EnBW und Energiekontor: PPA für Solarpark

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Mit dem geschlossenen Stromabnahmevertrag soll gezeigt werden, dass große Solarparks ohne staatliche Förderung in Deutschland realisiert werden können. Bild: EnBW Energie Baden-Württemberg AG

10.02.2021 – Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Energiekontor AG haben einen von Energiekontor geplanten Solarpark einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement / PPA) abgeschlossen. Der in der Gemeinde Dettmannsdorf in Mecklenburg-Vorpommern, östlich von Rostock geplante Solarpark, den Energiekontor bauen wird, soll mit einer installierten Leistung von circa 52,3 Megawatt jährlich rund 55,5 Gigawattstunden Strom produzieren. Das reiche aus, um den jährlichen Strombedarf von rund 18.500 Haushalten zu decken. Der Baubeginn ist für Herbst 2021 geplant. Die Inbetriebnahme soll im zweiten Quartal 2022 erfolgen.

Der nun zwischen EnBW und Energiekontor geschlossene Stromabnahmevertrag ist der zweite zwischen den beiden Partnern. Der in 2019 abgeschlossene PPA war nach Angaben der beiden Unternehmen der erste seiner Art in Deutschland. Ein PPA ermöglicht, dass Energiekontor den Solarpark ohne EEG-Förderung bauen und betreiben kann. Die jüngste Vereinbarung sieht vor, dass EnBW 100 Prozent des Stroms zum Festpreis abnehmen wird. Im Rahmen der vereinbarten Vertragslaufzeit von 15 Jahren gehen die beiden Unternehmen von einer insgesamt produzierten Strommenge von rund 830 Gigawattstunden aus.

Unterstützung seitens aller Beteiligter

Neben den Vertragsparteien werde das Projekt auch von allen projektrelevanten Partnern befürwortet. Dies hänge mit den jeweiligen Vorteilen zusammen: Zum einen werden ortsansässige gemeinnützige Organisationen unterstützt, zum anderen werden lokale Agrarunternehmen durch laufende und langfristige Pachteinnahmen gestärkt. Die Gemeinde erzielt Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen und für lokale Unternehmen ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten. (ds)

www.enbw.com
www.energiekontor.de

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