Strom in Mecklenburg-Vorpommern am teuersten, in Bremen am günstigsten

12.02.2020 – Der Strom in Mecklenburg-Vorpommern ist so teuer wie nirgendwo anders in Deutschland. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh zahlt hier in der Grundversorgung durchschnittlich 1.687 Euro. Bei alternativen Stromanbietern kostet die gleiche Menge Strom durchschnittlich nur 1.416 Euro. Vergleichsweise teuer ist Strom außerdem in Thüringen, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Das geht aus einer Studie des Vergleichsportals Check24 hervor. Über die günstigsten Strompreise dürfen sich die Bremer freuen: Die Hanseaten zahlen für 5.000 kWh im Grundtarif im Durchschnitt nur etwa 1.410 Euro.

Durchschnittliche Stromkosten bei einem Verbrauch von 5.000 kWh pro Bundesland in Deutschland. Foto: Check24

Generell sei der Strom in den ostdeutschen Bundesländern im Schnitt rund drei Prozent teurer als in den westdeutschen Ländern, so die Studie. Grund dafür sind vor allem die unterschiedlich hohen Netznutzungsentgelte, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen.

Insgesamt haben zum Jahreswechsel 615 von 834 Grundversorgern ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt, obwohl Verbraucher bereits 2019 Rekordpreise zahlten. In den vergangenen Jahren stieg der Strompreis bei Grundversorgern insgesamt um 38 Prozent. Laut Check24 sei das Sparpotenzial für Verbraucher nach wie vor dann groß, wenn sie sich um einen Anbieterwechsel bemühen würden. Im Schnitt beträgt die Ersparnis durch einen Wechsel bei einem Verbrauch von 5.000 kWh 211 Euro bzw. 13 Prozent. Am meisten sparen Verbraucher durch einen Anbieterwechsel aktuell in Berlin, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. (jr)

www.check24.de

 

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