HanseWerk rollt LoRaWAN-Netz aus

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Für die Installation der LoRaWAN-Antennen nutzt das HanseWerk überwiegend Strommasten, Umspannwerke oder Ortsnetzstationen von SH Netz. Bild: HanseWerk AG

01.02.2021 – Der Energieversorger HanseWerk hat damit begonnen, die flächendeckende Funktechnologie in Schleswig-Holstein auszurollen. In diese sogenannte LoRA-WAN-Funkstrecke können Kommunen Smart City-Technologien einbinden. Mehr als 60 Antennen hat das Unternehmen bereits installiert, 400 weitere folgen im Laufe des Jahres. Unterstützt wird das HanseWerk dabei von der Unternehmenstochter Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), die die Installation vor Ort übernimmt.

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Die smarten Anwendungen können über eine Smartphone-App gesteuert werden. Bild: HanseWerk AG

Kommunen können dabei von smarten Anwendungen wie zum Beispiel einem Energiemonitoring, Luftgütesensoren, Parkplatzmonitoring, Füllstandsmelder für Mülltonnen oder Kontaktsensoren für Fenster und Türen profitieren.

Wie HanseWerk mitteilt, haben bereits rund 50 Kommunen und Unternehmen ihr Interesse bekundet, das LoRaWAN-Netz nutzen zu wollen. Mit dem lizenzfreien Funkstandard können Messdaten über weite Strecken mit geringem Energieaufwand übertragen werden. Die in ein LoRaWAN-Netzwerk eingebundenen Geräte kommen in der Regel mit handelsüblichen Batterien über mehrere Jahre aus. LoRaWAN eröffnet damit ein enormes Potenzial für Smart City-Anwendungen im ländlichen Bereich.

Gestartet ist der Rollout in den beiden Pilot-Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Pinneberg. Damit das gesamte Bundesland weitestgehend über LoRaWAN abgedeckt ist, wird das Unternehmen neben den 400 Antennen in diesem Jahr bis 2024 etwa 600 weitere verbauen lassen. Dabei nutzt HanseWerk überwiegend SH-Netz-Standorte wie Strommaste, Umspannwerke oder Ortsnetzstationen. (ds)

www.hansewerk.com

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