Gründung der Digital Grid Initiative

03.03.2021 – Digitale Lösungen für das Stromnetz der Zukunft und deren Nutzen bekannter machen – so lautet das Ziel der Digital Grid Initiative, zu der sich neun Unternehmen aus Deutschland, der Schweiz, Norwegen und Österreich zusammengeschlossen haben.

Sie reagieren damit nach eigenen Angaben auf eine im Markt vorhandene Unsicherheit, was neue Technologien, deren Vorteile und Einsatzmöglichkeiten betrifft. Die Initiative richtet sich an Netzbetreiber, Verbände und Regulierungsbehörden und soll den Austausch untereinander fördern. Adaptricity, depsys, enersis, envelio, Greenbird, Gridhound, SMIGHT, Venios und Zaphiro haben die Initiative ins Leben gerufen.

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Bild: SMIGHT EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Zunehmende Komplexität und Unsicherheit hemmen Digitalisierung

Sichere und wirtschaftliche Netzprozesse effizient abzuwickeln, gestaltet sich für Netzbetreiber sowie Verbände und Regulierungsbehörden zunehmend komplexer. Gleichzeitig herrsche den Partnerunternehmen zufolge durch den nach wie vor geförderten klassischen Netzausbau eine große Unsicherheit beim Einsatz neuer, digitaler Lösungen. Andere Lösungen, die aktuelle und zukünftige Anforderungen der Netze adressieren, seien bei Verteilnetzbetreibern und Regulierung gegenwärtig zu wenig sichtbar, wie die Initiatoren konstatieren.

Durch den Zusammenschluss könnten alle Kundenbedürfnisse entlang der Wertschöpfungskette abgedeckt und passende Lösungen angeboten werden. Die Digital Grid Initiative versteht sich als offenes und lernendes Netzwerk ohne formale Organisationsform, in dem der Austausch über konkrete Erfahrungen bei Planung, Implementierung und Betrieb neuer Lösungen zwischen den Netzwerkpartnern und mit der Branche gefördert werden soll. (ds)

www.digitalgridinitiative.org

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