Rheinenergie mit leicht positivem Jahresergebnis 2019

23.06.2020 – Der Kölner Energieversorger Rheinenergie hat im Geschäftsjahr 2019 sein geplantes Jahresergebnis leicht übertroffen. Demnach liegt der Umsatz ohne Energiesteuer laut der vorgestellten Jahresbilanz 2019 bei rund 2,51 Milliarden Euro. Dies macht einen Anstieg um knapp 5,5 % zum Vorjahr aus.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA für das abgelaufene Geschäftsjahr, beträgt 221 Millionen Euro, gegenüber 235 Millionen Euro im Jahr 2018. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt im Berichtsjahr bei 172 Millionen Euro, gegenüber 185 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich für 2019 auf 158 Millionen Euro, gegenüber rund 169 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmensergebnis beträgt für das Jahr 2019 rund 148 Millionen Euro. Damit liegt es rund zwölf Millionen Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres (160 Millionen Euro).

Höhere Investitionen, Minus beim vertrieblichen Stromabsatz

Beim Investitionsvolumen ist mit 122 Millionen Euro ein deutliches Plus gegenüber 95 Millionen Euro im Jahr zuvor zu verzeichnen. Ausschlaggebend dafür waren laut dem Energieversorger Investitionen in die Infrastruktur, vor allem in die Netze.

Der vertriebliche Stromabsatz von 12,65 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2018 ist auf 11,79 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2018 zurückgegangen. Ursache ist im Wesentlichen nach Angaben von Rheinenergie ein Rückgang bei den Sondervertragskunden. Die Stromvermarktung aus Eigenerzeugung ließ sich indes um 1,3 Milliarden Kilowattstunden gegenüber 2018 auf 5,34 Milliarden Kilowattstunden steigern.

Weiterhin positiv entwickele sich das Direktvermarktungsgeschäft beim Strom, u.a. aus BHKW-Anlagen. Mit 427 Millionen Kilowattstunden gegenüber 386 Mio. kWh im Jahr 2018 festige sich die steigende Tendenz aus den Vorjahren. (ds)

www.rheinenergie.com

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