RWE: Windpark auf ehema-ligem Tagebaugelände

11.01.2021 – RWE möchte im Frühjahr 2021 mit dem Bau eines weiteren Windparks auf rekultiviertem Tagebaugelände beginnen, nachdem der Versorger bei der jüngsten deutschen Auktion für Windenergieanlagen an Land erfolgreich war: Der zukünftige Windpark „Bedburg A 44n“ liegt auf rekultiviertem Tagebaugelände an der gleichnamigen Neubaustrecke der Autobahn. Errichtet werden dort demnächst fünf Windkraftanlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 5,7 Megawatt (MW) Nennleistung und einer Nabenhöhe von 164 Metern. Sie sollen Anfang 2022 in Betrieb gehen.

RWE Renewables Windpark Königshovener Höhe Web
Der Windpark auf der Königshovener-Höhe soll die geplante Ressourcenschutzsiedlung mit erneuerbarer Energie versorgen. Bild: RWE

Das Projekt wird wie der benachbarte Windpark Königshovener Höhe (67,2 MW) ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt Bedburg (49 %) und RWE Renewables (51 %). Die Anteile am Windpark Bedburg A 44n sind identisch.

Vier der Windenergieanlagen werden mit der vorhandenen elektrischen Infrastruktur der RWE Power im Tagebau Garzweiler ins Netz der öffentlichen Versorgung einspeisen. Die fünfte Windenergieanlage soll den erzeugten Strom über die in Bau befindliche Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster ins Netz einspeisen. Dies ist ein Wohnungsbauprojekt mit 130 Einheiten, bei dem nicht nur das Energiekonzept, sondern auch die Architektur und das städtebauliche Programm innovativ sind. Es handelt sich um ein Verbundprojekt der Stadt Bedburg und RWE mit den Partnern E.ON, Westnetz und der Faktor-X-Agentur. (ds)

www.rwe.com

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