Netzanschluss effizienter nutzen

31.03.2021 – Die Solarfirma Schoenergie hat eine intelligente Steuerung entwickelt, mit der Unternehmen ihren Netzanschluss besser ausnutzen können. Die neue Software regelt nach Herstellerangaben sämtliche Verbraucher und versorgt Elektrofahrzeuge, Heiz- und Kühlsysteme mit überschüssigem Sonnenstrom. So kann man beispielsweise die Elektrofahrzeuge laden, wenn die Produktion heruntergefahren ist. Bei einem großen Solarstromangebot in den Mittagsstunden lässt sich die Kühlung hochfahren.

Schoenergie Lastmanagement Web
Mit der dynamischen Laststeuerung wird der Eigenverbrauch erhöht, die Lastspitzen werden gekappt. Bildquelle: Schoenergie GmbH

Über 100 Ladesäulen steuern

Für angebundene Ladepunkte hat Schoenergie ein dynamisches Ladekonzept entwickelt, das Solarstromanlagen und Batteriespeicher einbindet und die verfügbare Ladeleistung dynamisch an den aktuellen Stromverbrauch des Gebäudes anpasst.

Über eine App kann man der Solarfirma zufolge mit der Software über 100 Ladesäulen steuern. Das Ladeprofil und die Priorisierung der Elektrofahrzeuge können über die Nummernschilder oder eine Kartenautorisierung erkannt werden. Die verwendete Hardware sei kompatibel mit Ladestationen von wallbe, Phoenix, KEBA und Schoenergie.

Beispielrechnung

Urch das intelligente Energiemanagement könnten Unternehmen die Kosten für die EEG-Umlage und für die Bereitstellung der Netzanschlussleistung deutlich reduzieren, wie eine Beispielrechnung des Unternehmens verdeutlicht: Bei einem Nutzer mit Lastspitzen von 400 kW und einer durchgängig benötigten Last von 200 kW würden zum Beispiel schon 20 Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit je 22 kW (Gesamtlast von 440 kW) den Netzanschluss überlasten. Die Steuerung von Schoenergie vermeide somit die zusätzlichen Netzgebühren in Höhe von durchschnittlich 100 Euro pro Kilowatt – im Beispielfall also Netzanschlussgebühren in Höhe von 4.400 € pro Jahr. (ds)

www.schoenergie.de

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