Joint Venture für Onshore-Projektierung und Betrieb

Alterric_Gruendung
(von links) Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender EWE AG, präsentiert gemeinsam mit Heiko Janssen, Vorstandsvorsitzender Aloys Wobben Stiftung, die Marke Alterric. Quelle: EWE AG/Aloys Wobben Stiftung

01.04.2021 – Die Aloys Wobben Stiftung (AWS) und die EWE AG haben ihr Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Alterric für die Projektierung und den Betrieb von Onshore-Windenergieprojekten gegründet. Erklärtes Ziel ist es, sich in den kommenden Jahren zu einem führenden Erzeuger von regenerativem Strom in Deutschland und Frankreich zu entwickeln und auch in weiteren Ländern zu wachsen. An Alterric halten AWS und EWE jeweils 50 Prozent der Anteile.

Die Gesellschafter haben in ihr Joint Venture mit rund 200 Beschäftigten die Bestandswindparks und Onshore-Projekte von ENERCON und EWE eingebracht. Alterric verfügt laut den Gesellschaftern zum Start über mehr als 2.300 Megawatt installierte Leistung im Bestand und eine Projektpipeline von mehr als 9.400 Megawatt. Ziel ist es, mehr als 200 Megawatt Zubau jährlich zu realisieren und den Bestand auf bis zu 5 Gigawatt in 2030 zu steigern. Bis zum Jahr 2030 sind Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund vier Milliarden Euro vorgesehen.

Neben der Erweiterung des eigenen Anlagenbestands in den Kernmärkten will Alterric auch Kundenprojekte entwickeln. Alterric agiert eigenständig und ist nicht in die Organisationsstrukturen der Muttergesellschaften eingebunden. Für das Unternehmen wurde dementsprechend eine eigene Marke entwickelt. Bei der Realisierung seiner Projekte verfolgt Alterric nach eigenen Angaben einen herstellerunabhängigen Ansatz. Die unternehmerische Führung liegt bei EWE, den Vorsitz des Aufsichtsrates stellt die Aloys Wobben Stiftung. (ds)

www.alterric.com

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