PMeV: Breitbandlösungen für KRITIS

5G, Funkmast, Berliner Stadteil Schmoeckwitz, 50 Meter hoher Mobilfunkmast von Telefonica und Vodafone
Bild: picture alliance / Global Travel Images | Global Travel Images

03.02.2021 – Der Bundesverband Professioneller Mobilfunk (PMeV) – NETZWERK SICHERE KOMMUNIKATION hat einen Arbeitskreis zu Breitbandlösungen für Kritische Infrastrukturen (KRITIS) und Unternehmen gegründet. Der Arbeitskreis versteht sich als Plattform für den fachlichen Austausch und den gemeinsamen Auftritt von Anbietern und Anwendern von Breitbandanwendungen des Professionellen Mobilfunks (PMR). Er setzt den Dialog des PMeV mit Anwenderverbänden, Regulierung und Politik auch im Breitbandsegment fort. In der konstituierenden Sitzung wurde Dr. Frederik Giessing, Geschäftsführer des PMeV-Mitgliedsunternehmen 450connect, zum Leiter des Arbeitskreises gewählt.

Weichenstellung für geschäftskritische Breitbandanwendungen

Die Gründung des Arbeitskreises erfolgt in einer wichtigen Phase für die künftige Nutzung von PMR-Breitbandlösungen: So hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) Ende 2019 Frequenzspektrum im Bereich von 3,7 – 3,8 GHz für dedizierte, lokale Breitbandnetze zugeteilt. Energieversorger, Industrie sowie kleine und mittlere Unternehmen können in diesem Frequenzbereich eigene Kommunikationsnetze – auch als Campus-Netze bekannt – auf Basis von 4G/LTE und der kommenden Mobilfunkgeneration 5G errichten. Den kritischen Infrastrukturen (KRITIS) stehen darüber hinaus ab 2021 Frequenzen für breitbandige Anwendungen im Bereich 450 MHz zur Verfügung, die sie für die Digitalisierung der Energiewende nutzen wollen. (ds)

www.pmev.de

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