Mehr Transparenz für Stromkunden

Stromkosten Stromrechnung picture alliance dpa-tmn Catherine Waibel Web
Vertreter der Ökostrom-Branche begrüßen den Vorschlag des BMWi s zur transparenteren Kennzeichnung von Stromprodukten. Bild: picture alliance / dpa-tmn | Catherine Waibel

10.02.2021 – Auf jeder Stromrechnung wird heute ein großer Anteil Ökostrom ausgewiesen. Für die meisten Tarife kaufe der Versorger für seine Kunden aber viel weniger oder sogar gar keinen Strom aus Erneuerbaren Energien ein. Die Ökostrom-Anbieter LichtBlick, EWS Schönau, Greenpeace Energy und NATURSTROM begrüßen deshalb einen Gesetzentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), der mehr Transparenz für Stromkunden schaffen will.

Die geltende Kennzeichnungspflicht vermische den vier Unternehmen zufolge die Angaben zum Stromeinkauf des Versorgers mit einem rechnerisch ermittelten Wert, wie viel EEG-Strom Kunden über die Zahlung der EEG-Umlage finanzieren.

Mit der bevorstehenden Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes schlägt das Wirtschaftsministerium nun eine Reform der Kennzeichnung vor. Künftig sollen Versorger auf Stromrechnungen ihren tatsächlichen Energieeinkauf transparenter darstellen. Künftig sollen Kunden besser nachvollziehen können, aus welchen Quellen ihr Versorger den Strom einkauft. (ds)

www.lichtblick.de
www.ews-schoenau.de
www.greenpeace-energy.de
www.naturstrom.de

Share