Shell will ubitricity übernehmen

26.01.2021 – Der Ladeinfrastrukturanbieter ubitricity soll voraussichtlich eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Shell werden. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung soll die Vereinbarung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

ucitricity Laden Elektroauto Web
ubitricity richtet sich vor allem an Nutzer von E-Autos, die privat keine Lademöglichkeit haben. Bild: ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

ubitricity integriert Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in bestehende Straßeninfrastrukturen wie Laternenmasten und Poller („On-Street-Ladeoptionen“). Vor allem in Städten, wo ein Großteil der Anwohner keine Möglichkeit hat, privat zu laden, könne das Angebot von ubitricity den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug erleichtern. Das Berliner Unternehmen ist mittlerweile in zahlreichen europäischen Ländern aktiv und betreibt mit mehr als 2.700 eigenen Ladepunkten das nach eigenen Angaben größte öffentliche Ladenetz in Großbritannien.

Mit der Übernahme will Shell die Expansion auf dem On-Street-Lademarkt vorantreiben und das Ladeangebot ausbauen. Dieses umfasst laut Shell aktuell mehr als 1000 Schnell- und Ultraschnell-Ladepunkte an rund 430 Shell Tankstellen plus weltweit mehr als 185.000 Ladepunkte an unterschiedlichen Standorten, etwa auf Tankstellen, an Autobahnen und Elektro-Hubs. (ds)

www.shell.de
www.ubitricity.com

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