kleine Speicher und 300 Euro für große Systeme. Limitiert ist die Förderung auf 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Zusätzlich wird noch ein einmaliger Bonus in Höhe von 250 Euro für ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem gewährt. Der Antrag auf das Förderprogramm kann seit dem 1.März 2018 bei der L-Bank in Karlsruhe gestellt werden. Bei einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 90 Kilowatt peak und einem Speicher von rund 41 Kilowatt, könnte ein Unternehmen bis zu 16.500 Euro Förderung erhalten.

„Für viele Industrie- und Gewerbebetriebe sind Investitionen in Photovoltaikanlagen und zunehmend auch in Speicher bereits ohne Förderung wirtschaftlich. Mit der Anschubfinanzierung durch das Land kann aber für diejenigen eine wichtige Brücke gebaut werden, für die sich ein Speicher noch nicht oder nur ganz knapp rechnet.“, erklärt Peter Vest, Geschäftsführer des baden-württembergischen Photovoltaikanlagenbauers WIRSOL.

www.wirsol.com

Lesen Sie auch: