GWAdriga feiert fünfjähriges Bestehen

28.05.2021 – In den letzten fünf Jahren habe GWAdriga, Dienstleister für die Gateway-Administration und das Messdatenmanagement, Prozesse in der Gateway-Administration ans Laufen gebracht und massentauglich gemacht, wie das Berliner Unternehmen anlässlich des fünfjährigen Bestehens verkündet. Hinsichtlich der Stückzahlen könne GWAdriga einen Anstieg verzeichnen. Wurden im Jahr 2020 erst insgesamt 1.000 Smart Meter-Gateways in Betrieb genommen, seien es inzwischen vierstellige Stückzahlen jeden Monat.

Die Verzögerungen beim Smart Meter-Rollout habe man dafür genutzt, die Grundlagen für die Umsetzung datenbasierter Mehrwertdienste zu legen. Jetzt wolle man gemeinsam die Infrastruktur mit intelligenten Messsystemen (iMSys) für den Massen-Rollout gemeinsam mit WWN, RheinEnergie, EWE Netz und weiteren Kunden umsetzen.

Die Laborwand für das Mehrsparten-Metering bei GWAdriga

Die Laborwand für das Mehrsparten-Metering bei GWAdriga. Foto: GWAdriga GmbH & Co. KG

Komplexität der Anwendungsfälle nimmt zu

„Die technische Infrastruktur der intelligenten Messsysteme funktioniert. Jetzt ist es an der Zeit, ihre Möglichkeiten zu erschließen”, erklärt Dr. Michał Sobótka, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG. Dabei nehme die Komplexität der Anwendungsfälle mit zunehmender Funktionalität der Gateways zu, so die Erfahrung des Berliner Unternehmens. Dazu gehört die Abbildung der Einspeiser-Prozesse oder die kundenorientierte Verbrauchsvisualisierung. Die Anbindung von bis zu acht Zählern an einem Gateway laufe inzwischen stabil. Das sorge nicht nur für mehr Wirtschaftlichkeit, sondern erweitere beispielsweise auch die Möglichkeiten im Bereich Mehrsparten-Metering.

Andere Mehrwerte über das CLS-Management hat GWAdriga nach eigenen Angaben ebenfalls in Pilotprojekten mit Kunden und Partnern erschlossen. Dies wolle man nun auch auf die Rolle des Netzbetreibers ausweiten, der beim Regeln und Steuern die zentrale Rolle spielt. (ds)

www.gwadriga.de

Share