SPIE erweitert österreichisches Umspannwerk

08.04.2021 – Der österreichische Strom-, Gas- und Wärmeversorger Netz Niederösterreich beauftragt SPIE mit der Erweiterung der 110-kV-Schaltanlage für das bestehende Umspannwerk Neusiedl an der Zaya. Mit dem Vorhaben soll die Einspeisekapazität für erneuerbare Energien im Netz erhöht und der Stromtransport ermöglicht werden. Die Arbeiten starteten im März dieses Jahres. Die Anlage wird voraussichtlich im Sommer 2022 in Betrieb genommen.

Umspannwerk Neusiedl_Copyright SPIE Web
Mit der Erweiterung des Umspannwerks will SPIE mehr Kapazität für die Netzeinspeisung aus erneuerbaren Energieträgern schaffen. Bild: SPIE Gruppe

Erweiterung ermöglicht zusätzliche Einspeisung erneuerbarer Energie

SPIE CEA, eine österreichische Tochtergesellschaft von SPIE Deutschland & Zentraleuropa, ist bei dem Projekt als Auftragnehmer für das Engineering, die Lieferung sowie die betriebsbereite Montage und Inbetriebsetzung der 110-kV-Schaltanlagenerweiterung inklusive der zugehörigen Infrastruktureinrichtungen verantwortlich. Zur zusätzlichen Aufnahme von Netzeinspeisungen aus erneuerbaren Energieträgern wird das bestehende Umspannwerk um drei weitere 110-kV-Leitungsabzweige, einer 110-kV-Kupplung sowie zwei 110-kV-Umspanner inklusive zugehöriger 30-kV-Schaltanlage und zugehörigem Schalthaus erweitert. SPIE erweitert das Umspannwerk im laufenden Betrieb, um dadurch die unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen.

Möglichkeit für den Stromtransport schaffen

Darüber hinaus installiert das SPIE-Team zwei Phasenschieber-Abzweige als Schnittstelle zwischen dem 110-kV-Netz der Netz Niederösterreich und dem 380-kV-Netz der Austrian Power Grid. Die Schnittstelle dient zum Abtransport der elektrischen Energie aus den Erzeugungsanlagen im Weinviertel in das überregionale 380-kV-Netz. (ds)

www.spie.de

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