Ökologischer Mehrwert durch Freiflächenanlagen?

04.02.2021 – Das Forschungsprojekt mit dem Namen EULE (Evaluierungssystem für eine umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende) im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll Aufschluss über die Doppelnutzung von Ackerflächen bringen. Ein Auditsystem soll den ökologischen Mehrwert von Photovoltaik-Freiflächenanlagen überwachen.

Solaranlage picture alliancedpadpa-Zentralbild Patrick Pleul Web
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

Gezielte Förderung für ökologische Maßnahmen

Die Grundidee ist, Betreiber von Freiflächen Photovoltaikanlagen dazu zu bringen, mehr als die gesetzlichen Vorgaben bezüglich Naturschutzes und ökologischer Ausgleichsflächen zu verfolgen. Damit sich diese Bemühungen für die Anlagenbetreiber auch wirtschaftlich rentieren soll es eine Entlohnung geben, die über die eigenen Kosten hinausgeht.

Auch für die Liechtensteiner Sun Contracting AG ist dieses Forschungsprojekt als Betreiber von PV-Freiflächenanlagen interessant. Seit Anfang 2019 konnte Sun Contracting in Deutschland 72 Photovoltaikanlagen, die als Photovoltaik Contracting projektiert sind, in Betrieb nehmen – das ist eine gesamte Photovoltaikleistung von rund 37.125 kWp, die ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Photovoltaik Contracting – was ist das?

Beim Photovoltaik Contracting mietet Sun Contracting eine leerstehende Dachfläche, errichtet und betreibt darauf eine Photovoltaikanlage. Die Kosten für Material, Montage und laufende Instandhaltung trägt ebenfalls die Sun Contracting Gruppe. Der Besitzer der Dachfläche erhält monatliche Mietzahlungen. Der produzierte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, wofür Sun Contracting eine Einspeisevergütung erhält. (ds)

www.sun-contracting.com

Share