Tausende neue Glasfaser-Anschlüsse für München

22.01.2021 – Zum Jahreswechsel haben die Stadtwerke München (SWM) weitere 45.000 Haushalte in den Ausbaugebieten Milbertshofen-Freimann Süd, Siebenbrunn, Neupasing, Nymphenburg Nord, Oberföhring Ost und Mittersendling-Thalkirchen an ihre Telekommunikationstochter übergeben und damit die Schwelle von über 200.000 Wohn- und Geschäftseinheiten in der zweiten Ausbauphase (FTTB2) erreicht.

Der bayerische Glasfaseranbieter M-net stattet diese Anschlüsse nach und nach mit der notwendigen In-Haus-Technik aus und nimmt sie in Betrieb. Mit ihrem flächendeckenden Glasfasernetz wollen die SWM und M-net Ende 2021 mehr als 630.000 Münchner Haushalten und Unternehmen einen leistungsfähigen Internetanschluss bieten. Dies decke 70 Prozent der Münchnerinnen und Münchner sowie mehr als 80.000 Gewerbebetriebe ab.

Das Münchner Glasfasernetz wächst

In zwei Ausbauphasen – von 2010 bis 2013 und von 2016 bis Ende 2021 – statten SWM und M-net Haushalte mit einem zukunftsfähigen „FTTB“-Glasfaseranschluss bis ins Gebäude aus (FTTB: Fiber-To-The-Building, Glasfaser bis in den Keller). Im Rahmen der ersten Phase des Glasfaserausbaus wurde die Innenstadt innerhalb des Mittleren Rings mit ihren rund 400.000 Haushalten erschlossen. Die zweite Stufe des Ausbaus erreicht viele Stadtteile außerhalb des Mittleren Rings. In den Ausbau haben die SWM und M-net nach eigenen Angaben bislang einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag investiert. SWM und M-net untersuchen derzeit, wie weitere Gebiete in München als nächstes wirtschaftlich erschlossen werden können.

Höhere Bandbreiten mit G.fast Technologie und FTTH

Bei Bestandsbauten ist eine Erschließung per FTTB in der Regel die wirtschaftlich beste Lösung. Dabei setzt M-net auf Technologien wie das Übertragungsverfahren G.fast, um Kundenanschlüsse mit hohen und stabilen Bandbreiten zu ermöglichen. In Zukunft soll zunehmend die Erschließung per FTTH (Fiber-To-The-Home, Glasfaser bis in die Wohnung/Firma) in den Mittelpunkt der Ausbauaktivitäten rücken. Diese Technologie wird durch M-net und die SWM in Absprache mit den Eigentümern schon heute realisiert. Sie bietet sich insbesondere bei Neubauobjekten oder Sanierungen an, um hohe Versorgungssicherheit für die Zukunft zu erreichen.

Neben Tempo und Zuverlässigkeit hat die Glasfaser auch einen klaren ökologischen Vorzug gegenüber herkömmlichen Übertragungstechnologien: Die Übertragung von Licht bzw. Photonen ist deutlich energieeffizienter als die elektronische Datenübermittlung. Im Gegensatz zu Kupferleitungen ist das Glasfasernetz zudem unempfindlich für elektromagnetische Strahlung und somit zuverlässiger und sicherer. (ds)

www.m-net.de
www.swm.de/glasfaser

Share