KKI: 10-jähriges Bestehen

19.05.2021 – Seit zehn Jahren ist die KKI – Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH ein zertifiziertes Dienstleistungsunternehmen in den Themenfeldern rund um Bereitschaftsdienst und (Ent)Störungsmanagement in der Energie- und Wasserwirtschaft. Kernkompetenzen sind nach eigener Darstellung die Meldestellen-Dienstleistung, Beratung und das Technische Sicherheitszentrum als Schulungsstätte zum Löschen von Gasbränden – ein fortführender Lernprozess mit Wissen und tagesaktuellen Erkenntnissen von der Basis.

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KKI-Geschäftsführerin Andrea Pieper. Foto: KKI – Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH

Zu den Kunden zählen Stadtwerke, Netzbetreiber und Wasser-/Abwasserverbände. Die branchenbedingten Rahmenbedingungen durch Energiewende, technischer Fachkräftemangel und Veränderungen von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflussen dem KKI zufolge das Alltagsgeschäft.

Bundesweit agierender Dienstleister

Die Unterstützungsleistung durch Dienstleister ist eine Möglichkeit, wie die jährlich wachsende Zahl an Neukunden in der Meldestelle zeigt. Während vor zehn Jahren hauptsächlich Störungsanrufe aus Berlin und Brandenburg eingingen, seien es laut KKI mittlerweile jährlich über 50.000 Anrufe und Systemmeldungen aus Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Durch die spartenübergreifende Betrachtung der Kernmedien Strom, Gas, Fernwärme sowie Trink- und Abwasser gilt die KKI als Expertin rund um Störungsmanagement und Bereitschaftsdienst in der Energie- und Wasserwirtschaft. „In den letzten Jahren wurde dies vermehrt z.B. durch Elektroladesäulen, Contracting-Anlagen und weitere Energiedienstleistungen der Energie-Mixe ergänzt. Dieses Wissen geben wir in unserer Beratung weiter und unterstützen unsere Kunden für die optimale Organisation ihres Entstörungsmanagements. Mit der Meldestelle bieten wir unseren Kunden dafür ein unterstützendes Organisationselement“, so Andrea Pieper, seit 2017 KKI-Geschäftsführerin.

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Arbeitsplatz in der Zentralen Meldestelle. Foto: KKI – Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH

Fokus liegt auf Zentraler Meldestelle

Seit der KKI-Neuausrichtung 2017 liegt der Fokus auf der Zentralen Meldestelle, die je nach Tageszeit etwa 450 Spezialisten ihrer Kunden zur Entstörung bundesweit koordiniert. Sie nimmt die Störungs- und Ereignismeldungen rund um die Uhr und gemäß dem Technischen Sicherheitsmanagement (TSM) von inzwischen fast 30 Kunden entgegen, disponiert und alarmiert deren Entstörungsdienste, die dann zu Einsätzen in den jeweiligen Kunden-Regionen ausrücken. Und das rund um die Uhr und gemäß dem Technischen Sicherheitsmanagement (TSM). Nach derzeitigem Kenntnisstand wohnen knapp 6 Millionen Bürgerinnen und Bürger in den Netzgebieten der KKI-Kunden.

Auch zukünftig wolle die KKI weitere Meldestellenkunden gewinnen und hier beraten. „Der Entstörungsdienst braucht Personal. Der zunehmende Mangel an operativ-technischen Kräften wird dazu führen, dass sich Unternehmen Gedanken machen müssen, wie sie ihr Entstörungsmanagement absichern. Dabei können wir sie nicht nur beraten, sondern mit unserer Meldestelle auch praktisch unterstützen“, führt Andrea Pieper aus.

Das Technische Sicherheitszentrum in Berlin-Mahlsdorf habe sich laut KKI deutschlandweit zu einer der modernsten Simulationsanlagen zum Löschen von Gasbränden etabliert. Pro Jahr werden hier durchschnittlich 1.500 Teilnehmende praktisch qualifiziert, Tendenz weiter steigend. Geschult wird rund um das Thema Arbeits- und Baustellensicherheit.

Auch im Schulungszentrum zeige sich zunehmend der hierzulande herrschenden Fachkräftemangel. „Zu uns kommen bereits heute zahlreiche medienfremde wie auch ausländische Fachkräfte, die wir zu deutschen Standards in der Arbeits- und Baustellensicherheit schulen. Dieser Trend wird weiter zunehmen“, so die KKI-Geschäftsführerin. (ds)

www.kki-gesellschaft.de

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