Anbindung von Leitstellen an Systeme für sicherheitskritische Dienste

01.12.2020 – Die TCCA (The Critical Communications Association) und der PMeV – Netzwerk Sichere Kommunikation (Bundesverband Professioneller Mobilfunk)) vereinbaren eine Kooperation zur Entwicklung einer Leitlinie für die Anschaltung von Leitstellen an Systeme für sicherheitskritische Dienste (MCX) in 4G/5G-Netzen. An diesem Projekt beteiligen sich auch mehrere internationale Leitstellenbetreiber.

Ausgangspunkt ist der identifizierte Bedarf an Richtlinien in Bezug auf die Nutzung von 3GPP-Standards für die Anschaltung von Leitstellen an Systeme für sicherheitskritische Breitbanddienste und -netze. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll ein „Implementation Guide for Control Rooms“ erarbeitet werden, dieser geht auf den TCCA Control Room Workshop Anfang 2020 zurück. Die Kernthese dieses Dokuments lautet, dass nur eine international abgestimmte und auf globalen Standards basierende Lösung wirtschaftlich attraktiv und zukunftsorientiert sei und Interoperabilität ermögliche.

Das Thema Leitstellenanbindung ist laut PMeV bei einsatz- und sicherheitskritischen Breitbandapplikationen von zentraler Bedeutung, um den wachsenden Bedarf an breitbandigen Diensten in missionskritischen 4G/5G-Netzen zu bedienen. Der PMeV vertritt die deutschen Interessen bei der Standardisierung einsatzkritischer Kommunikation und hat sich als Ziel gesetzt, die internationalen Entwicklungen in diesem Bereich mitzugestalten. (ds)

www.tcca.info
www.pmev.de

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