Premiere der Power2Drive Europe Conference: Ladeninfrastruktur, Technologietrends und Geschäftsmodelle

Elektromobilität und Ladeinfrastruktur stehen im Mittelpunkt der ersten Power2Drive, die vom 20. bis 22. Juni 2018 zeitgleich zur Intersolar und ees Europe in der Messe München stattfindet. Flankiert wird die neue Fachmesse von der Power2Drive Europe Conference am 19. und 20. Juni 2018.

Foto: Solar Promotion GmbH

Nach Einschätzung des Brancheninstituts CAM dürfte 2020 dürfte der weltweite Anteil an E-Autos bei Neuzulassungen bei zwei bis sechs Prozent liegen, 2025 könnten es bis zu einem Viertel sein, so die Marktforscher. In Deutschland soll mit dem 300 Millionen Euro umfassenden Förderprogramm des BMVI die Ladeinfrastruktur von derzeit rund 4.800 auf bundesweit 15.000 Ladesäulen (inklusive Schnellladesäulen) ausgebaut werden. Ladeinfrastruktursysteme, -konzepte und -technologien bergen demnach ein enormes Geschäftspotenzial. Mit der Integration der Systeme in bestehende Stromnetze steigen die Marktchancen zusätzlich. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Weiterentwicklung von Ladelösungen, die Netzintegration sowie die daran anknüpfenden Geschäftsmodelle sind daher die beherrschenden Themen der Power2Drive Europe Conference.

Hochkarätiges Programm an zwei Tagen Der erste Konferenztag thematisiert die übergreifenden Fragen rund um die Elektromobilität. Wie unterschiedliche Regularien das Marktgeschehen forcieren oder bremsen, ist Thema der Session „E-Mobility in the Political Context – Regulations, Status-Quo and Prognosis“. Die Referenten zeigen auf, wo wir aktuell stehen und welche Trends sich abzeichnen. In der Vortragsreihe „Overview of European Renewable E-Mobility“ im Anschluss werden in Fallstudien aus verschiedenen Elektromobilmärkte in Europa analysiert. Die Session „Business Models und Billing Models“ beleuchtet die wirtschaftlichen Aspekte der Elektromobilität.

Die Vorträge am zweiten Konferenztag gehen ins Detail. Unter der Überschrift „Renewable Energy and E-Mobility“ werden Konzepte und aktuelle Forschungsprojekte zur Integration von regenerativen Erzeugung und Elektromobilität behandelt – nicht nur für Photovoltaikunternehmen eröffnet sich hier ein zusätzliches Geschäftsfeld. Die Session „Charging Infrastructure Technology“ widmet sich Ansätzen, mit denen sich das Laden von Elektroautos optimieren lässt. Mittlerweile gibt es dazu vielfältige Lösungen auf dem Markt. Auf die Integration der Ladesysteme in bestehende Stromnetze geht die Session „Grid-Integration“ ein und greift gleichzeitig die Verknüpfung des Elektroautos als Batteriespeicher auf: Konzepte für netzdienliche Lösungen, Netzstabilisierung und Verbundspeicher werden hier diskutiert.

www.powertodrive.de

Lesen Sie auch: