Österreichische Post setzt auf Lastmanagement

17.03.2021 – An über 130 Standorten der Österreichischen Post AG werden mehr als 2.400 AC- und DC-Ladepunkte installiert und mit dynamischem Lastmanagement gesteuert. Um die Netzanschlusskosten zu minimieren und alle Fahrzeuge bedarfsgerecht mit ausreichend Strom zu laden, kommt das herstellerneutrale Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot vom Technologieunternehmen The Mobility House zum Einsatz.

Osterreichische Post E-Auto Mobility House Web
Bild: The Mobility House GmbH/Fotografin Stefanie J. Steindl

Aktuell sind die Elektrofahrzeuge nach Angaben der Österreichischen Post bereits in der Lage, rund 80 Prozent aller Zustellbezirke in ganz Österreich zu bedienen. Damit an allen Standorten der verfügbare Netzanschluss nicht überlastet wird und dennoch alle Fahrzeuge morgens voll geladen sind, wird das Laden der Elektroautos durch ChargePilot entweder zeitlich gestaffelt oder gedrosselt.

Dabei berücksichtigt die Lösung zusätzlich alle weiteren Stromverbraucher am jeweiligen Standort. Somit werden nicht nur die laufenden Betriebskosten niedrig gehalten, sondern es wird auch ein teurer Netzausbau vermieden. Darüber hinaus gestattet das System das priorisierte Laden bestimmter Fahrzeuge, damit z.B. die notwendige Reichweite einzelner Transporter gewährleitet werden kann. Das System erhöhe laut The Mobility House auch die Betriebssicherheit, da zukünftig potentielle Ausfälle sofort erkannt würden. (ds)

www.mobilityhouse.com

Share