Neues Kompetenzzentrum für Kognitive Energiesysteme

10.08.2020 – In Kassel entsteht ein neues Kompetenzzentrum für Kognitive Energiesysteme (K-ES). Das Konzept für den Aufbau des K-ES wurde vom Fraunhofer IEE entwickelt.

Künstliche Intelligenz (KI) kommt in der Energiewirtschaft bisher vor allem bei Monitoring- oder Prognoseaufgaben zum Einsatz. Mit steigendem Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wird aber deutlich, dass KI künftig auch in großem Maßstab die Prozesse des Energiesystems steuern wird. Diese Einsatzfelder von KI erforscht das neue Kompetenzzentrum Kognitive Energiesysteme.

Konzepte und Anwendungen für die Wirtschaft

Kürzlich hat die Aufbauphase begonnen. Dabei geht es primär darum, ein Ökosystem für Innovationen zu schaffen und eine Community von Experten zu bilden. Der Schwerpunkt der Startphase liegt dabei auf der Rekrutierung von Wissenschaftlern und dem Aufbau von Kompetenzen.

Bis zur geplanten offiziellen Gründung steht zudem die Akquise von Partnern und Anwendungsprojekten aus der Wirtschaft im Vordergrund. Eine enge Verbindung mit der Energiebranche ist Teil des Konzepts: Zu den Dienstleistungen des K-ES für Energieunternehmen zählen Beratung und Konzeptionsstudien über Prototypen bis hin zu schlüsselfertigen Systemen.

In den nächsten zehn Jahren ist geplant, dass sich am K-ES rund 100 Experten mit den Disziplinen Data Science, Advances in Machine Learning, Recommender Systems und Digital Innovation Management beschäftigen. Derzeit sind 15 Mitarbeiter am Fraunhofer IEE in diesen Themenfeldern tätig. Anspruch der neuen Einrichtung sei es, eine der führenden Communities für KI in der Energiewirtschaft in Deutschland zu werden. (ds)

www.iee.fraunhofer.de

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