enwag: Ladestromtarif nach §14a EnWG

06.04.2021 – Die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) hat einen netzdienlichen Ökostrom-Tarif für private Wallboxen entwickelt.

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Ulrich Engelmann aus Wetzlar lädt sein E-Auto jetzt an seiner eigenen Säule: Er hat die Ladebox der enwag in seinem Eigenheim installiert. Foto: enwag energie- und wassergesellschaft mbh

Die Nutzung des Tarifs „WetzlarLadeStrom“ ist mit dem Einbau eines separaten Stromzählers inklusive Schaltgerät verbunden. Er gibt der enwag die Möglichkeit, die Energiezufuhr kurzzeitig zu unterbrechen, wenn die Auslastung des Netzes gerade besonders hoch ist. „Dies geschieht aber maximal zweimal täglich und nie länger als eine halbe Stunde. Das Aufladen eines Stromers ist trotzdem gesichert“, erläutert enwag-Vertriebsleiter Stefan Seißler.

Grundlage für den speziellen Stromtarif isst § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), wonach E-Autos zu „steuerbaren Verbrauchseinrichtungen“ zählen. Indem sie den Tarif in Verbindung mit dem Zähler nutzen, sparen E-Mobilisten enwag zufolge nicht nur Ladekosten, sondern leisten einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Wie der kommunale Energieversorger mitteilt, ist dieser bis zu 19 Prozent günstiger im Vergleich zum Ökostromtarif für Haushaltskunden. Laut einer Beispielrechnung könnten demnach E-Mobilisten, die im Jahr rund 15.000 Kilometer fahren, mit diesem Tarif etwa 176 Euro sparen. (ds)

www.enwag.de

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