Vom Umspannwerk zum „Summspannwerk“

23.09.2020 – Die Netze BW und das Netzwerk Blühende Landschaft wollen die an Umspannwerken vorhandenen Grünflächen systematisch ökologisch aufwerten und die Anlagen zu für Insekten attraktiven „Summspannwerken“ machen. In Dornstadt bei Ulm fiel der Startschuss für das landesweite Projekt.

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Auf den Freiflächen des Umspannwerks Dornstadt soll es im Frühjahr blühen und summen. Bild: Netze BW GmbH/Andreas Martin

Neben den notwendigen Transformatoren und Schalteinrichtungen gibt es an Umspannwerken oft Grünflächen, die für Erweiterungen, als Ersatz oder aus Sicherheitsgründen frei bleiben. Die Netze BW will die ungenutzten Flächen nach und nach in bunte, artenreiche Blumenwiesen umwandeln – die Größe reicht dabei je nach Umspannwerk von 700 bis zu 10.000 Quadratmetern. Unterstützt wird der Netzbetreiber vom bundesweit aktiven Netzwerk Blühende Landschaft. Die initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Kulturlandschaft wieder für Bienen, Hummeln und Co. aufblühen zu lassen und arbeitet dabei unter anderem mit Landwirten, Kommunen und Naturschützern zusammen.

An vier Standorten der EnBW-Tochter wurde das Konzept im vergangenen Jahr bereits erprobt. Nach dem Startschuss in Dornstadt sollen ab jetzt jedes Jahr weitere Standorte hinzukommen. Von der Aussaat des jeweils speziell für die jeweilige Region zusammengestellten Saatguts bis zur (fast) selbständigen Blumenwiese dauert es dann noch einige Jahre.

www.netze-bw.de

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