Post-EEG-Betrieb mit Solarpaket

03.03.2021 – Für den Weiterbetrieb von Photovoltaik-Anlagen nach dem Auslaufen des EEG-Förderanspruchs bieten die Städtischen Werke die Umrüstung der Solaranlage hauptsächlich für die Eigenversorgung des Haushaltes an. Lediglich der nicht selbst verbrauchte Strom wird dann vom Netzbetreiber vergütet. Im Rahmen des „Solarpaket 20plus“ bietet der Kasseler Versorger zehn Euro feste Vergütung pro Kilowatt installierter Anlagenleistung und Jahr an, zudem wird das Paket mit einem Öko-Stromliefervertrag kombiniert.

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Das Solarpaket 20plus der Städtischen Werke will einen möglichst hohen PV-Eigenverbrauch im Haushalt ermöglichen. Bild: Nullplus/Razvan Chisu – stock.adobe.com
Durch die EEG-Novelle 2021 hat die Bundesregierung eine Anschlussregelung für die betroffenen EEG-Anlagen geschaffen. Demnach erhalten Anlagenbetreiber vom örtlichen Netzbetreiber eine Einspeisevergütung, die dem sogenannten Referenzjahresmarktwert abzüglich der Vermarktungskosten für den erzeugten Strom entspricht.

Um die eigenen Energieflüsse zu visualisieren und zu monitoren, können die Anlagenbesitzer wahlweise ein intelligentes Energiemanagementsystem nutzen. Hier können sie auch eine mögliche Anlagenerweiterung simulieren oder ein künftiges E-Auto integrieren. (ds)

www.sw-kassel.de

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