BNetzA berichtet über Versorgungsunterbrechungen Strom für 2019

28.10.2020 – Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt die Zahlen zu den Unterbrechungen der Stromversorgung für 2019 veröffentlicht. Demnach sank die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher im Vergleich zum Vorjahreswert um 1,71 Minuten auf 12,20 Minuten. Dies ist laut BNetzA die bisher geringste Ausfallzeit seit der ersten Veröffentlichung aus dem Jahr 2006.

Bundesnetzagentur erfasst Versorgungsunterbrechungen

Betreiber von Energieversorgungsnetzen berichten der Bundesnetzagentur jährlich über alle in ihren Netzen aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen, die länger als drei Minuten dauern. Der jeweilige Bericht enthält Zeitpunkt, Dauer, Ausmaß und Ursache der Versorgungsunterbrechungen.

Aus allen ungeplanten Unterbrechungen, die nicht auf Ereignisse der höheren Gewalt zurückzuführen sind, ermittelt die Bundesnetzagentur den sogenannten SAIDIEnWG (System Average Interruption Duration Index), der die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenen Letztverbraucher und Spannungsebene innerhalb eines Kalenderjahres widerspiegelt.

Für das Jahr 2019 haben 859 Netzbetreiber insgesamt 159.827 Versorgungsunterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung übermittelt. Auch die Anzahl der Versorgungsunterbrechungen stelle den geringsten Wert seit Beginn der Erhebung dar.

Ausfallauswirkungen in der Mittelspannung nehmen weiter ab

Die Auswirkungen von Ausfallzeiten im Verteilnetz haben bei allen ungeplanten Störungsanlässen abgenommen. Hierzu zählen unter anderem Ursachen aus vorgelagerten Netzen der Mittelspannung oder die sogenannten „atmosphärischen Einwirkungen“. Hierunter fallen beispielsweise Stürme, Hochwasser oder Schnee. (ds)

www.bundesnetzagentur.de

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