COVID-Prävention in Smart Buildings

10.02.2021 – COPA-DATA will mithilfe seiner Softwareplattform zenon die Maßnahmen für die COVID-Prävention in Gebäuden digitalisieren.

Je nach Anzahl der Personen, die sich im Raum befinden, variieren die optimalen Lüftungszeiten, um die Aerosolbelastung zu reduzieren. Mittels Sensoren wird die Luftqualität in Büro- und Produktionskomplexen, Schulen oder öffentlichen Gebäuden gemessen. zenon erfasst die Daten und wertet sie in Echtzeit aus. Wird der in zenon vordefinierte Grenzwert überschritten, erhält der Nutzer über das Dashboard und die mobilen Dienste die Information, dass der Raum gelüftet werden muss. In Gebäuden, in denen die Fenster automatisiert gesteuert sind, lässt sich der Lüftungsvorgang digitalisiert durchführen. Mit der Softwareplattform werden auch Messwerte für die Raumtemperatur erfasst, um die Räume zwischen den Lüftungszyklen effizient zu beheizen. Durch die Auswertung der digitalen Daten kann neben dem Infektionsschutz der Grundstein für eine bewusste CO2-Reduktion der Gebäudeemission gelegt werden.

COPA DATA Dashboard_Medienkontrolle
Über ein Dashboard lässt sich die Luftqualität in allen Räumen übersichtlich kontrollieren. Grafik: Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH

Zutritte regulieren, Mindestabstand garantieren

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Prävention von Ansteckungen ist die Einhaltung des Mindestabstands. Dazu gibt es Regelungen, wie viele Personen sich gleichzeitig in bestimmten Gebäudebereichen aufhalten dürfen. Viele Gebäude verfügen über Zutrittssysteme, die Daten über Ein- und Austritte erfassen und Besucherströme lenken. Mit dem Einsatz von zenon können dynamische Grenzwerte für die zulässige Anzahl an Personen festgelegt werden, die sich in bestimmten Gebäudebereichen oder im gesamten Gebäude gleichzeitig aufhalten dürfen. Um stets unter den definierten Höchstwerten bei der Anzahl der erlaubten Personen in einem Gebäudebereich zu liegen, werden die Drehtüren oder Zutrittsschleusen situativ gesteuert. Dadurch werden Ansammlungen gezielt vermieden.

COPA DATA Vereinzelungsanlage
Vereinzelungsanlagen dienen nicht nur der Sicherheit im Allgemeinen, sondern können auch zur COVID-Prävention beitragen, wenn die Daten über Zutritte erfasst und zentral gesteuert werden. Grafik: Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH

Die Orchestrierung der Daten in zenon gibt den Verantwortlichen einen genauen Überblick, wie viele Personen sich in welchem Gebäudebereich aktuell aufhalten und in welchem Segment die Grenzwerte annähernd erreicht sind. So lässt sich das Infektionsrisiko von Besuchern verringern. Zur Einhaltung geltender Vorgaben werden die erfassten Daten als Nachweis in digitaler Berichtsform grafisch und textuell bereitgestellt. (ds)

www.copadata.com

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