Gründung der Westenergie AG am 1. Oktober 2020

30.09.2020 – Die Westenergie AG nimmt zum 1. Oktober 2020 ihre Arbeit auf. Die 100-prozentige E.ON-Tochter vereint mit ihren rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle regionalen Aktivitäten des Konzerns in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachen. Die Führung der Westenergie verantwortet ein vierköpfiger Vorstand: Katherina Reiche leitet das Unternehmen als Vorstandsvorsitzende, Achim Schröder ist Finanzvorstand, Harald Heß Technikvorstand und Oliver Henrichs Personalvorstand sowie Arbeitsdirektor. Aufsichtsratsvorsitzender ist Bernd Böddeling, Senior Vice President der E.ON SE für das deutsche Netzgeschäft.

Westenergie AG Gruendung

Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, und Achim Schröder, Finanzvorstand, bei der Auftakt-Pressekonferenz zur Westenergie AG in Essen. Bild: innogy Westenergie GmbH

Hervorgegangen aus dem Netzbereich der ehemaligen innogy SE betreibt Westenergie mit 180.000 km Strom-, 24.000 km Gas-, 5.000 km Wasser- und 10.000 km Breitbandnetzen im Westen Deutschlands. Damit versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 7,5 Millionen Menschen.Das Kerngebiet von Westenergie mit seinen 13 Regionalzentren reicht von Osnabrück im Norden bis Trier im Süden und von Wesel im Westen bis Arnsberg im Osten. Schwerpunkt des Geschäfts sind die mehr als 1.500 kommunalen Partnerschaften zur Versorgung der Menschen mit Energie sowie die 130 Beteiligungen an Stadtwerken und Netzgesellschaften.

Die Tochtergesellschaft Westnetz ist der größte Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Ihr Hauptsitz bleibt in Dortmund. Zur Westenergie gehören außerdem die Westenergie Metering, die Westenergie Breitband und die Westenergie Netzservice. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Entwicklung neuer Services und Produkte, um insbesondere im nicht-regulierten Geschäft weiter zu wachsen, so Westenergie. Dafür biete das Unternehmen individuelle Dienstleistungen sowie Netz- und Infrastrukturlösungen. Ein Beispiel dafür sind so genannte Smart Poles: Die intelligenten Straßenlaternen spenden nicht nur Licht, sondern können auch als Ladepunkt für Elektroautos dienen, per Sensorik ein intelligentes Parkraummanagement ermöglichen, Daten zur Luftqualität erheben oder ihr umliegendes Gebiet mit schnellem Internet per WLAN-Router versorgen. (ds)

www.westenergie.de

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